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	<title>EduShift &#187; Gesellschaft</title>
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	<description>laut gedacht…</description>
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		<title>Systemtransformation</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 15:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Eine vertrackte Situation: Dieser Tage müssen die politischen Entscheidungsträger das weitere Vorgehen festlegen, wie mit der Schuldenkrise in Griechenland umzugehen sei. Und es ist ja potentiell nicht nur Griechenland. Andere europäische Staaten sind ebenso gefährdet wie Städte und Kommunen in Deutschland.</p> <p>Was bedeutet dies strukturell betrachtet? Ein System, das offensichtliche Schwächen zeigt, soll mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine vertrackte Situation: Dieser Tage müssen die politischen Entscheidungsträger das weitere Vorgehen festlegen, wie mit der Schuldenkrise in Griechenland umzugehen sei. Und es ist ja potentiell nicht nur Griechenland. Andere europäische Staaten sind ebenso gefährdet wie Städte und Kommunen in Deutschland.</p>
<p>Was bedeutet dies strukturell betrachtet? Ein System, das offensichtliche Schwächen zeigt, soll mit den bestehenden Methoden erfolgreich saniert werden? Ist eine Selbstheilung im jetzigen Stadium noch möglich?<br />
<span id="more-2023"></span><br />
Zuerst eine ein kurzes Abstecken der grundlegenden Begrifflichkeiten, um den Kontext der Argumentation festzulegen.<br />
Systeme sind operational geschlossene und autopoietische Gebilde, deren einzelne Elemente sich durch eine generalisierte Kommunikation gegenseitig als Systembestandteile erkennen. Das generalisierte Kommunikationsmedium der Wirtschaft ist &#8220;Geld&#8221;, für die Erziehung ist es &#8220;Kind&#8221; und in der Politik ist es &#8220;Macht&#8221;. In der Politik dreht sich alles um das Erreichen, Halten und den Verlust von Macht (nach N. Luhmann)<br />
Ich werde im Folgenden die systemtheoretische Perspektive nicht immer stringent einhalten und mit einer normativen Ebene vermischen.</p>
<p>Um im politischen System erfolgreich zu sein, muss man sich an die systeminternen Gepflogenheiten aus Normen, Werten und Kommunikationsstilen gewöhnen. Man baut gleichsam einen politischen Habitus auf. Politik zu machen ohne traditionell politisch zu agieren, ist nicht möglich. Selbst der Versuch einer Umdeutung des Begriffs &#8220;Politik&#8221; ist nur in geringem Maße möglich. Deutlich wird dies zum Beispiel am Fall Joschka Fischer, bei dem die Turnschuhe bei der Vereidigung zum Umweltminister in Hessen als Symbol dafür herhalten mussten, dass er trotz der Unterwerfung unter die politischen Riten eigentlich noch ein anderes Ziel für sein Engagement vorzugeben glaubte.</p>
<p>Ähnliches findet sich in vielen Biographien von Menschen, die sich mit einer bestehenden Situation nicht abfinden wollen. Die Gretchenfrage: Soll ich mich, um meine Vorstellungen einarbeiten zu können, den Regeln eines bestehenden Systems unterwerfen? Wie lange halte ich es aus, ein &#8216;wackeliger Stein&#8217; in der Mauer zu sein? Und bekomme ich die schleichende Assimilation überhaupt mit, bevor ich Teil des Ganzen werde?<br />
Andererseits könnte ich auch das System an sich in Frage stellen und mich raushalten &#8211; und den den bestehenden Protagonisten das Feld überlassen. Ein Dilemma.</p>
<p>Aber zurück zur Eingangsfrage und Griechenland. Die aktuelle wirtschaftlich-politische Situation &#8211; nicht nur in Europa &#8211; ist besorgniserregend. Wir haben es nicht nur mit einem isolierten Problemfall &#8220;Griechenland&#8221; zu tun. An diesem Fall werden jedoch zur Zeit die Probleme sichtbar, die wir bisher sträflich verdrängt haben: politisch ist die Frage der europäischen Einigung weiterhin ungeklärt und wirtschaftlich haben wir es mit den massiven Folgen der Zinsen im Zusammenhang mit der praktizierten Geldpolitik zu tun. Beides sind Folgen jahrzehntelanger politischer Aktivitäten, die auch gesellschaftlich <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/alle-haben-mitgefressen/">mitgetragen wurden.</a> Einzelne Schuldige zu suchen wird also nicht gelingen. Wir haben ein kulturelles Problem.</p>
