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	<title>EduShift &#187; Educamp</title>
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		<title>&#8220;Neue Medien&#8221; und das ADZ Netzwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 10:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[adz]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie gehen wir mit den neuen “Neuen Medien” um? Welche Rolle spielen sie in der Schule? Und welche Bedeutung schenken wir ihnen? Sind sie nur ein Tool wie andere auch, mit dem die Schüler lernen müssen, zu arbeiten? Wie ein Füller beispielsweise oder das Reagenzglas. Oder wohnt ihnen etwas inne, das mehr ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie gehen wir mit den neuen “Neuen Medien” um? Welche Rolle spielen sie in der Schule? Und welche Bedeutung schenken wir ihnen? Sind sie nur ein Tool wie andere auch, mit dem die Schüler lernen müssen, zu arbeiten? Wie ein Füller beispielsweise oder das Reagenzglas. Oder wohnt ihnen etwas inne, das mehr ist als eine digitale Form von etwas, das auch irgendwie analog ginge?</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dieser Fragestellung hängt direkt zusammen, welchen Begriff wir von Kommunikation haben und welche Bedeutung wir der Kommunikation schenken, die sich unterschiedlicher Kommunikations-Mittel bedienen kann. Schafft der Computer in dieser Hinsicht eine neue Qualität?</p>
<p><span id="more-1792"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht nur auf dem EduCamp in Bremen wurde diese Frage u.a. auf dem  &#8220;Roten Bildungssofa&#8221; (Link zum Film kommt, sobald verfügbar) diskutiert, sondern auch im ADZ Netzwerk auf der <a href="http://medienistik.wordpress.com/2011/03/07/statement-zur-adz-strategiekonferenz-in-wolfsburg/" target="_blank">Strategiekonferenz</a> und im Blog von <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=2731" target="_blank">Guido Brombach</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte diese Diskussion aufgreifen und den Beitrag bei <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/wissen-2-0-bulimie-lernen/-/id=660374/nid=660374/did=7563350/uz3kx5/index.html" target="_blank">SWR2</a> von Reinhard Kahl zum Anlass nehmen, den Medienbegriff und die Stellung der Reformpädagogik zu diesem zu untersuchen. Der Beitrag von Reinhard Kahl findet sich <a href="http://www.reinhardkahl.de/pdfs/swr_13._3._%20Aula_%20Zukunft.pdf" target="_blank">hier</a> als PDF.</p>
<p style="text-align: justify;">Reinhard Kahl schreibt:</p>
<blockquote><p><em>Der Wunsch nach Zugehörigkeit wird stärker. In virtuellen Welten, also in Möglichkeitswelten, steigt das Verlangen nach Wirklichkeit. Dann stehen plötzlich in einer Computer- und Medienwelt diese Geräte gar nicht mehr im Mittelpunkt. Werden dann Menschen nicht das wichtigste </em><em>Medium für Menschen??</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte an zwei Punkten ansetzen, in denen ich bei ihm und mir unterschiedliche Erfahrungswelten sehen und damit auch unterschiedliche Begrifflichkeiten vermute, die geklärt und erörtert werden sollten. <a href="https://twitter.com/#!/lisarosa/status/46605491127844865" target="_blank">Denn</a>: &#8220;<em>Finding the solution is not the problem &#8211; understanding the problem is the problem.</em>&#8221; Ich würde mich freuen, wenn wir in eine Phase der Problemdefinition eintreten können, bevor wir Lösungsmöglichkeiten finden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>1.</em></p>
<blockquote><p><em> </em><em>Der Wunsch nach Zugehörigkeit wird stärker. In virtuellen Welten, also in Möglichkeitswelten, steigt das Verlangen nach Wirklichkeit.</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zugehörigkeit, also das Gefühl von &#8220;ich&#8221; und &#8220;andere&#8221;, ist seit jeher ein Grundbedürfnis des Menschen. Durch die zunehmende Diversifizierung der Lebensformen und eine multioptionale Gesellschaft verlieren jedoch die statischen und tradierten Bezugspunkte immer mehr an Bedeutung. Erkennbar wird dies in der Familie, den Vereinsmitgliedschaften und Ortsgemeinschaften. Wo es an der einen Seite bröckelt, entsteht auf der anderen Seite eine neue Sehnsucht nach Gemeinschaft und Identität. Diese suchen sich die Menschen zunehmend in Peer-Groups und interessenshomogenen Gruppen. Da diese nicht immer &#8220;vor Ort&#8221; sind, wird dafür vermehrt das neue Medium Internet verwendet. Dieses ist ebenso “Wirklichkeit” wie das Treffen im Vereinsheim Wirklichkeit ist &#8211; nur im Rahmen eines anderen kulturellen Mediums.</p>
