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Dateien senden an die DropBox

Die Dropbox ist ein tolles Tool, um Dateien zwischen Computern abzugleichen, Dokumente auszutauschen oder an einem gemeinsamen Datenbestand mit mehreren Benutzern zu arbeiten.

In diesen Punkten ist die Dropbox bei mir zu einem zentralen Bestandteil der papierfreien Lehrertaschen geworden. Ich nutze den Online-Speicher in der Version mit 10 GB. Dies reicht aktuell noch aus, um alle wichtigen Arbeitsdaten verfügbar zu haben.

Es gibt aber immer öfter die Notwendigkeit, dass man Anderen kurzzeitig Zugriff auf die Dropbox gewährleisten möchte. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man Dateien einsammeln möchte, zum Beispiel im Unterricht oder in Arbeitsgruppen.

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Digitaler Arbeitsalltag

Es gehört zu einer guten Sitte, dass man hin und wieder über seine täglichen Tools berichtet. Einen gerade gelesenen Beitrag möchte ich daher gerne zum Anlass nehmen und meine eigenen Arbeitsmittel kurz vorstellen:

  • DropBox: Mit der DropBox arbeiten wir inzwischen in drei Arbeitsgruppen eng zusammen und pflegen zur Zeit in vier Fächern gemeinsame Ordner für Unterrichtsmaterial. Das Ganze läuft so nahtlos ineinander, dass ich auf diese Art der Kollaboration inzwischen nicht mehr verzichten könnte. (Wer die DropBox selber mal testen möchte kann das hier tun und bekommt dann direkt noch 250 MB dazu.)
  • iCal: Meine Verwaltung von Terminen und Stundenplänen läuft über iCal, den ich mit dem iPhone abgleiche. Dadurch habe ich überall Zugriff und kann kurzfristig Änderungen eintragen, die über MobileMe und Push direkt auch auf dem MacBook sichtbar werden. Vorteil: Da iCal mit dem vCalendar-Format arbeitet, kann man sich mit vielen Kollegen digitale Einladungen zusenden und so Terminankündigungen vereinfachen.
  • OpenOffice: Obwohl Pages viel schicker aussieht haben wir uns in den Arbeitsgruppen darauf geeinigt, primär mit OpenOffice zu arbeiten. Dies ist dann nötig, wenn man die Dateien über die DropBox austauschen möchte (wenn doch mal Pages, dann auf jeden Fall ein PDF beilegen). Es ist keine Liebe, aber man gewöhnt sich dran und genießt die Vorteile, dass man ein offenes Dokumentformat verwenden kann (.odt) und so kaum Formatierungsprobleme auftauchen.
  • TeacherTool: Für die gesamte Unterrichtsdokumentation, die überlicherweise über Notenlisten und Kursbücher abläuft, verwende ich seit letztem Schuljahr TeacherTool. Dieses Programm läuft auf dem iPhone und funktioniert inzwischen ohne größere Probleme (Version 1.5 – kommt in ein paar Tagen über iTunes). Ich genieße es, dass ich schnell Feedback über die letzten Wochen geben kann (gegenüber Kollegen und Schülern) und mit der Wiedervorlage nicht so schnell vergesse, wenn noch etwas abgegeben oder ein Referat besprochen werden muss. Habe damit alle Infos immer in der Tasche.
  • moodle: Für die Oberstufe habe ich in den letzten drei Jahren sehr intensiv neben dem Unterricht ein moodle geführt und dort neben Aufgaben auch die Themen dokumentiert und alle Arbeitsblätter und Quellen hinterlegt. Im laufenden Schuljahr habe ich darauf vorerst verzichtet, da mit der Format zu eng erscheint.
  • Blog: Für die Kommunikation in und mit der eigenen Klasse verwende ich ein WordPress Blog, welches mit ‚authenticator‚ nach außen hin geschlossen ist. Hier werden aktuelle Notizen hinterlegt, die Elternbriefe gesammelt oder Berichte aus der Woche oder von spannenden Unterrichtsprojekten von den Schüler/innen verfasst.
  • Wiki: Anstelle eines moodles versuche ich zur Zeit in einem 11er Kurs ein Wiki einzusetzen. Dies erscheint bisher deutlich attraktiver für die Schüler/innen zu sein und bietet eine größere Flexibilität bei der Gestaltung der Inhalte. Da ich auf den Service von wikispaces.com zurückgreife, erspare ich mir außerdem die Wartung eines zusätzlichen Wikis auf dem eigenen Server.
  • MindMeister: Sowohl für Unterrichtsplanungen mit den Schüler/innen, als auch für ie Dokumentation von Projekten oder als rudimentäre ToDo-Liste in einer Arbeitsgruppe setze ich sehr gerne MindMeister ein. Die Oberfläche ist ansprechend und selbsterklärend und die Ergebnisse lassen sich gut exportieren oder unterwegs auf dem iPhone ansehen und bearbeiten. Seamless.
  • lo-net2: Nein, mögen tue ich diese Plattform nun wirklich nicht. Und daher setze ich sie auch im eigenen Unterricht nicht ein. Da wir aber als Schule vor ca. drei Jahren entschieden haben, dass die Fachkonferenzen dort ihre Protokolle und Dokumente hinterlegen, ist es einer Erwähnung wert. Immerhin kamen darüber viele Kollegen erstmalig in den Kontakt mit Online-Lernplattformen.
  • OmniFocus: Auch ohne strenges GTD-Prinzip ist mir OmniFocus eine große Hilfe für die ganzen Kleinigkeiten, die am Tag erledigt werden müssen. Ich spare mir so das Papier und kann sowohl unterwegs (iPhone) wie auch am Rechner komfortabel Notizen eintragen und als erledigt abhaken. Den Twitter-Beitrag von macmind vor ein paar Tagen unterstütze ich voll…
  • GoogleReader & Instapaper: Um die tägliche Flut an Nachrichten zu organisieren setze ich GoogleReader und Instapaper ein, die sich mit ein paar Tricks hervorragend ergänzen. Auf diese Weise kann ich nicht nur den interessanten Diskussionen folgen, sondern finde auch den ein oder anderen Artikel für eine Klausur. Auf dem iPhone genauso wie im Web oder auf dem Mac.
  • DevonThink: Mein zentraler Datensammler ist DevonThink Pro Office. Alles, was als Interessantes von außen kommt, wird dort hinterlegt (ausgenommen Unterrichtsmaterial). Mit den integrierten Import-Optionen werden sowohl Papier wie auch Webseiten verarbeitet und wegsortiert.
  • MobileMe: Der Sync der Kalender, Adressen und Bookmarks läuft über MobileMe.