<p>Wie kann jedoch ein bestehendes System mit seinen ihm eigenen Strukturen etwas reparieren, dass es selber hervorgerufen hat. Die Fehler sind ja nicht erst plötzlich aufgetaucht, sondern wurden lange prognostiziert. Beispielhaft sei hier das Problem der Geldpolitik genannt: Im Aufschwung orientiert man sich an der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik, im Abschwung agiert man nach Keynes und betreibt deficit spending. Werden die durch Schulden finanzierten Ersatzinvestitionen jedoch nicht durch erhöhte Steuereinnahmen im konjunkturellen Aufschwung refinanziert, entstehen die horrenden Staatsverschuldungen, wie wir sie heute haben. Das war abzusehen. Dies geschieht nicht in böser Absicht der politischen Entscheidungsträger, sondern ist systemimmanent verankert. Wer bei der nächsten Wahl seine Macht sichern möchte, erhöht nicht die Steuern. Denn: Wer kann schon sagen, ob es sich bei dem &#8216;zarten Pflänzlein&#8217; wirklich um einen konjunkturellen Aufschwung handelt? Das stellt man immer erst ex post fest, wenn es zu spät ist und die nächsten staatlichen Schulden gemacht werden müssen.</p>
<p>Die Reform der bestehende Systeme ist eine große Aufgabe. Schaffen wir eine Neustrukturierung mit viel Kraft und Anstrengung im laufenden Betrieb &#8211; oder bleibt nur die schmerzhafte Revolution? Haben wir Beispiele für sanfte Übergänge, an denen wir uns orientieren können?</p>
<p>Volkswirtschaftlich hat es vor allem durch die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise 1929 einen Paradigmenwechsel gegeben. Man nahm Abstand von der Vorstellung des klassischen Liberalismus um Adam Smith, der die Aufgabe des Staates besonders in der Sicherstellung von Infrastruktur, Rechtssystem und zur Landesverteidigung sah (&#8220;Nachtwächterstaat&#8221;). J. M. Keynes entwickelte den nach ihm benannten Keynesianismus, nach dem der Staat regulierend (ausgleichend) in die wirtschaftlichen Abläufe eingreifen sollte. Mit der Chicagoer Schule, die in den 70er Jahren durch M. Friedman eine Renaissance erlebte, kam die Vorstellung zurück, dass der Staat mehr Schaden als Nutzen anrichten würde und die freien Märkte das beste Mittel sein, um die Verteilung knapper Ressourcen gesamtgesellschaftlich zu gewährleisten. Hier orientiert man sich wieder an den Anfängen der Wirtschaftstheorie &#8211; eingebettet in einem neuen Gewand.<br />
Wirtschaftstheoretisch hat es also im Wesentlichen nur einen Paradigmenwechsel gegeben: Der Wechsel von der klassischen Nationalökonomie zum Keynesianismus. Dieser Wechsel ist nicht aus einer Euphorie heraus entstanden, sondern durch eine Weltwirtschaftskrise, in deren Folge ganz Europa durch den 2. Weltkrieg am Boden lag.</p>
<p>Die Situation heute ist ähnlich. Zwar haben wir keine massenhaften Kredite aus den USA, die in Europa langfristig angelegt wurden und nun durch die Krise kurzfristig zurückgefordert werden (black thursday). Wir haben es aber mit einem nicht mehr zu kontrollierenden Handel mit Geld zu tun, der durch die Banken und ihr Zusammenstellen von Derivaten ausgelöst worden ist. Diese Blase ist in erster Linie durch die Immobilienkrise in den USA und in Spanien geplatzt. Die durch übertriebene Spekulationen aufgebauten Risiken haben sich zu Verlusten verkehrt und werden nun sozialisiert, &#8211; weil die betreffenden Institute systemrelevant sind. Das eigentlich Problem bleibt bisher unangetastet: Zu einer eingehenderen Kontrolle der Finanzmärkte konnte man sich bisher nicht entschließen.</p>
<p>Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass es auf einen harten Umbruch des Systems hinausläuft &#8211; mit unvorhersehbaren Folgen.</p>
<p>Wir müssen uns klar werden, dass alle gesellschaftlichen Systeme ein elementares Ziel verfolgen sollten: Den Wohlstand und das Wohlergehen Aller zu sichern. Wenn ein System offensichtlich bei der Erfüllung dieser Aufgabe Fehler macht, muss man innehalten. Liegt nur ein Programmierfehler vor, oder handelt es sich um strukturelle Probleme, weil die angenommenen Bedürfnisse auf die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen (zum Beispiel durch die Globalisierung) nicht mehr passen?<br />