<p style="text-align: justify;">2.</p>
<blockquote><p><em>Dann stehen plötzlich in einer Computer und Medienwelt diese Geräte gar nicht mehr im Mittelpunkt. Werden dann Menschen nicht das wichtigste Medium für Menschen??</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der “Computer” verschwindet aus dem Gesichtsfeld. Diese Entwicklung ist nicht erst seit den letzten Smartphones deutlich erkennbar. Durch seine vielfältigen Funktionen wird er nicht mehr als Fremdkörper, also als ein Gerät mit einer bestimmten funktionalen Begrenzung wahrgenommen (eben als “Computer”). Er ist ein universelles Gerät, welches auch ästhetischen Ansprüchen genügt und sich nahtlos in den Alltag und die Kommunikationsweisen der Menschen integriert. Ich stimme daher vollkommen mit Reinhard Kahl überein, dass die Geräte nicht mehr im Mittelpunkt stehen werden und daher gleichsam verschwinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedoch vermute ich &#8211; und hier müsste man mich ggf. korrigieren -, dass dies von Reinhard Kahl anders gemeint ist. Er sieht eher die direkte Kommunikation zwischen zwei Menschen über die Sprache, das haptische Empfinden, Gerüche und weitere kohlenstoffliche Erfahrungen als unabdingbaren Grundbaustein erfolgreicher Kommunikation und damit erfolgreichen Lernens. Computer verschwinden also nicht durch ihre Omnipräsenz, sondern verschwinden wirklich, weil sie nicht wichtig sind für das Lernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinsichtlich des Begriffes von “direkter Kommunikation” habe ich bisher andere Erfahrungen gemacht. Diese Erfahrungen negieren nicht die Ausführungen von Reinhard Kahl, ergänzen sie aber; relativieren sie.</p>
<p style="text-align: justify;">Lernen und Erleben kann nicht nur über die Kommunikation stattfinden, bei dem sich Menschen geographisch an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit aufhalten. Ich kann auch aus Entfernung und über digitale Kanäle Erlebnisse und Lernimpulse aufnehmen und zu einem neuen Baustein in meiner Erfahrungswelt werden lassen. Ist das, was hier gerade in der Auseinandersetzung mit einem Artikel geschieht, nicht genau dieser Prozess? Wenn dies nicht nur einmalig, sondern bestätigt stattfinden würde: Wären das nicht wertvolle Lernmomente? Nicht <em>trotz</em>, nicht <em>für</em>, sondern auch <em>mit</em> digitalen Medien?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte das ausführen:<br />
Die gesellschaftlichen Kommunikationsverhältnisse befinden sich in einem grundlegenden Wandel. Diese kulturell-gesellschaftlichen Veränderungen im großen Maßstab (Leitmedienwechsel) hat es bereits mehrfach in der Geschichte der Menschen gegeben &#8211; zum Beispiel in der Renaissance.</p>
<p style="text-align: justify;">Für alle bedeutenden Umbrüche lässt sich aufzeigen, dass es im Vorfeld eine gravierende Veränderung in den leitenden Kommunikationsmedien gegeben hat (siehe u.a. Giesecke und Weizenbaum).</p>
<p style="text-align: justify;">Diese dominanten Kommunikationsmedien lassen sich folgendermaßen kategorisieren:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>orale Phase<br />
(also die mündliche Überlieferung),</li>
<li>skriptographisch<br />
(die Erfindung der Schrift führt zu den ersten großen Monumenten der Menschheit)</li>
<li>typographische Phase<br />