Über Feedback und Anregungen bin ich dankbar.

Tex auf SpOn

Das kommt doch nicht alle Tage vor, dass sich SpOn in einem Artikel TeX widmet und vorstellt. Zwar wird aus dem kurzen Artikel nicht wirklich jemand schlau, aber die Erwähnung ist schon schön.

Ich merke inzwischen, dass die Arbeit mit LaTeX im Schulumfeld kaum sinnvoll ist. Zwar setzt ich zur Zeit noch meine Klausuren und gelegentlich Arbeitsblätter damit, der Austausch von Informationen wird aber doch erheblich behindert, da man nur PDFs weiterreichen kann und auch die Archivierung nicht so simpel ist. Immerhin muss man das PDF und mindestens das .tex Dokument aufbewahren – also für jedes Dokument zwei Dateien.

Dennoch bin ich froh, dass ich mit dem Programm arbeiten kann und meine Examensarbeiten geschrieben habe. BibTeX und TexShop haben mir viel Zeit und Frust erspart.

Vorlagen für LaTex gibt es u.a. hier.

Wer gerne in LaTex einsteigen möchte, dem sei die Einführung von unimac.ch empfohlen:
http://unimac.switch.ch/services/latex/latex-why.de.html

OmniFocus 1.0

Soeben hat die OmniGroup ihren Todo-GTD-Task-Manager in der Version 1.0 fertig gestellt. Danke!

OmniFocus Final

Ein schönes, schlichtes und fast beliebig anpassbares Programm, um seine Todos zu pflegen – wer will auch nach dem GTD-Prinzip. Geht aber auch ohne.

WPMP – Wikipedia unterwegs

In der Pinguin-Burg gibt es die aktuellen Datenbestände der verschiedenen Wikipedia Versionen als kleines Datenpaket für das Mobiltelefon oder den PDA. Sehr praktisch für unterwegs oder für den Unterricht – wen man mal nicht alles im Kopf hat.

Man braucht das Programm MobiPocket und eine 2 GB Speicherkarte; mehr nicht. Auf meinem E61i hat Wikipedia jetzt seinen Platz gefunden und damit auch den letzten Grund, warum man den Palm TX noch mitnehmen könnte, obsolet gemacht.

Skim 0.6

Skim Icon

Der geniale PDF-Leser Skim ist soeben in der Version 0.6 erschienen und bietet wieder neue Funktionen zum Bearbeiten und Lesen von PDF Dokumenten.
Bei meiner letzten Arbeit haben mir vor allem die Bookmark-Funktion und die einfache Möglichkeit der Kommentierung und Markierung gefallen und viele Druckkosten gespart. Erstmals hatte ich das Gefühl, PDFs direkt am Bildschirm lesen und bearbeiten zu können, ohne auf den Komfort eines echten Blattes Papier zu verzichten. Eher sogar besser, weil man Notizen und Unterstreichungen ruck-zuck wiederfinden konnte.

Skim 0.6 – Mac OS X – VersionTracker