In beiden Fällen ist eine neue (Fein-)Abstimmung nötig. Ein System ist kein Selbstzweck, sondern kann verändert werden. Denn es gilt, wie M. Landmann formulierte: Der Mensch ist zugleich &#8220;Schöpfer und Geschöpf der Kultur&#8221;.</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2023&amp;md5=972dac4d370854ae668c01eb23f06313" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dueck: Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 16:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wer den Vortrag von <a href="http://www.omnisophie.com/">Gunter Dueck</a> (<a href="http://twitter.com/wilddueck">wilddueck</a>) im Rahmen der re:learn bisher noch nicht gesehen hat, sollte dies nachholen. Er fasste auf der re:publica 2011 viele seiner Gedanken zusammen und besticht dabei vor allem durch seine Art, Geschichten zu erzählen. Nach der re:publica 2011 hat er seinen Vortrag als den &#8220;vielleicht besten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Vortrag von <a href="http://www.omnisophie.com/">Gunter Dueck</a> (<a href="http://twitter.com/wilddueck">wilddueck</a>) im Rahmen der re:learn bisher noch nicht gesehen hat, sollte dies nachholen. Er fasste auf der re:publica 2011 viele seiner Gedanken zusammen und besticht dabei vor allem durch seine Art, Geschichten zu erzählen. Nach der re:publica 2011 hat er seinen Vortrag als den &#8220;vielleicht besten in meinem Leben&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Kleine Appetithäppchen:</p>
<ul>
<li>Wer hat heute einen Job, den man nicht durch eine Webrecherche erfüllen könnte?</li>
<li>Was können Sie einem Menschen noch sagen, wenn der andere sich 2 Stunden vorbereitet hat?</li>
<li>Welche Berufe bleiben in Zukunft noch übrig?</li>
<li>Das Internet macht fachliches Wissen obsolet! Der Lehrer muss wirklich pädagogisch arbeiten &#8211; der Rest ist wertlos geworden.</li>
<li>Als Lehrer haben Sie doch nichts mehr in der Hand. Nur noch: Sie müssen es SO interpretieren.</li>
<li>Das Wissen der Welt muss in Youtube &#8211; von den &#8220;echten&#8221; Denkern, wir brauchen keine Amateur-Intelligenz mehr.</li>
</ul>
<p>Kurz: anschauen.<br />
<center><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/woA4R3KrACg?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=1881&amp;md5=3a14eee0a6cf5715414aa35cc2b81555" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was Menschen motiviert</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 09:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p> <p style="text-align: left;">via: bestofyoutube (<a href="http://bit.ly/d5fVOa">http://bit.ly/d5fVOa</a>)</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><iframe class="youtube-player" type="text/html" width="500" height="306" src="http://www.youtube.com/embed/u6XAPnuFjJc?hl=de_DE" frameborder="0"></iframe></center>
<p style="text-align: left;">via: bestofyoutube (<a href="http://bit.ly/d5fVOa">http://bit.ly/d5fVOa</a>)</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=1103&amp;md5=b0982ae797bd191a5a66354c64539d99" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zitate eines Schülers</title>
		<link>http://www.edushift.de/2010/04/07/zitate-eines-schulers/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 17:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lehren]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Folgende Zitate sind frei wiedergegeben und stammen aus einem Gespräch mit einem 8-Klässler. Er geht an eine Realschule in einer größeren deutschen Stadt. Das Gespräch war eigentlich ganz familiär gestartet und wurde für mich im Verlauf irgendwie ein Härtetest&#8230;</p> <p>Experimente können wir in Chemie nicht machen. Wir sind zu unruhig. Der Lehrer muss immer erstmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Zitate sind frei wiedergegeben und stammen aus einem Gespräch mit einem 8-Klässler. Er geht an eine Realschule in einer größeren deutschen Stadt. Das Gespräch war eigentlich ganz familiär gestartet und wurde für mich im Verlauf irgendwie ein Härtetest&#8230;</p>
