Apple hat soeben seine Ideen für Schulbücher auf einem education announcement [Keynote Aufzeichnung] vorgestellt. Dass diese Ideen digital sind und natürlich auf dem iPad basieren, ist nicht überraschend.
Eigentlich war die gesamte Veranstaltung nicht überraschend – und genau deshalb wäre es möglich, dass sie sehr nachhaltig wirken wird. Wenn die Strategie von Apple aufgeht, könnte sich die Art, wie wir Bücher konsumieren, bald ändern. Das betrifft natürlich in erster Linie die in der Schule genutzten Bücher und “Materialien”.
Was wurde vorgestellt:
• iBooks 2 (App Store Link)
• iBooks Author (Mac App Store Link)
• iTunes (App Store Link)
Länger schon habe ich nicht mehr über Software geschrieben, die mir im Alltag gute Dienste leistet und die papierfreie Schultasche erst ermöglicht. Daher heute eine kleine Tool-Show mit den Programmen Teachertool, Evernote und ifttt.
TeacherTool
http://www.teachertool.de/
Das digitale Notenbuch Teachertool begleite ich inzwischen seit den ersten Beta-Versionen. Mit dem letzten Update auf Version 3.0 ist es nun auch offiziell auf dem iPad angekommen und nutzt den Platz auf dem Bildschirm für eine deutlich bessere Übersicht.
Ich konnte Teachertool seit Beginn des Schuljahres auf dem iPad nutzen (Beta-Tester) und habe seitdem die iPhone Version nicht mehr angerührt. Da das iPad eh ein integraler Bestandteil meines Alltages ist, ist es so immer dabei.
Wenn sich ein Schuljahr dem Ende neigt, ist die Zeit für ein kleines Resümee gekommen. Das Projekt der ‘papierfreien Lehrertasche‘ mit dem iPad jährt sich dieser Tage.
Was kann man als Erfahrung festhalten? Wo hakt es noch, was funktioniert schon gut? Ich habe mal ein paar Gedanken zusammengetragen…

Vor ein paar Wochen habe ich die Gemeinschafts-Hauptschule Effey in Ennepetal besucht und ein ausführliches Gespräch mit Herrn Hillebrandt über das Medienkonzept seiner Schule führen können. Ein paar Infos zur Schule und Gedanken, die mir dabei durch den Kopf gegangen sind, möchte ich gerne vorstellen.
Seit einem Jahr setzt die Effey als eine der ersten Schulen in Deutschland eine iPad Klasse ein.
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Morgen früh gehts zur re:publica 2011 nach Berlin. Genauer: zur re:learn im Rahmen der re:publica. Einen Dank an meine Schule, die mir diese – sicher nicht ganz alltägliche – Freistellung gewährte.
Näheres zum Programm und den Vorträgen und Panels gibt es bei Jöran: http://www.joeran.de/relearn-republica-2011-programm/
Neun Jahre sind es noch bis 2020. Eine verschwindend kurze, oder viel zu lange Zeit. Es kommt auf die Perspektive an. Die Digitalisierung des Alltagslebens schreitet bis dahin mit immer größer werdenden Schritten voran. Google feiert seinen 22 Geburtstag – ist also fast doppelt so alt wie heute.
Auch in der Schule wird sich die Digitalisierung und Rationalisierung nicht verhindern lassen. Für Nostalgiker eine schwere Vorstellung, dass die Nutzung des Papiers zurück geht, der Füller nur noch als Status zählt und die Zeiten der kleinen roten Notenbücher vorbei sind. Ich möchte skizzieren, an welchen Stellen neue Arbeitsabläufe entstehen könnten, die die bisherige Praxis ablösen. Durch zentrale Datenbanken und deren Vernetzung werden sich viele Verwaltungsaufgaben in viel kürzerer Zeit erledigen lassen.
Die Dropbox ist ein tolles Tool, um Dateien zwischen Computern abzugleichen, Dokumente auszutauschen oder an einem gemeinsamen Datenbestand mit mehreren Benutzern zu arbeiten.
In diesen Punkten ist die Dropbox bei mir zu einem zentralen Bestandteil der papierfreien Lehrertaschen geworden. Ich nutze den Online-Speicher in der Version mit 10 GB. Dies reicht aktuell noch aus, um alle wichtigen Arbeitsdaten verfügbar zu haben.
Es gibt aber immer öfter die Notwendigkeit, dass man Anderen kurzzeitig Zugriff auf die Dropbox gewährleisten möchte. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man Dateien einsammeln möchte, zum Beispiel im Unterricht oder in Arbeitsgruppen.
Weg mit Folien und OHP Geräten oder dicken, schweren Büchern, die man sich unter teuren Epidiaskopen anschaut. Google hat nicht nur die Erdoberfläche und Straßen abgelichtet, sondern auch begonnen, einzelne Museen mit einem speziell dafür entwickelten Wagen abzufahren und die Gemälde hochauflösend zu archivieren. Mehr lesen »
Vor ein paar Tagen habe ich zwei deutsche Schulbuchverlage angeschrieben, deren Werke wir im Unterricht jahrgangsübergreifend einsetzen, ob ich als Lehrer die Bücher als PDF beziehen könnte, um damit dem Projekt “papierfreie Lehrertasche” noch etwas Schwung zu geben.
Heute kam von beiden Verlagen die knappe Rückmeldung:
Unsere Bücher werden weder in PDF-Form angeboten, noch ist dies künftig in Planung. (Schöningh)
Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass unsere Schülerbände bisher nicht als pdfs bezogen werden können. Auch eine digitale Version für das iPad ist bisher nicht geplant. (Schroedel)
Wie läuft es denn so mit dem iPad im Schulalltag? Kann man die papierlose Schultasche noch aufrecht halten, oder ist es auf Dauer doch zu aufwändig?
Es läuft gut, und es wird besser.
Seit meinem Bericht im Mai 2010 hat sich einiges verändert. Das Setting ist kleiner geworden und die Handhabung wird zunehmend runder. Das liegt sowohl an dem Update für das iPad, welches vor einer Woche veröffentlicht wurde. Und auch an der Aktualisierung von Google, die es endlich erlaubt, die GoogleDoc Dokumente auch auf mobilen Endgeräten zu editieren.
Für die, die sich auch mit dem Gedanken einer papierfreien (Schul-)tasche beschäftigen, folgende Tipps aus den bisherigen Erfahrungen. Ich freue mich über einen Erfahrungsaustausch.
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- Sehr schön: Push wird sogar richtig angezeigt! Anders als Twitter.app & #Echofon kann #Tweetbot die Notifications sogar richtig zählen. +1 2 hrs ago
- @walhus_pi Seit heute verfügbar. #Tweetbot #ipad 2 hrs ago
- @tazjin Ah - etwas versteckt in den Einstellungen. Gefunden und läuft. Prima. #Tweetbot 3 hrs ago
- Tweetbot fürs iPad hat gar kein Push? Ich dachte, dass hätte ich in der Beschreibung gelesen... #grr 3 hrs ago
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