Peter Baumgartner hat den Dienst Webcite® in seinem Blog ausführlich vorgestellt. Mir war der Dienst bisher auch nicht bekannt und ich werde bei den nächsten Facharbeiten der Schülerinnen und Schüler darauf hinweisen, um das sinnlose Kopieren von CDs oder das Ausdrucken von ganzen Webseiten zu vermeiden.
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Eine der BarCamp Idee nachempfundene, aber thematisch mehr auf Bildung und Schule gerichtete Konferenz schwebt mir schon seit längerem in den Gehirnwindungen. Einen Kristallisationspunkt findet sich nun bei Thorsten v. P.-K., der das BildungsCamp angehen möchte.
Noch ist alles offenen, Ideen müssen noch gesammelt werden. Wer bei so einer Veranstaltung aber gerne mal dabei sein würde, sollte sich in den nächsten Tagen und Wochen öfter mal bei macoholic umsehen. Ich hoffe, dass das was wird.
Mehr: WissensCamp als Idee schwirrend und rotierend | Macs, GTD und das Leben
Nach dem Ausstieg als Sponsor bei lo-net2 scheint sich die Telekom nun selber ans Werk zu machen, um ein LSM für die Schulen anbieten zu können. Mit im Boot scheinen – wie so oft – die Verlage zu sein, die darüber ihr Material anbieten wollen. Egal wie es am Ende wird, es wird sicherlich spannend und mit einem solventen Partner auch umfangreich.
Ob es allerdings dem OpenSource Portal moodle Konkurrenz machen kann? Vielleicht ist ja eine friedliche Koexistenz vom lo-net2 oder edunex und moodle möglich. Die Tools überschneiden sich ja nicht in allen Bereichen.
Schwellenpädagik schreibt:
Darüber hinaus decken die Fachnoten unser Tätigkeitsfeld nicht umfassend ab: Wenn ein Schüler regelmäßig auf dem Pausenhof auffällt, hat dies keinen Einfluss auf irgendeine Fachnote, doch im Rahmen der halbjährlichen Würdigung der Schülerleistung ist ein Hinweis unbedingt nötig, um Ermahnungen ggf. den nötigen Nachdruck zu verleihen und – ebenso wichtig und leider zu selten praktiziert – vorbildliches Verhalten zu würdigen.
Quelle: Über die Notwendigkeit von Kopfnoten auf Schwellenpädagogik
Muss von mir als Lehrender wirklich jedwedes Verhalten im Rahmen der Schule einer Bewertung, Klassifizierung, Verurteilung unterzogen werden. Lässt sich das vom Lehrenden wahrgenommene Fehlverhalten durch eine Kopfnote nachhaltig verbessern? Bei Fachnoten würde ich zustimmen, dass die erarbeiteten Inhalte in gewissen Rahmen durch ein Raster von 1-6 wiedergegeben werden können. Bei den Kopfnoten geht es um was anderes. Verhalten darf und kann nicht durch Noten sanktioniert werden. Gerade die Sammelnote eines ganzen Kollegiums ist absolut aussagslos, da sich kaum eine Person bei verschiedenen anderen Personen immer gleich verhält. So genannte “Problemschüler” können bei einem Lehrer positiv durch Mitarbeit und Engagement – auch über den Unterricht hinaus – auffallen, während sie bei Anderen als Querschläger und “Unterrichtsverweigerer” auftreten. Und welche Note gibt man dann? Egal welche, sie wird nie der Person dahinter gerecht.
Ne, ich bin weder für fünf, noch für zwei Kopfnotenkategorien. Kopfnoten sind nicht ohne Grund vor 30 Jahren bei uns abgeschafft worden. Sie gehören sich einfach nicht.
Eigentlich wollte Herr Rau ein Youtube für Lehrer, jetzt ist es erstmal eine flickr-Gruppe für Tafelbilder geworden – eher beiläufig. Ich bin gespannt, was daraus entsteht. Werde es probehalber auch gleich mal machen…
Den Sinn, Tafelbilder auszutauschen, sehe ich aber nur begrenzt. Zu spontan entstehen sie, und haben oft ihre Anknüpfungspunkte in den Gesprächen im Unterricht. Daher mache ich auch von vielen Tafelbildern nach dem Unterricht ein Foto für das moodle der Klasse. Mit dem Tafelbild vor Augen, an welchem man gemeinsam gearbeitet hat, lassen auch die Gedanken wieder besser aktivieren.