<blockquote><p>Experimente können wir in Chemie nicht machen. Wir sind zu unruhig. Der Lehrer muss immer erstmal gelbe Karten ziehen, danach ist keine Zeit mehr.</p></blockquote>
<blockquote><p>Pflanzen können wir nicht ins Schulhaus oder in die Klassen stellen. Die würden von den Mitschülern sofort kaputt gemacht werden.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich habe eine 4, weil mich der Lehrer nicht so gerne mag &#8211; glaube ich.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich schaue den Lehrer mit offenen Augen an, damit er sieht, dass ich aufmerksam bin. Verstehe aber irgendwie nicht, worum es geht.</p></blockquote>
<blockquote><p>Von einer Lehrerin, mit der sich viele gestritten haben &#8211; aber ich nicht &#8211; habe ich eine 2 bekommen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Unsere Lehrer schreien oft. Müssen sie auch. Was sollen die sonst machen, wenn 8-Klässler Stühle kaputtmachen und aus dem Fenster schmeißen?</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Lehrer hat mir die Bilder für meinen Vortrag über die Regierung in Deutschland schon gegeben. Ich muss jetzt eine Präsentation daraus bauen. Reichen vier Bilder auf einer Folie?</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Lehrer hat die Klasse nicht unter Kontrolle.</p></blockquote>
<blockquote><p>Jeder Lehrer hat eine gelbe und eine rote Karte. Bei rot muss man rausgehen &#8211; gelb ist eine Vorwarnung (Anm.: Es ging &#8211; wie sich herausstellte &#8211; um das Trainingsraumkonzept&#8230;.).</p></blockquote>
<blockquote><p>Wie? An Gesamtschulen arbeiten Hauptschüler, Realschüler und Gymnasiasten gemeinsam in einer Klasse? Geht das denn überhaupt?</p></blockquote>
<blockquote><p>Bei den Lernstandserhebungen in Englisch habe ich eine vier geschrieben. Damit kann ich dann wohl den Schulwechsel vergessen.</p></blockquote>
<p>Bilder vom Schulhof wurden gezeigt. Eingemauertes Gelände &#8211; voll versiegelt. Grau in grau.</p>
<p>Ich denke, es gibt im Kleinen jede Menge Potential, Schulen auf einen besseren Weg zu bringen; auch ohne Neubauten und radikale Reformschulen.<br />
Fangen wir bei der inneren Einstellung an, mit der Lehrende und Lernende das Schulhaus betreten. Setzen wir Verantwortungsbereitschaft und gegenseitiges Vertrauen als oberstes Ziel. Erzwingen wir nichts, sondern versuchen zu erklären. Nehmen wir uns Zeit, Sinnhaftes zu entwickeln.</p>
<p>Als ersten Schritt besorge jede/r &#8211; sofern noch nicht geschehen &#8211; für ihre/seine Klasse eine Pflanze und stelle diese auf einen kleinen Tisch mit Tischdecke. Einfach mal so.</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=943&amp;md5=a0f02429d0ea7b8338f7211e016c7e61" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Tabus über dem Lehrberuf</title>
		<link>http://www.edushift.de/2010/03/24/tabus-uber-den-lehrberuf/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 19:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mit Barbarei meine ich [...] das Äußerste: wahnhaftes Vorurteil, Unterdrückung, Völkermord und Folter; darüber soll kein Zweifel sein. Dagegen anzugehen, ist &#8211; so wie die Welt im Augenblick aussieht, in der, zumindest temporär, keine weiter reichenden Möglichkeiten sichtbar sind &#8211; vor allem anderen an der Schule. Deshalb ist es, trotz aller theoretisch-gesellschaftlichen Gegenargumente, gesellschaftlich so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mit Barbarei meine ich [...] das Äußerste: wahnhaftes Vorurteil, Unterdrückung, Völkermord und Folter; darüber soll kein Zweifel sein. Dagegen anzugehen, ist &#8211; so wie die Welt im Augenblick aussieht, in der, zumindest temporär, keine weiter reichenden Möglichkeiten sichtbar sind &#8211; vor allem anderen an der Schule. Deshalb ist es, trotz aller theoretisch-gesellschaftlichen Gegenargumente, gesellschaftlich so eminent wichtig, daß sie ihre Aufgabe erfüllt und dazu hilft, daß sie des verhängnisvollen Erbes an Vorstellungen sich bewußt wird, das auf ihr lastet.</p>
<p><em>Th. W. Adorno: Tabus über den Lehrberuf (</em><a href="http://www2.ibw.uni-heidelberg.de/~gerstner/TabusText.pdf" target="_blank"><em>PDF</em></a><em>)</em></p></blockquote>
