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		<title>Das langsame Sterben des Schulbuchs</title>
		<link>http://www.edushift.de/2012/05/02/das-langsame-sterben-des-schulbuchs/</link>
		<comments>http://www.edushift.de/2012/05/02/das-langsame-sterben-des-schulbuchs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum im digitalen Wandel das Urheberrecht das verbietet, was pädagogisch geboten ist. Den Schulen droht ein Kulturkampf. <p style="text-align: center;">oder:</p> Das Schulbuch, König der alten Schulmedien, stirbt. Sein Nachfolger steht bereit &#8211; wird aber vom aktuellen Urheberrecht blockiert. <p>Ungekürzte Version des Artikels in der taz vom 2.5.2012.<br /> Von <a title="mehr zu Felix auf dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Warum im digitalen Wandel das Urheberrecht das verbietet, was pädagogisch geboten ist. Den Schulen droht ein Kulturkampf.</h4>
<p style="text-align: center;">oder:</p>
<h4>Das Schulbuch, König der alten Schulmedien, stirbt. Sein Nachfolger steht bereit &#8211; wird aber vom aktuellen Urheberrecht blockiert.</h4>
<p>Ungekürzte Version des Artikels in der taz vom 2.5.2012.<br />
Von <a title="mehr zu Felix auf dieser Website" href="http://www.joeran.de/konsorten/felix-schaumburg/">Felix Schaumburg</a> und <a title="mehr zu Jöran auf dieser Website" href="http://www.joeran.de/joeran-muuss-merholz/">Jöran Muuß-Merholz</a></p>
<p><span id="more-2609"></span></p>
<p>„<em>Schlagt bitte alle Seite 57 auf. In der letzten Stunde waren wir beim zweiten Abschnitt stehen geblieben. Da machen wir jetzt weiter.</em>“ So einfach funktionierte die alte Schule. Alle arbeiteten zur gleichen Zeit mit gleichem Tempo mit den gleichen Methoden am gleichen Inhalt. Die SchülerInnen durften nicht machen, sollten aber mitmachen. Die LehrerInnen sagten an, wo es lang ging. Die drei wichtigsten Medien der LehrerInnen sind bis heute: die Stimme, die Tafel und das Schulbuch. Mehr als alle andere Medien verkörpert das Schulbuch die Gleichschritt-Schule.</p>
<p>Die neue Schule, das sagen uns alle PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und LehrerfortbildnerInnen, ist das Gegenteil von Gleichschritt. Binnendifferenzierung und Individualisierung sind wichtige und schwierige Herausforderungen, vor denen die Schule heute steht. Der Unterricht, Kerngeschäft der Profession Pädagogik, muss umgekrempelt werden. Die LehrerInnen soll nicht mehr (nur) lehren, sondern Umgebungen für selbständiges und freies Arbeiten schaffen.</p>
<p>Der didaktische Umbruch verlangt auch neue Unterrichtsmaterialien. Das Schulbuch verliert seinen Stellenwert. Wer heute in eine Schule mit einigermaßen individualisiertem Unterricht geht, der findet dort ein Sammelsurium verschiedenster Materialien. Es gibt zwar immer noch Bücher, aber vor allem Stückwerk. Das wichtigste Unterrichtsmaterial der modernen Schule: Arbeitsblätter. Klassenräume in Reformschulen sind voll von Ordnern und Schnellheftern, Ablagekörben und Fächern. Eltern von Grundschülern wissen: Der Umgang mit Locher, Heftstreifen und Tacker ist für Achtjährige schon so Routine wie sonst nur für Buchhalter und Finanzbeamte.</p>
<p dir="ltr">Für die LehrerInnen auf der anderen Seite ist der Kopierer zur unentbehrlichen Ausstattung geworden. Die Anzahl von Kopien, die in einer Schule angefertigt werden, sind immer weiter gestiegen. LehrerInnen werden zunehmend zu ExpertenInnen im Zusammenstellen von Material. Auch die Teamarbeit unter KollegInnen wird so katalysiert. Wer viele verschiedene Materialien entwickeln und zusammenstellen muss, der merkt schnell, dass Arbeitsteilung (im doppelten Sinne) das Leben vereinfacht.</p>