Eine Mindmap macht noch kein Tafelbild.
Aber die Sache, die hier angestossen wird, finde ich großartig. Mal sehen, was daraus noch entstehen kann.
Mehr dazu im Lehrerzimmer.
Im (Abschluss-)Film über das Projekt “Freie Lernorte” von Schulen-ans-Netz wurde auch an der Gesamtschule Barmen in Wuppertal gedreht. Dabei ist unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern sowie einiger Lehrender ein durchaus interessanter Film entstanden. Anschauen und “dran bleiben”!
Der Film und einige Hintergrundberichte sind hier zu finden: Freie Lernorte – Raum für mehr
Community allenthalben. Wer heute etwas launcht, kommt ohne Web 2.0 und Community nicht mehr aus. Auch das Portal babbel.com wirbt damit.
Babbel ist ein Angebot zum Sprachenlernen und führt den Lerner auf unterschiedlichen Kompetenzstufen durch die Lektionen. Aussprache, Vokabeln und Co. lassen sich so im Web erarbeiten und als Methodenwechsel sicherlich auch mal im Unterricht integrieren. Schön vor allem die Funktion, sich Vokabellisten selber anlegen zu können und anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Lässt sich das nicht nutzen?
Die Anmeldung ist in der Betaphase kostenlos.
Zur Webseite: http://www.babbel.com/
Ich bin eben auf boolistic.de hingewiesen worden, mit der sich Websuchen schrittweise vornehmen lassen. Das tolle dabei ist, dass durch die Visualisierung ein Verständnis dafür aufkommt, was denn die Boolschen-Operatoren überhaupt sind und was sie tun.
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Direkt zur Webseite: Boolistic
Der Schulzeitverkürzung auf 12 Jahre hat sich SpOn mit dem etwas mißratenen Titel “Diebstahl der Kindheit” gewidmet. Interessant in dem Artikel:
“Das Kuriose ist”, sagt Bildungsforscher Rösner, “dass die konservativen Kultusminister durch die missratene G-8-Reform der einst in Verruf gekommenen Gesamtschule zu einer Renaissance verholfen haben.” Der deutsche Gesamtschulverband meldet wieder steigende Anmeldungszahlen etwa aus Hamburg oder Niedersachsen. In Nordrhein-Westfalen habe man zu Beginn des laufenden Schuljahres fast 17 000 Schüler zurückweisen müssen, weil es zu wenig Gesamtschulplätze gebe, so der Verband.
An den Gesamtschulen herrscht auch zunehmend Zeitknappheit, keine Frage.
Trotzdem ist der Stoff eben nicht auf 12, sondern auf vernünftigere 13 Jahre verteilt: Lernen mit Muße. Zeit, auch mal dickere Bretter bohren zu können.
Bildung: Diebstahl der Kindheit – SchulSPIEGEL – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Am 25. & 26. Januar findet in Dillingen eine hoch interessante Tagung zum Thema “Netzwerkbildung und Wissensteilung – Schule als Learning Community” statt. Vortragende sind unter anderem das bereits eingespielte Team von Prof. Dr. Gabi Reinmann, Prof. Dr. Peter Baumgartner und Prof. Dr. Beat Doebeli Honegger.
Was wäre ich gerne dabei. Allein ein Vortrag dieser Art wäre eine Anreise wert.
Die Workshops werden von ‘praktizierenden’ und ‘wissenschaftlichen’ Pädagogen durchgeführt. Dabei würde mich vor allem das Thema “Organisation und Teilen von Wissen durch Wiki und Blog” vom Lehrerzimmerblogger Thomas Rau interessieren. Seinen Blog zur Vorbereitung von Dillingen kann man hier einsehen.
Ob ich es irgendwie schaffe, vorbei zu kommen? Ich vermute nein (Unterricht…). Aber vielleicht tut sich ja etwas Unerwartetes auf.
Mehr Informationen: http://alp.dillingen.de/lc/
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