Morgen früh gehts zur re:publica 2011 nach Berlin. Genauer: zur re:learn im Rahmen der re:publica. Einen Dank an meine Schule, die mir diese – sicher nicht ganz alltägliche – Freistellung gewährte.

re:publica 11

Näheres zum Programm und den Vorträgen und Panels gibt es bei Jöran: http://www.joeran.de/relearn-republica-2011-programm/


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In den letzten Tagen, auch nach dem EduCamp 2011 in Bremen, hat sich vieler Orten eine angeregte Diskussion um den Leitmedienwechsel und seine Folgen für das Schulsystem entwickelt. Es kommt ganz offensichtlich Bewegung in die Diskussion. Im Folgenden möchte ich eine unvollständige Sammlung an Links zu Artikeln notieren, die ich in dem Kontext für beachtenswert halte und mir in den letzten Tagen in die Hände gefallen sind. Ergänzungen gerne als Kommentar!

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Wie gehen wir mit den neuen “Neuen Medien” um? Welche Rolle spielen sie in der Schule? Und welche Bedeutung schenken wir ihnen? Sind sie nur ein Tool wie andere auch, mit dem die Schüler lernen müssen, zu arbeiten? Wie ein Füller beispielsweise oder das Reagenzglas. Oder wohnt ihnen etwas inne, das mehr ist als eine digitale Form von etwas, das auch irgendwie analog ginge?

Mit dieser Fragestellung hängt direkt zusammen, welchen Begriff wir von Kommunikation haben und welche Bedeutung wir der Kommunikation schenken, die sich unterschiedlicher Kommunikations-Mittel bedienen kann. Schafft der Computer in dieser Hinsicht eine neue Qualität?

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Kurz zum Kontext: Gunter Dueck wurde von Ulrike Reinhard in einem fast zweistündigen Interview zu verschiedenen Aspekten der gesellschaftlichen Veränderungen interviewt. Bei dem Gespräch ging es in erster Linie um die Veränderungen im Wirtschaftssystem und wie das Management auf die absehbaren Umbrüche der Dienstleistungsgesellschaft reagieren kann. Dueck fordert dazu auf, eine neue Gesellschaft zu konzeptualisieren: Die Exzellenzgesellschaft. Er geht dabei auch auf die Rolle der Schule ein.

Während des Videos habe ich getwittert und würde gerne die kurzen Tweets aufgreifen und weiter ausführen.

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Wie kann ich mir von Doodle bei der Terminfindung helfen lassen? Wie melde ich mich an und wie trage ich die Termine ein?

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Neun Jahre sind es noch bis 2020. Eine verschwindend kurze, oder viel zu lange Zeit. Es kommt auf die Perspektive an. Die Digitalisierung des Alltagslebens schreitet bis dahin mit immer größer werdenden Schritten voran. Google feiert seinen 22 Geburtstag – ist also fast doppelt so alt wie heute.
Auch in der Schule wird sich die Digitalisierung und Rationalisierung nicht verhindern lassen. Für Nostalgiker eine schwere Vorstellung, dass die Nutzung des Papiers zurück geht, der Füller nur noch als Status zählt und die Zeiten der kleinen roten Notenbücher vorbei sind. Ich möchte skizzieren, an welchen Stellen neue Arbeitsabläufe entstehen könnten, die die bisherige Praxis ablösen. Durch zentrale Datenbanken und deren Vernetzung werden sich viele Verwaltungsaufgaben in viel kürzerer Zeit erledigen lassen.

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Die Dropbox ist ein tolles Tool, um Dateien zwischen Computern abzugleichen, Dokumente auszutauschen oder an einem gemeinsamen Datenbestand mit mehreren Benutzern zu arbeiten.

In diesen Punkten ist die Dropbox bei mir zu einem zentralen Bestandteil der papierfreien Lehrertaschen geworden. Ich nutze den Online-Speicher in der Version mit 10 GB. Dies reicht aktuell noch aus, um alle wichtigen Arbeitsdaten verfügbar zu haben.

Es gibt aber immer öfter die Notwendigkeit, dass man Anderen kurzzeitig Zugriff auf die Dropbox gewährleisten möchte. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man Dateien einsammeln möchte, zum Beispiel im Unterricht oder in Arbeitsgruppen.

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Weg mit Folien und OHP Geräten oder dicken, schweren Büchern, die man sich unter teuren Epidiaskopen anschaut. Google hat nicht nur die Erdoberfläche und Straßen abgelichtet, sondern auch begonnen, einzelne Museen mit einem speziell dafür entwickelten Wagen abzufahren und die Gemälde hochauflösend zu archivieren.

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Ein kleiner Rückblick

Um 2000 herum muss es gewesen sein, dass ich mir meine erste Domains gekauft habe: machausmeister.de. Damals arbeitete ich bei einem lokalen Apple-Händler und hatte vor, über die Webseite Support und Co. anzubieten. Das hat sich aber nicht weiter ergeben, da ich durch einen Wechsel der Arbeitsstelle auch andere Schwerpunkte setzte.

Etwa im Jahr 2004 habe ich dann die Domain “bluemac.de” erworben, um meine Web-Aktivitäten darüber laufen zu lassen. Anfangs war die Webseite statisch (2o04 via archive.org), dann ein kleines Wiki (2005 via archive.org) und seit April 2006 läuft sie über WordPress.

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Christian Füller (@ciffi) hat für ein Bildungspodium in Berlin die Diskussion über selbständige Schulen angestoßen. In einer kleinen MindMap [PDF] stellt er die wesentlichen Bezüge zu anderen schulpolitischen Themen wir PISA, bottom-up etc. vor. Das Thema “Selbständige Schulen” organisiert er entlang von Leitfragen, die ich aufgreifen möchte.

Wollen Eltern wirklich autonome Schulen?

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