<p><em>Rip, Mix, Burn</em> nannte man es zur Jahrtausendwende in der digitalen Kultur, wenn aus bestehenden Inhalten ein neues Werk geschaffen wurde. Man rippte zum Beispiel Musik, brachte sie also von einem Tonträger in den Computer. Dort mischte man die vorhandenen Lieder zu etwas Neuem zusammen &#8211; und brannte das Ergebnis auf ein neues Medium, um es unter FreundenInnen und Fremden zu verteilen. Die Kultur der Kassette wurde in die digitale Zeit übertragen und führte zu einer lebendigen und kreativen Szene.</p>
<p>Heute braucht es dafür keine Datenträger mehr, insofern würde man eher von <em>Rip, Mix, Share</em> oder <em>Rip, Mix, Copy</em> sprechen. Nichts anderes machen moderne LehrerInnen. Bisher waren ihre Werkzeuge: Schere (<em>Rip</em>), Klebestift (<em>Mix</em>) und Kopierer (<em>Copy</em>). <strong>In Schulen ist <em>Rip, Mix, Copy</em> schon viel länger als Kulturtechnik etabliert als Computer und Internet.</strong> Sind damit alle LehrerInnen Piraten und Raubkopierer? Nicht ganz. Denn diese Arbeitsweise ist Teil des eingespielten Systems. Das Urheberrecht sieht bisher ausdrücklich einen Spielraum für das Kopieren vor. Lehrkräfte dürfen bis zu 12 % eines Werkes, jedoch maximal 20 Seiten kopieren und einer Lerngruppe innerhalb eines Schuljahres austeilen. Die Urheber werden über eine Pauschalvergütung für die Kopien entschädigt.</p>
<p>Soweit der Status quo in der analogen Welt. Heute geht jedoch auch bei LehrerInnen die Unterrichtsvorbereitung zunehmend digitale Wege: Materialien werden per Scanner gerippt. Bildbearbeitung und Textverarbeitung ersetzen Schere und Klebestift. Der Kopierer steht in Form eines Multifunktionsdruckers gleich neben dem Schreibtisch. Und inzwischen ist auch noch das Internet dazu gekommen. LehrerInnen finden im Internet Unterrichtsmaterialien zu verschiedensten Themen, von unterschiedlichsten Anbietern und unterschiedlichster Qualität.</p>
<p>Später als viele andere Professionen entdecken auch LehrerInnen, dass der vernetzte digitale Raum für sie interessant ist: um Materialien zu finden, neu zusammenzustellen, sie im Team über USB-Sticks, Wikis und Cloud-Dienste zu teilen. <strong>Ein Glücksfall: Just zu dem Zeitpunkt, in dem die Differenzierung von Unterrichtsmaterial zur didaktischen Notwendigkeit wird, entdecken LehrerInnen die Arbeitsmittel, die genau dafür gemacht sind. Die digitalen Werkzeuge passen ideal zu den Anforderungen, die heute an Unterrichtsmaterialien und Schule gestellt werden.</strong></p>
<p>Aber paradoxerweise ist genau das verboten, was pädagogisch sinnvoll wäre. Das Urheberrecht gilt nämlich, so wie es oben beschrieben wurde, nicht mehr, sobald ein Computer ins Spiel kommt: Das digitale Speichern und Verteilen ist grundsätzlich verboten &#8211; auch wenn es sich nur um ein kleines Bild oder einen kurzen Text handelt. Es dürfen keinerlei digitale Kopien von Unterrichtsmaterial angefertigt werden &#8211; auch nicht für die häusliche Vorbereitung, weil sie nicht privat, sondern beruflich begründet ist.</p>
<p>Vielen LehrerInnen war dieses Verbot bis vor kurzem gar nicht bewußt. Sie erfreuten sich der neuen digitalen Möglichkeiten &#8211; bis im Herbst 2011 die Planungen für den so genannten Schultrojaner aufgedeckt wurden. Mithilfe eines Programms der Rechteinhaber sollten alle Computer in Schulen auf urheberrechtlich geschützte Werke untersucht werden, um illegale Kopien aufzuspüren (vgl. <a title="zum Artikel &quot;Debatte um Schultrojaner. Schnüffeln aus Fürsorge&quot; auf taz.de" href="http://www.taz.de/!81536/">taz 9.11.2011</a>). Auch wenn die Planungen für die entsprechende Software vorerst gestoppt wurden, ist die Absicht hinter der Software nicht aus der Welt. In Niedersachsen werden die Schulleitungen angehalten, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass auf den schulischen Computern keinerlei urheberrechtlich geschütztes Material gespeichert wird. Auch in anderen Bundesländern hört man von urheberrechtlichen Selbstverpflichtungen, die LehrerInnen unterschreiben sollen. In den Schulen herrscht große Unsicherheit. In manchen Kollegien gilt daher die Devise: Lassen wir lieber erst einmal die Finger von allem Digitalen, nur so sind wir auf der sicheren Seite.</p>