(die Erfindung des Buchdruckes und damit der modernen Wissenschaft &#8211; also im Fortgang auch die Entdeckung der Dampfmaschine und der Industrialisierung&#8230;)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Jetzt treten wir, seit der Entwicklung der digitalen Kommunikation und der weiten Verbreitung der Computer in all ihren Erscheinungsformen, in ein neues, generalisiertes Kommunikationszeitalter ein: Das “digitale” Zeitalter.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit jedem Wechsel gingen Erfahrungen verloren und neue Möglichkeiten wurden erschlossen. Exemplarisch möchte ich das Bild skizzieren, das die Einführung der Schrift verursacht haben muss. Von diesem Zeitpunkt an wurden die Geschichten nicht mehr personalisiert und als Familienerbe tradiert, sondern entfremdet und standardisiert in Büchern festgehalten und verbreitet. Die Bibel steht für diesen Prozess und zeigt auf der anderen Seite aber auch, welches enorme Potential in dieser Entwicklung steckt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was hat dieser kleine Exkurs mit dem Zitierten zu tun: Ich glaube fest &#8211; nein, ich möchte behaupten: ich weiss -, dass die neuen digitalen Kommunikationsmedien die Art und Weise, wie wir denken und zusammenleben, grundlegend verändern werden. Diesem Wandel wohnt ein großes Potential inne, welches gestaltet werden möchte. Gestalten wir es nicht, überlassen wir die grundlegenden Strukturen für die nächsten Dekaden möglicherweise einer technokratisierten Elite, die in Form von Software und Verfahrensabläufen eine Struktur etabliert, die die individuelle Freiheit nicht erweitert, sondern einschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wäre es nicht eine Chance, wenn gerade die so genannten ‘Reformschulen’ hier ein Zeichen setzen und in eine explorative Phase eintreten würden, die Möglichkeiten der digitalen Zeit zu nutzen? Ohne Vorbehalte, Ängste und pädagogische Bedenken? Das Kind ist im Umgang mit den Medien weiter als wir. Es hat den Zustand bereits erreicht, den Reinhard Kahl angesprochen hat: Für das Kind existiert der “Computer” nicht mehr in der Form, wie wir ihn als ältere Menschen wahrnehmen. Er ist für Kinder Normalität und ein Gebrauchsgut wie früher Spielzeug oder Fahrrad. Daher müssen wir Erwachsenen unsere eigenen Erfahrungswelten etwas zurückfahren, ausblenden und uns für das Neue öffnen, wenn wir die Möglichkeiten erfassen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fraglos ist der <em>kritische</em> Umgang mit jedwedem Gegenstand, sei es Buch, Papier, Computer oder der Chemiebaukasten, eine Expertise, die uns als Erwachsene auszeichnet (und auch bei uns lebenslang entwicklungsfähig ist). Sich dem digitalen Zeitalter in allen Facetten zu öffnen heißt also nicht, diese Kompetenzen zu verwerfen. Recherchekompetenz, Quellenbewertung und Propädeutik sind auch im digitalen Zeitalter wichtige Ziele, die nicht an Wert verlieren.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Beitrag beim SWR2 schreibt Reinhard Kahl weiter:<br />
<em> </em></p>
<blockquote><p><em>Lernen im Informations‐ und Medienzeitalter? Da stellt man sich vielleicht Räume voll von Apparaten vor. So wie einst das Sprachlabor, nur viel  smarter. Programmierter Unterricht im Sprachlabor erwies sich allerdings  als Sackgasse und die Maschinen standen bald als Edelschrott rum. Heute  werden Schüler mit Laptops ausgerüstet und jeder hat bald einen kleinen Computer in der Tasche, mit dem er telefoniert, Musik hört, fotografiert und über Suchmaschinen ständig mit dem Wissen der Welt und vor allem den Freunden verbunden ist.</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es ist mir nicht klar, mit welcher Absicht hier einen Vergleich von Notebook-Klassen mit den Sprachlaboren angeführt wird, die in einhelliger Meinung einer der großen Fehler bei der Einführung von elektronischen Medien in die Schulen gewesen sind. Im Anschluss an dieses Beispiel wird in den folgenden Seiten über Unterrichtsbeispiele gesprochen, in denen wertvolle Lernprozesse angestoßen wurden, bei denen digitale Medien jedoch keine Rolle spielen. Unter anderem wird aber auf das Konzept von Jean-Pol Martin und seine Methode LdL verwiesen, die in den letzten Jahren bei ihm auch mit starker Nutzung von Wikis gelaufen ist, also digital unterstützt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem Aufbau des Aufsatzes lässt sich vermuten, dass Reinhard Kahl (und das ADZ Netzwerk?) davon ausgehen, dass digitale Kommunikation für den guten Lernprozess nicht unbedingt notwendig ist. Warum sonst handelt der Text primär von klassischen reformpädagogischen Unterrichtssituationen und nicht, wie der Reihe zuerst vermuten lässt davon, “Wie das Internet die Bildung verändert”.