Schlagwort-Archive: Tools

PLE 2015

Auf Twitter kam vor ein paar Tagen die Diskussion um digitale Lern-Werkzeuge auf, die mich daran erinnert hat, dass ich eigentlich schon seit Längerem etwas zum PLE schreiben möchte. Tu ich dann mal: 

PLE, das ist ein „Personal Learning Enviroment“, eine Mischung aus Lernwerkzeugen und Orten. Vielleicht kann man ein PLE auch als eine Art Landkarte digitaler Werkzeuge bezeichnen, in der  Quellen und Wege der eigenen Lernprozesse festgehalten werden.

Da fast alles, was ich täglich tue, einen Mikro-Lernanlass in sich trägt, stellt sich die Frage: Was ist denn ein „Nicht-Lernprozess“? Was gehört nicht in ein PLE?

Um hier durch Reduktion eine Übersicht zu erhalten, soll bei der Formulierung des PLE zwangsweise heftig periodisiert werden: Was sind wesentliche, nicht verzichtbare Bestandteiles meines täglichen Lern-Arbeits-Prozesses und wie spielen diese „Bestandteile“ zusammen?

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Infrastruktur an Schulen: Kommunikation

Die schulische Kommunikation ist ein sensibles Thema. Jede_r kennt wahrscheinlich die Anekdoten von Lehrer_innen über Diskussionen, ob und wie E-mails als verlässliche Kommunikation in der Schule das Papier und die Postfächer im Lehrerzimmer ersetzen könnten…

Bei allen gegebenen „Problem“, die eine Aushandlung im Team verlangen (zum Beispiel über die Erreichbarkeit)  wird bei der Diskussion doch eins deutlich: Papier ist toll, für den schnellen Informationsaustausch ist es den digitalen Medien aber unterlegen. Es ist also an der Zeit, sich nach Alternativen umzusehen.

Wie könnte aber eine digitale Kommunikation in der Schule aussehen? Welche Tools kann man verwenden – für welche Zwecke? Weiterlesen

Medien im Unterricht

In der Zeitschrift „kjl&m – forschung.schule.bibliothek“ erschien vor kurzem ein lesenswerter Bericht von Ricarda Dreier über ihre Erfahrungen mit dem digitalen Schulalltag und dem iPad im Unterricht. Ricarda hat den Artikel zur (Neu-)Veröffentlichung hier freigegeben. Danke!

„Bring your own devices“

Nicht nur aus der Perspektive der Schüler(innen), sondern auch aus der Sicht der meisten Lehrer(innen) gilt, dass sich private und schulische Medienwelten fundamental unterscheiden. Während Computer und Internet zu Hause ganz selbstverständlich zu den unverzichtbaren Werkzeugen der Unterrichtsvorbereitung gehören, werden digitale Medien im konkreten Unterrichtsalltag weitaus seltener eingesetzt. Das liegt häufig immer noch daran, dass es in der Schule gravierende infrastrukturelle, technische und organisatorische Probleme gibt: Denn brauchbare Hard- und Software ist – wenn überhaupt – nur in einigen speziell eingerichteten Computerräumen zu finden, die umständlich und oft lange im Voraus reserviert werden müssen und deren Nutzung häufig ineffektiv ist, wenn man lediglich ein kurzes Video bei YouTube anschauen oder rasch eine Internetrecherche starten möchte. Weiterlesen

E-Books & Onlinematerial lesen

Im folgenden ein Gastbeitrag von Carsten Sass über die Software für den Einsatzz von eBooks im Unterricht. Ich habe die Zusammenstellung vor ein paar Tagen per Mail erhalten und denke, dass sie auch für andere interessant ist.

In der letzten Stunde fragte ich mich, ob es die nächste Klassenlektüre auch als Kindle-Version gäbe. Das nahm ich zum Anlass, verschiedene Dinge zum Thema E-Book (so ist die Schreibung laut Duden richtig, die großen Anbieter schreiben jedoch eBook) und Onlinematerialien zu probieren bzw. zu aktualisieren (die Schüler werden ihre Kindl in der nächsten Stunde auch jeweils vorstellen). Vielleicht ist das ja auch für euch interessant.

Hier findet ihr die Liste mit den Programmen, Materialien und Links, auch zu den einzelnen Fremdsprachen.

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Die digitale Schultasche – August 2012

Nach den Berichten aus 2010 und 2011 gibt es ein kurzes Update über die digitale Schultasche. Im letzten Beitrag zum Thema sind in den letzten Tagen zwei Fragen in den Kommentaren aufgeschlagen:

Einmal von Andreas:

  • Datensync mit Mac oder PC?
  • Was geht wirklich alles Papierfrei im Unterricht bzw. ruderst du an einigen Stellen wieder zurück
  • Nimmst du noch Schulbücher mit bzw. scannst du sie selbst
  • Wie viel Speicher im Ipad ist emfehlenswert 16 GB, 32 GB oder sogar mehr

Und ergänzend von Nicola:

Ich bin gerade dringend auf der Suche nach einer Möglichkeit das Schul(halb)jahr digital und übersichtlich planen zu können.
Bisher habe ich das in Excel gemacht und auch schon mal Omni-Outliner angetestet, frage mich aber, ob es da nichts speziell für Lehrer gibt…?

Ich nehme das mal zum Anlass, ein paar Gedanken zu notieren.

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Das Schulbuch und Apple – ein erstes Fazit

Apple hat soeben seine Ideen für Schulbücher auf einem education announcement [Keynote Aufzeichnung] vorgestellt. Dass diese Ideen digital sind und natürlich auf dem iPad basieren, ist nicht überraschend.

Eigentlich war die gesamte Veranstaltung nicht überraschend – und genau deshalb wäre es möglich, dass sie sehr nachhaltig wirken wird. Wenn die Strategie von Apple aufgeht, könnte sich die Art, wie wir Bücher konsumieren, bald ändern. Das betrifft natürlich in erster Linie die in der Schule genutzten Bücher und „Materialien“.

Was wurde vorgestellt:
• iBooks 2 (App Store Link)
• iBooks Author (Mac App Store Link)
• iTunes (App Store Link)

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Der Kindle

Ein Kindle erweitert seit Kurzem auch hier den digitalen Leseraum mit einem tollen eInk Display. Wie Thomas Knüwer aber schon so treffend schrieb, gestaltet sich das Verhältnis zum Kindle sehr ambivalent. Einerseits ist das Display für längeres Lesen ausgesprochen angenehm und unterscheidet sich für die Augen nicht mehr von einem Papierbuch. Andererseits ist das Handling und das Gehäuse – also das ganze Produkt um das Display herum – noch echt entwicklungsfähig / grottig.

Das Füttern des Kindle funktioniert über verschiedene Mails oder direkt. Archiviert wird, was gelöscht wird – oder auch nicht – mal auf dem Kindle, mal auch nicht. Eine Tastatur fehlt, sodass man per Cursor Eingaben tätigen muss und einen stufenloser Zoom für PDFs gibt’s auch nicht. Grrr. Weiterlesen