Archiv des Autors: Felix Schaumburg

Bildungsbier v5

Im Anschluss an die Anhörung über die „Freien Lernmaterialien“ in Düsseldorf im Landtag NRW bietet sich die Gelegenheit, alle Beteiligten und Interessierten zu einem Bildungsbier einzuladen – dem ersten in Düsseldorf.

Mittwoch, 13.03.2013 | 17.30 bis 20.00 Uhr (oder später)
Ort: Tapasbar Frida

Nähere Informationen gibt es auch auf Facebook.

Jöran und ich freuen uns auf viele neue und bekannte Gesichter!

Zu Rückriems „Lernen ohne Pflichtschule“

In einem Blogbeitrag hat sich Georg Rückriem Gedanken über das Verhältnis von Schule, Sinn und Invidividuum gemacht. Sein Artikel: „Lernen ohne Pflichtschule – Ist das überhaupt möglich?“ findet sich hier. Lesenswert!

Interessant an seiner Ausführung ist das Verhältnis von Individuum und dem Lernkonzept, welches wir in der Schule institutionalisiert haben.

Das bisherige Konzept des sich zur Eigenständigkeit entwickelnden Individuums – mit dem immanenten Widerspruch zwischen absichtsvoller Erziehung und selbstreferentiellen Subjektkonzepten – ist ein zentrales Problem der Pädagogik. Luhmann/Schorr lösten das damit einhergehende „Technologiedefizit der Erziehung“ durch die „taktvolle Kommunikation“ [mehr…] und attestierten der Pädagogik damit ein Technologieverdikt. Weiterlesen

Ordneraktionen fürs papierfreie Büro

Die Ordneraktionen von Mac OS X sind eine klasse Sache – und werden doch nur selten genutzt. Für das Digitalisieren von Papierdokumenten nutze ich die Ordneraktionen – oder zum Aufräumen der Festplatte. Folgend zwei Beispiele:

Vom Scanner direkt in Evernote

Papier, das im Laufe des Tages bei mir in der Tasche oder im Briefkasten aufschlägt und das ich gerne ablegen möchte, scanne ich ein. Meist landet es danach in Evernote, sodass ich es bei Gelegenheit über die Textsuche schnell wiederfinden kann. Die eingebaute Texterkennung von Evernote – die keine echte OCR Software ersetzt – erkennt auch handschriftliche Notizen, sodass Skizzen auf Papier schnell ins digitale Gedächtnis gefüllt und bei Bedarf abgerufen werden können.

Den Scanner, ein Brother 8085DN,  habe ich so konfiguriert, dass er über FTP direkt auf das MacBook scannt. Früher habe ich alles auf den Schreibtisch scannen lassen, und von dort dann händisch verteilt. Man kann es sich aber noch etwas einfacher machen, wenn die Daten wirklich nur ins Archiv in Evernote wandern sollen.

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Anhörung beim BMBF über Open Educational Resources

Gestern war ich auf Einladung des „Bundesministeriums für Bildung und Forschung“ bei einer Anhörung zum Thema OER im berliner Gartenhaus des Ministeriums.

Bisher bin ich nicht dazu gekommen, meine Notizen durchzuarbeiten und eine Zusammenfassung der Ergebnisse zu formulieren. Anders Leonhard Dobusch, der übrigens in einer unglaublichen Virtuosität und Geschwindigkeit die Tastatur seines Laptops bedient. Er hat bereits für die werkstatt.bpb.de eine Zusammenfassung formuliert, auf die ich hier als Lesetipp verweise.

Angehört: Fachgespräch zu Open Education des Bildungsministeriums

Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) fand am gestrigen 8. November im Gartenhaus des BMBF ein Fachgespräch zu Open Educational Resources (OER) statt. […]

Als Ziele für das Fachgespräch von Seiten des BMBF formulierte Eckart Lilienthal zum Einstieg drei Punkte, die in der Folge auch größtenteils eingelöst wurden:

  • Informationen zum Thema, um als Ministerium den Auftrag der                               Politikberatung besser wahrnehmen zu können
  • Feststellung von Meinungsverschiedenheiten und Unklarheiten im Diskurs um OER
  • Antworten auf die Frage, was eine Rolle der öffentlichen Hand in diesem Zusammenhang sein könnte?

Die daran anschließende Debatte startete mit Fragen nach bildungspolitischen Potentialen, gefolgt von rechtlichen, ökonomischen und technischen Anforderungen an OER. Den Abschluss bildete eine Runde mit konkreten Vorschlägen für die nächsten Schritte bei der Behandlung der Thematik.

In dem Artikel ist auch die Liste der anwesenden Experten verlinkt [PDF].


Update: Meine Stellungnahme zu den vorbereitenden Fragen kann hier als PDF eingesehen werden.