<p>Seit Ende 2011 kursiert unter Eingeweihten das Kürzel <em>OER</em> als eine Art Heilversprechen, das pädagogische und digitale Welt versöhnen könnte, ohne dass dafür alle LehrerInnen zu Kriminellen werden müssen. <em>OER</em> steht für <em>Open Educational Resources</em>, also in etwa Offene Unterrichtsmaterialien. Dahinter verbirgt sich kurz gefasst folgendes: Entsprechende Materialien werden unter einer Lizenz veröffentlicht, die das Kopieren, das Bearbeiten und die Verbreitung von veränderten Inhalte explizit erlaubt. Auch der Browser Firefox oder die Wikipedia arbeiten mit ähnlichen Lizenzen.</p>
<p>Die Vorteile von OER liegen auf der Hand: LehrerInnen können entsprechende Materialien nicht nur frei verwenden. Entscheidend ist aus pädagogischer Sicht, dass die Materialien verändert und neu kombiniert werden können. Sie können selbst erstellte und “Remixe” von Materialien auch an andere weiterreichen. Dem offenen Austausch unter KollegInnen steht dann urheberrechtlich nichts mehr im Wege. Häufig wird auch der Kostenfaktor angeführt, denn Inhalte unter einer freien Lizenz sind meist kostenlos erhältlich.</p>
<p>Doch ganz so einfach ist das nicht. Unklar ist nämlich noch, wie Material aus Drittquellen mit OER verknüpft werden können. Ein Beispiel macht es deutlich: Für den Chemieunterricht wird es ein Leichtes sein, Experimente, Zeichnungen und Anleitungen neu zu erstellen oder aus bereits offenen Quellen zu beziehen. Für das Fach Deutsch oder Geschichte muss man aber auf Originalquellen zurückgreifen. Ein Gedicht von Brecht muss im (urheberrechtlich geschützten) Original verwendet werden. Ein anderer Punkt: Nicht alle LehrerInnen möchten sich das Material für den eigenen Unterricht im Internet neu zusammensuchen. Für eine gemeinsame Basis und zuverlässige Materialien braucht es Instanzen, die geprüfte und möglicherweise zertifizierte Materialien zusammenstellen. Inwieweit diese Leistungen von PraktikerInnen, von staatlichen Stellen oder von Verlagen übernommen werden, ist noch vollkommen offen. Ein dritter Punkt betrifft die Kultur der Zusammenarbeit an deutschen Schulen: Bisher gibt es an den Schulen oft nur informelle Kreise, die gemeinsam am Unterrichtsmaterial arbeiten. Bereits der Austausch innerhalb des Lehrerkollegiums ist für viele LehrerInnen nicht selbstverständlich, ein offener Austausch über das Internet ist nur für eine kleine Minderheit vorstellbar.</p>
<p>Digitalisierung, Urheberrecht und eine Kultur der Zusammenarbeit bilden ein Dreieck, dessen Ecken gegenseitig beeinflussen. Bei Digitalisierung und Urheberrecht geht es nicht nur um technische und juristische Fragen. Vielmehr stehen und fallen hier die Grundlagen für Unterrichtsmaterialien, die den pädagogischen Ansprüchen moderner Schule gerecht werden.</p>
<hr />
<h3>Infobox I: OER in Deutschland</h3>
<p>Einige Anlaufstellen zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.cc-your-edu.de/">cc-your-edu.de</a> führt verschiedene Websites mit offenen Bildungsmaterialien auf und erklärt die Grundsätze von offenen Lizenzen.</li>
<li><a href="http://www.segu-geschichte.de/">segu-geschichte.de</a> stellt offene Materialien auf einer Lernplattform für selbstgesteuerten Geschichtsunterricht zusammen.</li>
<li><a href="http://www.joeran.de/oer-an-schulen-in-deutschland/">www.joeran.de/oer</a>: Die beiden Autoren dieses Artikels haben eine ausführliche Bestandsaufnahme zu OER in Deutschland erstellt.</li>
<li><a href="http://wikimedia.de/wiki/Hauptseite">wikimedia.de</a>: Der Trägerverein der Wikipedia engagiert sich zunehmend auch bei der Erstellung von OER in Deutschland.</li>
</ul>
<hr />
<h3>Infobox II: Apps statt Papier</h3>