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich würde mich freuen, wenn wir im Sinne des anfangs genannten Zitates versuchen könnten, zuerst das Problem zu definieren. Gelegenheiten dazu gibt es viele: Digital im Blog, auf dem <a href="http://www.adz-netzwerk.de/component/option,com_events/Itemid,1/agid,586/day,26/month,03/task,view_detail/year,2011/" target="_blank">ADZnrw</a> Treffen am kommenden Wochenende und in anderen Edu-Veranstaltungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Erfahrungen der ersten beiden ADZnrw Treffen haben gezeigt, dass über die Problemfindung hinaus eine große <a href="http://www.edushift.de/2010/04/30/wir-sind-uns-naher-als-wir-glaubten/" target="_blank">Übereinstimmung</a> darin zu finden ist, dass neue Wege in den Lernarrangements gefunden werden müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=1792&amp;md5=48a213a934a1fd5b8ce9d9384b775df4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>EduCamp Aachen &#8211; Zukunft der Bildung</title>
		<link>http://www.edushift.de/2010/12/01/educamp-aachen-zukunft-der-bildung/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 17:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Educamp]]></category>
		<category><![CDATA[edushift]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Abend des EduCamps in <a href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.EduCamp%202010%20_6%20in%20Aachen">Aachen</a> wurden <a href="http://twitter.com/#!/thbernhardt">Thomas Bernhardt</a>, <a href="http://twitter.com/#!/khpape">Karl-Heinz Pape</a>, <a href="http://twitter.com/#!/maki_amw">Marcel Kirchner</a> und <a href="http://twitter.com/#!/dunkelmunkel">Christian Spannagel</a> und <a href="http://www.twitter.com/schb">ich</a> (<a href="http://twitter.com/#!/mosworld">Mostafa Akbari</a> und <a href="http://twitter.com/#!/jeanpol">Jean-Pol Martin</a> kamen später noch dazu) von <a href="http://twitter.com/ittnerfa">Friedrich A. Ittner</a> zum Gespräch geladen um uns Gedanken über die Bedeutung der (Allgemein-)Bildung in Zukunft zu machen. Buzzwords waren streng verboten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Abend des EduCamps in <a href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.EduCamp%202010%20_6%20in%20Aachen">Aachen</a> wurden <a href="http://twitter.com/#!/thbernhardt">Thomas Bernhardt</a>, <a href="http://twitter.com/#!/khpape">Karl-Heinz Pape</a>, <a href="http://twitter.com/#!/maki_amw">Marcel Kirchner</a> und <a href="http://twitter.com/#!/dunkelmunkel">Christian Spannagel</a> und <a href="http://www.twitter.com/schb">ich</a> (<a href="http://twitter.com/#!/mosworld">Mostafa Akbari</a> und <a href="http://twitter.com/#!/jeanpol">Jean-Pol Martin</a> kamen später noch dazu) von <a href="http://twitter.com/ittnerfa">Friedrich A. Ittner</a> zum Gespräch geladen um uns Gedanken über die Bedeutung der (Allgemein-)Bildung in Zukunft zu machen. Buzzwords waren streng verboten, sind aber doch nicht ganz vermieden worden.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="320" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17113014&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="320" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17113014&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://vimeo.com/17113014">Educamp 2010 Aachen &#8211; Zukunft der Bildung</a> from <a href="http://vimeo.com/user5299715">Erdna Yam</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=1565&amp;md5=d296fdc307661e4491a173fe0fa9bec5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Wir sind uns näher als wir glaubten</title>
		<link>http://www.edushift.de/2010/04/30/wir-sind-uns-naher-als-wir-glaubten/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 14:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[adznrw]]></category>