Bildungsbier goes Bremen

Beim #ecil12 konnte man feststellen, dass eine Menge Educamper aus Bremen kommen. Grund genug, finden wir, in dieser schönen Hansestadt einen Bildungsbier-Standort einzurichten:

Wir treffen uns am 29.11.2012 um 19:30 Uhr in der Ständigen Vertretung im Flett in der Böttcherstraße: http://www.staev.de/de/bremen.html

Bildungsinteressierte sind herzlich eingeladen, den Tisch mit Atmosphäre, Themen und Biergläsern zu füllen.

Die bremer EduCamperInnen.

Medien im Unterricht

In der Zeitschrift „kjl&m – forschung.schule.bibliothek“ erschien vor kurzem ein lesenswerter Bericht von Ricarda Dreier über ihre Erfahrungen mit dem digitalen Schulalltag und dem iPad im Unterricht. Ricarda hat den Artikel zur (Neu-)Veröffentlichung hier freigegeben. Danke!

„Bring your own devices“

Nicht nur aus der Perspektive der Schüler(innen), sondern auch aus der Sicht der meisten Lehrer(innen) gilt, dass sich private und schulische Medienwelten fundamental unterscheiden. Während Computer und Internet zu Hause ganz selbstverständlich zu den unverzichtbaren Werkzeugen der Unterrichtsvorbereitung gehören, werden digitale Medien im konkreten Unterrichtsalltag weitaus seltener eingesetzt. Das liegt häufig immer noch daran, dass es in der Schule gravierende infrastrukturelle, technische und organisatorische Probleme gibt: Denn brauchbare Hard- und Software ist – wenn überhaupt – nur in einigen speziell eingerichteten Computerräumen zu finden, die umständlich und oft lange im Voraus reserviert werden müssen und deren Nutzung häufig ineffektiv ist, wenn man lediglich ein kurzes Video bei YouTube anschauen oder rasch eine Internetrecherche starten möchte. Weiterlesen

EduCamp: Wir sind ein BarCamp #ecil12

Am Wochenende fand im Ilmenau das 10. EduCamp unter dem Motto „back to the roots“ statt. Wieder zu Hause, möchte ich ein paar Gedanken dazu festhalten.

Das EduCamp scheint mit seiner 10. Inkarnation in seine Pubertät einzutreten. Die unterschiedlichen Vorstellungen über das Format, die Ausrichtung, die Finanzierung oder die Themengestaltung sind bisher hinter der zu spürenden Aufbruchsstimmung zurückgetreten. Jetzt treten sie mehr und mehr zu Tage und das führt dazu, dass es hin und wieder knarrt. Das EduCamp konsolidiert sich.

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Die Sache mit dem Podcast…

Ein schon lange angedachtes, aber immmer wieder verschobenes Projekt geht an den Start: Unser Podcast über die „Bildung, Zukunft und Technik“.
Erst war das Equipment nicht da, dann waren wir noch nicht bereit. Aber jetzt sind wir fertig.
Guido Brombach (@gibro) und ich haben uns erstmalig Headsets aufgesetzt und ins Mikro gesprochen. Es sind 105 Minuten geworden. Wir sprechen über das Podcasten, das OERCamp, das Educamp und über die Digitale Demenz.

Weitere Infos zum Podcast gibt es ab jetzt drüben im Blog: „Bildung – Zukunft – Technik“ – oder in iTunes.

„EduAction“

Unter dem Titel „EduAction – Wir machen Schule“ hat Margret Rasfeld (in Zusammenarbeit mit Peter Spiegel) ihre Erfahrungen von der Schulgründung der Evangelischen Schule Berlin Zentrum – kurz esbz – zusammengetragen.

Es hat sich ja inzwischen eingebürgert, dass erfolgreiche Schulgründungen erst dann erfolgreich sind, wenn die Schulleitung darüber auch ein Buch schreibt. Und das ist gar nicht mal so schlecht, da darüber wesentliche Erfahrungen und Ideen weitergegeben werden und an anderen Stellen als Kristallisationskeime dienen können.

Ich hab das Buch gerne gelesen, vor allen Dingen wegen des starken Praxisbezuges, den weiterführenden Hinweisen am Ende jedes Kapitels und weil es sich bei der esbz um eine (fast) ganz normale Schule handelt. Fast ganz normal, weil sie in freier Trägerschaft ist und sich daher mit geringem Schulgeld teilweise selber finanzieren muss. Es macht aber nicht den Eindruck, dass über diese Stellung eine Begründung zu finden ist, warum Projekte, die an der eszb gut laufen, nicht auf eine Regelschule übertragbar sein sollten. Wer nähre Infos zur Finanzierung wünscht, findet auch diese im Buch.

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