<p>Gleichzeitig mit der Diskussion um OER kommt auch andernorts Fahrt in die Debatte um digitale Unterrichtsmaterialien. Apple versucht mit der Software <a title="Informationen auf apple.com" href="http://www.apple.com/de/ibooks-author/">iBooks Author</a>, seinem iBooks Store und der Bewerbung von „iPad-<a title="Gemeinschaftshauptschule Effey" href="http://www.ipad-klasse.de/">Sch</a>u<a title="Kurt-Körber-Gymnasiums Hamburg-Billstedt und der Stadtteilschule Öjendorf" href="http://paducation.eu/">lkla</a>s<a title="Berliner Poelchau-Oberschule" href="http://www.poelchau-oberschule.de/IpadKlasse2011.htm">sen</a>“ in den Schulen Fuß zu fassen.</p>
<p>Anfang Februar zogen die Schulbuchverlage nach und kündigten das Portal „<a href="http://www.digitale-schulbuecher.de/">Digitale Schulbücher</a>” an, wo digitale, interaktiv angereicherte Versionen bereits existierender Schulbücher angeboten werden sollen.</p>
<p>Beide Angebote bilden den Gegenpol zu OER: Digitale Materialien, die nicht zum Bearbeiten und Kopieren einladen, sondern genau dies verbieten. Hier deutet sich ein Kulturkampf an: Die offene Kultur von Eigenaktivität und Austausch gegen die geschlossenen Systeme von Konsum und Copyright.</p>
<hr />
<p><small>Dieser Text steht unter einer CC-by-3.0-Lizenz. Das bedeutet, dass Sie ihn für beliebige Zwecke kopieren oder verändern oder veränderte Kopien in Umlauf bringen können, solange sie die dabei die Autoren <a href="http://www.joeran.de/">Jöran Muuß-Merholz</a> und <a href="http://www.edushift.de/">Felix Schaumburg</a> nennen. Details zu dieser Lizenz finden Sie unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/</a></small></p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2609&amp;md5=3d158a8806c0c2f6204e5ce0672c87e6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>OER &#8211; Stand März 2012</title>
		<link>http://www.edushift.de/2012/04/16/oer-stand-maerz-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 17:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/04/oer_logo_EN_1.png"></a>Seit Ende vergangenen Jahres erfreuen sich die Open Educational Resources, kurz &#8220;OER&#8221;, einer größeren öffentlichen Aufmerksamkeit. Grund dafür war die Diskussion um den &#8220;<a href="http://www.edushift.de/tag/schultrojaner/">Schultrojaner</a>&#8220;, in deren Folge auch die Problematik der Lizenzierung von Materialien, die an Schulen und Universitäten für &#8220;Bildungszwecke&#8221; eingesetzt werden, thematisiert wurde.</p> <p>Im März diesen Jahres haben <a href="http://twitter.com/jmm_hamburg">Jöran Muuß-Merholz</a>, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/04/oer_logo_EN_1.png"><img class="wp-image-2599 alignright" title="oer_logo_EN_1" src="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/04/oer_logo_EN_1.png" alt="" width="258" height="171" /></a>Seit Ende vergangenen Jahres erfreuen sich die Open Educational Resources, kurz &#8220;OER&#8221;, einer größeren öffentlichen Aufmerksamkeit. Grund dafür war die Diskussion um den &#8220;<a href="http://www.edushift.de/tag/schultrojaner/">Schultrojaner</a>&#8220;, in deren Folge auch die Problematik der Lizenzierung von Materialien, die an Schulen und Universitäten für &#8220;Bildungszwecke&#8221; eingesetzt werden, thematisiert wurde.</p>
<p>Im März diesen Jahres haben <a href="http://twitter.com/jmm_hamburg">Jöran Muuß-Merholz</a>, <a href="http://www.joeran.de/konsorten/mirjam-bretschneider/">Mirjam Bretschneider</a> und ich uns die Situation rund um das Thema OER an Schulen genauer angeschaut und eine Bestandsaufnahme gemacht. Das &#8220;Whitepaper Open Educational Resources (OER) für Schulen in Deutschland&#8221; ist im Auftrag des <a href="http://collaboratory.de">Internet &amp; Gesellschaft Co:llaboratory</a> entstanden.<span id="more-2594"></span></p>
<p>Wir haben versucht, wesentliche Akteure zu erfassen, die besondere Situation für das Urheberrecht an Schulen zu beleuchten und mögliche weitere Entwicklungen für die Open Educational Resources aufzuzeigen. Dabei wird auch auf die besondere Rolle der Schulbuchverlage eingegangen.</p>