		<category><![CDATA[Educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In Köln sind am letzten Wochenende zum ADZ-BarCamp zwei Gruppen zusammen gekommen, die bisher kaum zusammengearbeitet haben. Skeptisch war ich vorher, aber es war wunderbar. Nach anfänglichen Berührungsängsten kam es am Ende des ersten Tages dann zu der <a href="http://twitter.com/schb/status/12808629133">Aussage</a>:</p> <p>&#8220;Schön, dass ich mal so Leute, die im Internet sind, kennengelernt habe. Die sind ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Köln sind am letzten Wochenende zum ADZ-BarCamp zwei Gruppen zusammen gekommen, die  bisher kaum zusammengearbeitet haben. Skeptisch war ich vorher, aber es war wunderbar. Nach anfänglichen Berührungsängsten kam es am Ende des ersten Tages dann zu der <a href="http://twitter.com/schb/status/12808629133">Aussage</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Schön, dass ich mal so Leute, die im Internet sind, kennengelernt habe. Die sind ja eigentlich ganz normal&#8230;&#8221;.</p></blockquote>
<p>Es stellte sich schnell heraus: Wir brauchen keine Brücken zwischen den Generationen zu bauen. Die neuen Medien erklären sich von selber, wenn sie sinnvoll in den Arbeitsalltag integriert werden und einen Mehrwert produzieren. Letzterer wird früher oder später offensichtlich, wenn man die Kongresse über Twitter vernetzt und über GoogleDocs gemeinsam vor- und nachbereitet.<br />
Die Gemeinsamkeiten überwiegen dahingehend, dass Schule sich in einem Veränderungsprozess befindet oder zumindest in diesen getrieben werden muss. Daran kann man arbeiten.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3193/2968794599_219b315d90.jpg" alt="" width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">CC by Johan Larsson (flickr)</p></div>
<ul>
<li>Die eine Gruppe umfasst die Reformpädagogen. Dieser hat sich schon vor Jahrzehnten mit den Strukturen und Grenzen des bestehenden Schulsystems auseinandergesetzt und Lücken und Freiräume gesucht, um seine eigene Vorstellung von „gutem Lernen“ zu verwirklichen. Viele Schulgründungen landauf, landab zeugen von diesen kleinen Aufbrüchen und zeigen, dass es auch anders geht.<br />
Dieser Prozess des Ausbrechens war nicht immer einfach und mit vielen Reibungsverlusten verbunden. Motivation für seine Arbeit hat sich der Reformpädagoge aus den gegenseitigen Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen geholt, die ebenfalls ihre kleinen pädagogischen Gärten hegten und pflegten. Als Beispiel für diese institutionalisierten Netzwerke zwischen den Reformpädagogen sei auf „Blick über den Zaun“ (http://blickueberdenzaun.de/) und das „Archiv der Zukunft“ (http://www.archiv-der-zukunft.de/) hingewiesen.</li>
<li>Der neuere Typus des Reformpädagogen lässt sich grob als Bildungshacker oder EduCamper umreißen. Ihn treibt der gleiche Wunsch nach einer besseren, lebenswerteren und schöneren Schule an. Für seine Netzwerke nutzt er aber nicht zuerst den Austausch über Kongresse und Bücher, sondern vor allem digitale Netzwerke wie Twitter, Blogs &amp; Co.. Er entwickelt Ideen, verwirft sie und bestätigt sich trotz großer Entfernungen immer wieder, dass man auf einem guten Weg ist. Auf diese Weise schöpft er den Mut, weiter an seinen Ideen zu arbeiten. Aus dem direkten Kreis von Personen, die ihm täglich begegnen, erhält er kaum Verständnis, sondern oft Unverständnis und den Stempel der Nervensäge.<br />
Von außen gesehen kann man diesen Bildungshacker der jungen Generation der „digital natives“ zurechnen. Sein Bild in der Öffentlichkeit ist oft so geprägt: Er sitzt den Tag am Computer, ist ständig abgelenkt und kaum in der Lage, sich längere Zeit mit einer Sache zu beschäftigen. Ergo sind wertvolle Impulse nicht zu erwarten. Er strebt nach kurzzeitiger Aufmerksamkeit. (Warhol: „In Zukunft kann jeder Mensch für 15 Minuten Berühmtheit erlangen“).</li>
</ul>
<p>Meine Erfahrungen vom vergangenen Wochenende lassen mich zu der Überzeugung kommen, dass die Kluft zwischen digital natives und denen, die die neuen Technologien nicht nutzen, nicht besteht. Der Bruch, der oft angenommen wird, ist keine Frage der Mediennutzung, sondern eine Frage der Einstellung:<br />
Glaube ich daran, dass man die Welt durch seine Aktivitäten <em>gestalten</em> kann &#8211; und versuche dies auch zu tun? Oder <em>verwalte</em> ich mein Leben, um die schon genügend komplexen Alltagssituationen für mich erträglich zu machen &#8211; zu vereinfachen?</p>
