Wer den Vortrag von Gunter Dueck (wilddueck) im Rahmen der re:learn bisher noch nicht gesehen hat, sollte dies nachholen. Er fasste auf der re:publica 2011 viele seiner Gedanken zusammen und besticht dabei vor allem durch seine Art, Geschichten zu erzählen. Nach der re:publica 2011 hat er seinen Vortrag als den “vielleicht besten in meinem Leben” bezeichnet.

Kleine Appetithäppchen:

  • Wer hat heute einen Job, den man nicht durch eine Webrecherche erfüllen könnte?
  • Was können Sie einem Menschen noch sagen, wenn der andere sich 2 Stunden vorbereitet hat?
  • Welche Berufe bleiben in Zukunft noch übrig?
  • Das Internet macht fachliches Wissen obsolet! Der Lehrer muss wirklich pädagogisch arbeiten – der Rest ist wertlos geworden.
  • Als Lehrer haben Sie doch nichts mehr in der Hand. Nur noch: Sie müssen es SO interpretieren.
  • Das Wissen der Welt muss in Youtube – von den “echten” Denkern, wir brauchen keine Amateur-Intelligenz mehr.

Kurz: anschauen.

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Das war sie also, die re:publica 2011 und ich sitze jetzt im Zug zurück aus Berlin [inzwischen wieder zu Hause...]. Drei wirklich tolle Tage, die ich zusammenfassen könnte unter:
Hab’ mich total wohl gefühlt.

Da es meine erste re:publica gewesen ist, war ich in meinen Erwartungen und Befürchtungen etwas vorsichtig. Hätte ich aber nicht sein müssen, da man sich nach kurzer Zeit irgendwie zu Hause fühlt. Das mag ich an EduCamps – und habe es auch bei der re:publica gefunden.

FSP

Besuchte Sessions

Meine Notizen aus den Sessions habe ich hier als GoogleDocs bereit gestellt.
Ein paar Bilder gibts hier bei Flickr.

Über die Aktivitäten der re:learn wird es in den nächsten Tagen noch was geben…

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Morgen früh gehts zur re:publica 2011 nach Berlin. Genauer: zur re:learn im Rahmen der re:publica. Einen Dank an meine Schule, die mir diese – sicher nicht ganz alltägliche – Freistellung gewährte.

re:publica 11

Näheres zum Programm und den Vorträgen und Panels gibt es bei Jöran: http://www.joeran.de/relearn-republica-2011-programm/


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In den letzten Tagen, auch nach dem EduCamp 2011 in Bremen, hat sich vieler Orten eine angeregte Diskussion um den Leitmedienwechsel und seine Folgen für das Schulsystem entwickelt. Es kommt ganz offensichtlich Bewegung in die Diskussion. Im Folgenden möchte ich eine unvollständige Sammlung an Links zu Artikeln notieren, die ich in dem Kontext für beachtenswert halte und mir in den letzten Tagen in die Hände gefallen sind. Ergänzungen gerne als Kommentar!

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Wie gehen wir mit den neuen “Neuen Medien” um? Welche Rolle spielen sie in der Schule? Und welche Bedeutung schenken wir ihnen? Sind sie nur ein Tool wie andere auch, mit dem die Schüler lernen müssen, zu arbeiten? Wie ein Füller beispielsweise oder das Reagenzglas. Oder wohnt ihnen etwas inne, das mehr ist als eine digitale Form von etwas, das auch irgendwie analog ginge?

Mit dieser Fragestellung hängt direkt zusammen, welchen Begriff wir von Kommunikation haben und welche Bedeutung wir der Kommunikation schenken, die sich unterschiedlicher Kommunikations-Mittel bedienen kann. Schafft der Computer in dieser Hinsicht eine neue Qualität?

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Kurz zum Kontext: Gunter Dueck wurde von Ulrike Reinhard in einem fast zweistündigen Interview zu verschiedenen Aspekten der gesellschaftlichen Veränderungen interviewt. Bei dem Gespräch ging es in erster Linie um die Veränderungen im Wirtschaftssystem und wie das Management auf die absehbaren Umbrüche der Dienstleistungsgesellschaft reagieren kann. Dueck fordert dazu auf, eine neue Gesellschaft zu konzeptualisieren: Die Exzellenzgesellschaft. Er geht dabei auch auf die Rolle der Schule ein.

Während des Videos habe ich getwittert und würde gerne die kurzen Tweets aufgreifen und weiter ausführen.

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Wie kann ich mir von Doodle bei der Terminfindung helfen lassen? Wie melde ich mich an und wie trage ich die Termine ein?

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Neun Jahre sind es noch bis 2020. Eine verschwindend kurze, oder viel zu lange Zeit. Es kommt auf die Perspektive an. Die Digitalisierung des Alltagslebens schreitet bis dahin mit immer größer werdenden Schritten voran. Google feiert seinen 22 Geburtstag – ist also fast doppelt so alt wie heute.
Auch in der Schule wird sich die Digitalisierung und Rationalisierung nicht verhindern lassen. Für Nostalgiker eine schwere Vorstellung, dass die Nutzung des Papiers zurück geht, der Füller nur noch als Status zählt und die Zeiten der kleinen roten Notenbücher vorbei sind. Ich möchte skizzieren, an welchen Stellen neue Arbeitsabläufe entstehen könnten, die die bisherige Praxis ablösen. Durch zentrale Datenbanken und deren Vernetzung werden sich viele Verwaltungsaufgaben in viel kürzerer Zeit erledigen lassen.

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Die Dropbox ist ein tolles Tool, um Dateien zwischen Computern abzugleichen, Dokumente auszutauschen oder an einem gemeinsamen Datenbestand mit mehreren Benutzern zu arbeiten.

In diesen Punkten ist die Dropbox bei mir zu einem zentralen Bestandteil der papierfreien Lehrertaschen geworden. Ich nutze den Online-Speicher in der Version mit 10 GB. Dies reicht aktuell noch aus, um alle wichtigen Arbeitsdaten verfügbar zu haben.

Es gibt aber immer öfter die Notwendigkeit, dass man Anderen kurzzeitig Zugriff auf die Dropbox gewährleisten möchte. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man Dateien einsammeln möchte, zum Beispiel im Unterricht oder in Arbeitsgruppen.

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Weg mit Folien und OHP Geräten oder dicken, schweren Büchern, die man sich unter teuren Epidiaskopen anschaut. Google hat nicht nur die Erdoberfläche und Straßen abgelichtet, sondern auch begonnen, einzelne Museen mit einem speziell dafür entwickelten Wagen abzufahren und die Gemälde hochauflösend zu archivieren.

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