<p>Dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine klare Definition darüber gibt, was genau mit OER gemeint ist, wurde im Vorfeld der Veröffentlichung oft angemerkt. Im Whitepaper haben wir daher verschiedene Definitionen benannt und sind nicht dem Versuch erlegen, eine &#8220;alles umfassende&#8221; Definition zu finden. Konsens scheint zur Zeit zu sein, dass es sich um bildungsrelevante Materialien handelt, die unter einer Lizenz angeboten werden, die die Nutzung und Weiterverarbeitung von Inhalten ermöglicht.</p>
<p>Das Papier steht unter einer  Creative Commons 3.0 BY Lizenz und gibt es als GoogleDocs <a href="http://goo.gl/14Ikv">hier</a>, als PDF <a href="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/04/OER-für-Schulen-in-Dland.pdf">hier</a> und als kommentierbare Version <a href="http://goo.gl/14Ikv">hier</a>.</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2594&amp;md5=e4a57551e2c882a2da11f8805e5ca19e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Bildungsbier v4 Hamburg</title>
		<link>http://www.edushift.de/2012/01/22/bildungsbier-v4-hamburg/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 16:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsbier]]></category>
		<category><![CDATA[bildungsbier]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zurück nach Hamburg! Nach einem Abstecher nach Köln findet das nächste Bildungsbier wieder in Hamburg statt.</p> <p>Jede/r, der sich berufen fühlt, ein Bildungsbier zu trinken, kann sich den</p> <p style="text-align: center;">11. Februar 2012 ab 19 Uhr</p> <p>schonmal freihalten. Einen Ort haben wir noch nicht, citynah und nett wird es aber sein.</p> <p>Wir treffen uns im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück nach Hamburg! Nach einem Abstecher nach Köln findet das nächste Bildungsbier wieder in Hamburg statt.</p>
<p>Jede/r, der sich berufen fühlt, ein Bildungsbier zu trinken, kann sich den</p>
<p style="text-align: center;"><strong>11. Februar 2012 ab 19 Uhr</strong></p>
<p>schonmal freihalten. <del>Einen Ort haben wir noch nicht, citynah und nett wird es aber sein.</del></p>
<p>Wir treffen uns im <strong>La Paz</strong>, Heussweg 49: <a href="http://www.lapaz-hamburg.de/">http://www.lapaz-hamburg.de/</a></p>
<p>Näheres zur Planung und zur &#8220;Anmeldung&#8221; findest Du auf plancast.com: <a href="http://plancast.com/p/9kc4">http://plancast.com/p/9kc4</a></p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2572&amp;md5=32b5d1ee929ff07f517c040cd29e8169" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das Schulbuch und Apple &#8211; ein erstes Fazit</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Tools]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Apple hat soeben seine Ideen für Schulbücher auf einem education announcement [<a href="http://www.apple.com/apple-events/education-january-2012/">Keynote Aufzeichnung</a>] vorgestellt. Dass diese Ideen digital sind und natürlich auf dem iPad basieren, ist nicht überraschend.</p> <p>Eigentlich war die gesamte Veranstaltung nicht überraschend &#8211; und genau deshalb wäre es möglich, dass sie sehr nachhaltig wirken wird. Wenn die Strategie von Apple aufgeht, könnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apple hat soeben seine Ideen für Schulbücher auf einem <em>education announcement </em>[<a href="http://www.apple.com/apple-events/education-january-2012/">Keynote Aufzeichnung</a>] vorgestellt. Dass diese Ideen digital sind und natürlich auf dem iPad basieren, ist nicht überraschend.</p>
<p>Eigentlich war die gesamte Veranstaltung nicht überraschend &#8211; und genau deshalb wäre es möglich, dass sie sehr nachhaltig wirken wird. Wenn die Strategie von Apple aufgeht, könnte sich die Art, wie wir Bücher konsumieren, bald ändern. Das betrifft natürlich in erster Linie die in der Schule genutzten Bücher und &#8220;Materialien&#8221;.</p>