<p>Nicht die „digital natives“ und „digital immigrants“ stehen sich in der Schule gegenüber, sondern ein Kontrollbedürfnis und die Risikobereitschaft.</p>
<p>Daher setzt jede Diskussion, die „neuen Medien doch endlich auch den Lehrern durch Fortbildungen nahe zu bringen“, an der falschen Stelle an. Es scheint so als wenn jene, die bereit sind, ein Risiko einzugehen, auch offen und interessiert den neuen Kommunikationsmedien gegenüberstehen: Nothing venture, nothing win.<br />
Wenn wir Schule anders denken wollen, müssen wir uns gemeinsam auf den Weg machen. Jeder mit seinem Werkzeug (wobei zukünftig die digitalen Medien durch ihre Möglichkeit der schnellen Vernetzung ohne Zweifel Vorteile mit sich bringen).</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=989&amp;md5=5870016e295c17815097bad80994e29f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>EduCamp Nachlese</title>
		<link>http://www.edushift.de/2009/04/22/educamp/</link>
		<comments>http://www.edushift.de/2009/04/22/educamp/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 13:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuronen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluemac.de/blog/?p=623</guid>
		<description><![CDATA[<p>Das EduCamp war unglaublich begeisternd. Kein Vergleich mit anderen Tagungen oder Konferenzen, die ich bisher erlebt habe. Das Prinzip BarCamp hat einen ungemeinen Charme. Ich hoffe, dass sich mehr und mehr Menschen dafür entscheiden, Veranstaltungen in dieser Art durchzuführen. Voraussetzung gibt es dafür nur eine: be a <a href="http://www.adz-netzwerk.de/wiki/index.php/Benutzer:Jeanpol/Folie_3">neuron</a>!</p> <p style="text-align: center;"></p> <p>Weitere Videos bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das EduCamp war unglaublich begeisternd. Kein Vergleich mit anderen Tagungen oder Konferenzen, die ich bisher erlebt habe. Das Prinzip BarCamp hat einen ungemeinen Charme. Ich hoffe, dass sich mehr und mehr Menschen dafür entscheiden, Veranstaltungen in dieser Art durchzuführen. Voraussetzung gibt es dafür nur eine: be a <a href="http://www.adz-netzwerk.de/wiki/index.php/Benutzer:Jeanpol/Folie_3">neuron</a>!</p>
<p style="text-align: center;"><object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/anv7ME-2OXs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/anv7ME-2OXs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Weitere Videos bei <a href="http://www.youtube.com/view_play_list?p=28D423A3D6BEE3E6">lutzland</a>, <a href="http://blip.tv/file/2018577/">filterraum</a> <a href="http://educamp.mixxt.de/">u.a.</a></p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=623&amp;md5=75f3b0bd4a28c8495675d01103f1c025" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>EduCamp &#8217;09 in Ilmenau</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 07:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Educamp]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gleich gehts los zum EduCamp &#8217;09 nach Ilmenau.</p> <p style="text-align: center;"><a href="http://educamp.mixxt.de/"></a></p> <p>Mein erstes BarCamp und ich bin gespannt, was mich erwartet. Ich freue mich darauf, viele &#8211; bisher vor allem virtuelle &#8211; Menschen treffen zu können und hoffe auf viele Anregungen in den Gesprächen. Bis später in Ilmenau!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich gehts los zum EduCamp &#8217;09 nach Ilmenau.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://educamp.mixxt.de/"><img class="size-full wp-image-621 aligncenter" title="educamp1" src="http://www.bluemac.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/educamp1.png" alt="educamp1" width="494" height="124" /></a></p>
<p>Mein erstes BarCamp und ich bin gespannt, was mich erwartet. Ich freue mich darauf, viele &#8211; bisher vor allem virtuelle &#8211; Menschen treffen zu können und hoffe auf viele Anregungen in den Gesprächen. Bis später in Ilmenau!</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=619&amp;md5=4bf1843c8018338435311a52395988c1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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