<p>Warum ist das hier blogge? Weil ich den Text vor kurzem gefunden habe und ihn trotz seines Alters (1965) für hinreichend halte, um über die weiterhin bestehenden strukturellen Begebenheiten, die Schule heute noch prägen, aufzuklären und eine Perspektive zu eröffnen, wie damit umzugehen sei.</p>
<p>Daher mein Tipp, ihn zu lesen. Sind ja (bald) Osterferien.</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=915&amp;md5=2e5ffde2eaad58d6f05c1b6d6feee766" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von China lernen</title>
		<link>http://www.edushift.de/2009/07/05/von-china-lernen/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 12:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass wir uns in Europa über die in China praktizierten Methoden zur inhaltlichen Kontrolle des Internets echauffierten. Rund um die Olympischen Spiele 2008 in Peking konnte man das Gefühl haben, dass Europa nach außen nicht nur wirtschaftliche Interessen vertritt, sondern auch hinsichtlich der Freiheit der Kommunikationsmedien &#8211; die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass wir uns in Europa über die in China praktizierten Methoden zur inhaltlichen Kontrolle des Internets echauffierten. Rund um die Olympischen Spiele 2008 in Peking konnte man das Gefühl haben, dass Europa nach außen nicht nur wirtschaftliche Interessen vertritt, sondern auch hinsichtlich der Freiheit der Kommunikationsmedien &#8211; die fraglos nicht immer einfach zu ertragen ist &#8211; eine klare und freiheitlich-demokratische Position einnimmt.</p>
<p>Dies scheint nun aber vom Tisch. Nicht erst seit den medienwirksamen Ausfällen von Ursula von der Leyen sollte klar sein, dass für viele jener Menschen, die sich gerade am Zenit ihrer Macht befinden, das Internet vor allen Dingen etwas ist, was es einzudämmen gilt. Verständlich, haben sie ihre Karrieren und Netzwerke doch vollkommen frei von Twitter, Blogs und Co. aufgebaut und sehen sich nun von den deutlich schnelleren Medien ihrer Verdienste beraubt. Die Aufmerksamkeitsökonomie hat durch die neuen Technologien eine neue Dimension erreicht. Und da das Werkzeug eines Politiker gerade darin liegt, für seine Themen eine möglichst große Aufmerksamkeit zu erhalten, mag man ihnen diese &#8220;Bissigkeit&#8221; fast verzeihen &#8211; wenn die Folgen nicht so gravierend wären.</p>
<p>Mit Folgen meine ich zum Beispiel diesen Ausspruch von Hans-Peter Uhl (CSU) über die &#8216;vorbildlichen&#8217; Möglichkeiten, die uns China präsentiert. Er wird im Focus folgendermaßen zitiert:</p>
<blockquote><p>Spätestens seit den Olympischen Spielen in Peking wisse man, was möglich sei: „Was die Chinesen können, sollten wir auch können. Da bin ich gern <a href="http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=SER437" target="_blank">obrigkeitsstaatlich</a>.“ (Quelle: <a href="http://tinyurl.com/3n2uwv" target="_self">http://tinyurl.com/3n2uwv</a>)</p></blockquote>
<p>Da bleibt mir die Spucke weg&#8230;</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=656&amp;md5=0683a2d01c8c1b5f41412e0489431c8e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie der Frosch im heißen Wasser</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 16:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/Diq6TAtSECg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Diq6TAtSECg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=643&amp;md5=86402ce9b6b107f32158c3ccd898bf72" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>You are what you share</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 15:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Paradigma]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qiP79vYsfbo&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/qiP79vYsfbo&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=396&amp;md5=0faa6926dc8c9b981790635cbdefa47d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Plötzlich näher</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 15:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die weltweite <a href="http://www.zeit.de/themen/wirtschaft/nahrungskrise/index">Nahrungsmittelkrise</a> geistert seit Wochen durch die Medien. Zur Kenntnis genommen &#8211; beim nächsten Einkauf geschnaubt, dass ja wirklich einige Sachen teurer geworden sind. Das ist doch wirklich ärgerlich. Thema abgeschlossen, betrifft mich ja weiter nicht und man kann es sich ja leisten.