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WEbenin

WEbenin

WEbenin ist ein von Alexander Rausch und Ulrike Reinhard initiiertes Projekt. Im Juni sind beide zu einer Tour nach Benin aufgebrochen, um den Menschen vor Ort direkt zu helfen. WEbenin ist ein aktives Netzwerk von Menschen, die gerne helfen wollen und steht nicht für eine Organisation ohne Bürokratie. Bei den Hilfen geht es nicht um umfangreiche Hilfslieferungen, sondern in erster Linie darum, den Menschen die Möglichkeit zu geben untereinander zu kommunizieren und Netzwerke zu knüpfen. Telefon und E-mail gehören dort längst nicht zur Normalität wie es bei uns der Fall ist.

Das Projekt wurde auf dem EduCamp in Ilmenau vorgestellt und ist mir als sehr positiv in Erinnerung geblieben. Daher habe ich die Klasse gefragt, ob sie nicht Lust hätte, sich daran auch mit einer kleinen Aktion zu beteiligen und dafür etwas zu organisieren.

Benin

Dankenswerter Weise hat sich Alexander Rausch dazu bereit erklärt, der Klasse über Skype von seiner letzten Reise zu erzählen und ein paar Bilder zu zeigen (Fotos aus Benin bei Flickr). So konnten auch die ersten Fragen direkt geklärt werden: Was brauchen die Menschen am dringendsten? Wie leben sie? Gibt es Schulen?

Es war unser Glück, dass zur Zeit Nadja und Anne ihr freiwilliges soziales Jahr dort verbringen und nach einigen Fehlversuchen telefonisch zurückmelden konnten, was in den Schulen am dringendsten benötigt wird. Eine Klasse besteht aus bis zu 60 Schülerinnen und Schülern in unterschiedlichem Alter.

Mit diesen Infos hat sich die Klasse dann in mehreren Arbeitsstunden damit beschäftigt, Listen mit Material anzulegen und zu überlegen, wie man die Sachen organisieren kann. Wir haben uns dafür entschieden, zuerst einmal für eine Klasse die wichtigsten Dinge zusammenzustellen: Bleistifte, Kugelschreiber, Anspitzer, Radiergummis, Geodreiecke und Kleber wurden organisiert – insgesamt 5 kg.

Wir hoffen nun, dass das Paket gut in Djougou ankommen wird und sind gespannt, ob wir vielleicht sogar auf die beigelegten Briefe eine Antwort bekommen werden. Leider geht dies noch nicht über E-mail. Wir üben uns nun in Geduld und warten auf die Post. Bis zu drei Wochen braucht ein Paket…

Weitere Informationen:
Englischer Blog von WEbenin: http://webenin.wordpress.com/about/
Alexander Rausch: http://blog.mindlounge.de/?p=1131

Science on stage

Vom Donnertag bis Sonntag der kommenden Woche (23.10. – 26.10.) findet in Berlin das „Science on Stage Festival 2008“ statt. Der Kongress wird sich unter anderem mit der Frage beschäftigen: Alleinunterhalter oder Moderator? Der Nawi-Lehrer von morgen.

Wir haben uns von der Gesamtschule-Barmen mit dem seit einem Jahr laufenden Projekt „KiD – Kursinterne Differenzierung im Chemieunterricht“ beworben und sind eingeladen worden, das Konzept dahinter vorzustellen und dabei vor allem auf die neue Rolle des Lehrenden einzugehen.

Mit einer im Projektantrag verbrieften Differenzierung in zwei Leistungsniveaus – die auch auf dem Zeugnis ausgewiesen werden – kann die Rolle des Lehrenden nicht mehr so zentral sein kann wie man das von klassischen Unterrichtsformen oft gewohnt war. Wir agieren mehr als Arrangeure, bereiten das Lernumfeld vor und stehen während der Arbeit den Lernenden mit Rat zur Seite.

Bei dem Projekt hat sich für uns selber deutlich gezeigt, wie wichtig im Schulalltag die gemeinsame Arbeit in einem Team ist. Trotz aller Zeit, die die Planung verschlingt, bringt es am Ende ein Mehr an Spaß bei der Arbeit. Und im weiteren Verlauf ergibt sich auch wieder eine Zeitersparnis, da man die gemeinsamen Arbeitswerkzeuge mit neuen Erkenntnissen etwas anpassen und erneut einsetzen kann.

Finden sich zufällig weitere Leser in Berlin auf dem Kongress ein?

Freche Mädchen

Schön, wenn man seine eigene Schule auch im Kino sehen kann. Wer schonmal schauen möchte, Trailer gibts hier:

Freche Mädchen Film

Der Film „Freche Mädchen“ wurde zu großen Teilen in Wuppertal und wurde auch an mehreren Tagen an der Gesamtschule Barmen gedreht. Schön, dass man jetzt das Ergebnis auch sehen kann. Als ich in den Ferien an der Schule war, bin ich mehrfach über die Kabel und Scheinwerfer gestolpert. Hat dem Projekt aber scheinbar keinen Abbruch getan.

Mit dabei sind u.a. Anke Engelke, Armin Rohde & Piet Klocke.

Offizieller Start ist der 17.07.2008.