</p> <p>Dann kam diese Mail von meinem Bruder aus Lambarene/Gabun:</p> Ah, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die weltweite <a href="http://www.zeit.de/themen/wirtschaft/nahrungskrise/index">Nahrungsmittelkrise</a> geistert seit Wochen durch die Medien. Zur Kenntnis genommen &#8211; beim nächsten Einkauf geschnaubt, dass ja wirklich einige Sachen teurer geworden sind. Das ist doch wirklich ärgerlich. Thema abgeschlossen, betrifft mich ja weiter nicht und man kann es sich ja leisten.</p>
<p>Dann kam diese Mail von meinem Bruder aus Lambarene/Gabun:</p>
<div><em>Ah, und dann gab es gestern auch kein Brot in Lambarene, weil das Mehl in Libreville so teuer geworden ist. Die Auswirkungen der gestiegenen Preise merkt man sofort. 1 Tag ohne Brot geht ja noch, aber wenn es Wochen werden, fände ich das nicht so cool, dann müsste man auf Reis umsteigen. Haben uns heute gleich ne ordentliche Ladung Baguette direkt von der Bäckerei abgezweigt, bin aber mal gespannt, wie es weiter geht.</em></div>
<div><em>Bis dann, </em></div>
<div>Wir sitzen alle im gleichen Boot? Klar, aber wir sitzen in Europa doch halt auf den oberen Decks, sodass das langsam eintretende Wasser erstmal unten wirken kann. Vielleicht fällt uns ja noch was ein, bis es oben ankommt. Oder das Problem löst sich von selbst? Was hoffen wir eigentlich? </div>
<div>Immerhin tun wir was: Mehr Entwicklungshilfe. Beruhigt das Gewissen ungemein. Morgen gehts dann unbesorgt auf eine Geburtstagsfeier &#8211; wir machen lecker Fleisch-Frikadellen für alle (als Beilage gibt es Brot).</div>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=342&amp;md5=f7da7edabf6ca7f25a4fc82a4c316690" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Spießer</title>
		<link>http://www.edushift.de/2008/04/13/spiesser/</link>
		<comments>http://www.edushift.de/2008/04/13/spiesser/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 10:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://blog.fdog.org/2008/04/11/deutsche-spiesser-lieben-apple/">Hier</a> und <a href="http://blog.fdog.org/2008/04/10/deutsche-spiesser-lieben-bionade/">hier</a> hat sich eine unterhaltsame und sicherlich nicht zielführende Diskussion um das Milieu der &#8220;deutschen Spießer&#8221; entwickelt. Sind wirs, weil wir Bionade trinken, am Apple arbeiten und bei Manufactum einkaufen?</p> <p><a href="http://ber1.wordpress.com/2008/04/12/adorno-bei-manufactum/">Bernie.1</a> trackbacked dazu schön:<br /> Vor allem aber belegen Thema und Diskussion, dass der Kapitalismus auch von denen gestützt wird, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.fdog.org/2008/04/11/deutsche-spiesser-lieben-apple/">Hier</a> und <a href="http://blog.fdog.org/2008/04/10/deutsche-spiesser-lieben-bionade/">hier</a> hat sich eine unterhaltsame und sicherlich nicht zielführende Diskussion um das Milieu der &#8220;deutschen Spießer&#8221; entwickelt. Sind wirs, weil wir Bionade trinken, am Apple arbeiten und bei Manufactum einkaufen?</p>
<p><a href="http://ber1.wordpress.com/2008/04/12/adorno-bei-manufactum/">Bernie.1</a> trackbacked dazu schön:<br />
<em>Vor allem aber belegen Thema und Diskussion, dass der Kapitalismus auch von denen gestützt wird, die ihn ablehnen. Coca-Cola ist US-imperialistisch? Kaufen wir Thüringer Ökolimonade! BMW baut stinkende Managerprotzkarren? Bestellen wir den Prius!</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Schön und immer wieder aufmerksamkeitserregend ist das zusammenstellen von Clischees in jedem Fall, wie auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Illies">Florian Illies</a> erkannt hat und damit wahrscheinlich seinen Lebensunterhalt (Großraumlimousine, Reihenhaus, Hund ?) finanziert. </span><br />
</em></p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=328&amp;md5=82b1d015b36dc31bfae399b89f6b3fa5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edushift.de/2008/04/13/spiesser/feed/</wfw:commentRss>
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