<p><strong>Was wurde vorgestellt:</strong><br />
• <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ibooks/id364709193?mt=8">iBooks 2 (App Store Link)<br />
</a>• <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ibooks-author/id490152466?mt=12">iBooks Author (Mac App Store Link)<br />
</a>• <a href="http://itunes.apple.com/de/app/itunes-u/id490217893?mt=8">iTunes (App Store Link)</a></p>
<p><span id="more-2553"></span></p>
<p><strong>iBooks 2</strong><br />
iBooks ist ein Programm auf dem iPad, mit dem man Bücher lesen kann.<br />
Neu in iBooks 2 sind nun multimediale Bücher. Mit der neuen Version lassen sich nicht nur Texte und Bilder darstellen, sondern auch Videos und animierte Grafiken, die mit den Fingern bewegt und verändert werden können.<br />
Kommentare und Notizen sind einfach hinzuzufügen, indem man mit dem Finger über die Textstellen streicht. Alle Notizen und Markierungen werden gesammelt und übersichtlich dargestellt.<br />
Die neuen Buchformate haben durch ihre mediale Ausstattung jedoch auch ganz neue Dimensionen. Die aktuellen Beispiele im iBook Store liegen zwischen 965 MB und knapp 3 GB. Das Ergebnis ist positiv: Es ist schon klasse, wenn sich der Autor im Vorwort einfach selber kurz zu Wort meldet. Wer das mal testen möchte, findet mit &#8220;<a href="http://itunes.apple.com/de/book/e.o.-wilsons-life-on-earth/id494050258?mt=11&amp;ls=1">Live on Earth</a>&#8221; ein kostenloses eBook im iBook Store.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/01/liveonearth.png"><img id="blogsy-1327003642345.3315" class="aligncenter wp-image-2555" src="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/01/liveonearth.png" alt="" width="368" height="277" /></a><br />
<strong>iBooks Author</strong><br />
Um die neuen iBooks herstellen zu können, gibt es das Programm &#8220;iBooks Author&#8221; für den Mac. Wer bereits mit iWork gearbeitet hat (Pages, Numbers, Keynote), wird sich hier schnell zurecht finden. Die integrierten Vorlagen sehen allesamt edel aus.<br />
Als Exportoptionen stehen leider nur .ibook, .pdf und .text zur Verfügung, sodass keine nahtlose Übertragung an andere eBook Reader über das populäre ePub oder mobi Format möglich ist. Zumindest konnte der Kindle mit der .ibook Datei nichts anfangen.<br />
Die Übertragung eines eBooks auf das iPad hat wie gewünscht funktioniert &#8211; auch über die Dropbox geht es problemlos.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/01/ibooksauthor.png"><img id="blogsy-1327003642270.6255" class="aligncenter wp-image-2556" src="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/01/ibooksauthor.png" alt="" width="341" height="257" /></a><br />
<strong>iTunes U<br />
</strong>iTunes U ist gänzlich neu konzipiert worden. So werden in Zukunft nicht nur Vorlesungen über iTunes auf den Desktop Computern angeboten, sondern über die neue iTunes U App für iOS ganze Online Kurse. Neben Videos stehen auch Materialien zur Verfügung. Die Verweise auf Bücher sind &#8211; natürlich &#8211; direkt verknüpft mit dem iBooks Store. Man landet aus der iTunes U App direkt auf den entsprechenden Seiten des Buches. Aber nicht nur Bücher, auch PDF Dokumente oder Programme, die dann auf den App Store verweisen, können verlinkt werden.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/01/itunesu.png"><img id="blogsy-1327003642344.6099" class="aligncenter wp-image-2557" src="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/01/itunesu.png" alt="" width="368" height="276" /></a><br />
<strong>Fazit</strong><br />
Die Veranstaltung ist noch nicht lange vorbei und es wird sich zeigen, inwieweit die drei Produkte nachhaltige Veränderung herbeiführen. Dennoch möchte ich vier Punkt herausgreifen:</p>
<ol>
<li style="text-align: left;">Kein anderer Hersteller außer Apple ist in der Lage, die einzelnen Teile eines Produkterlebnisses so eng zu verknüpfen wie Apple. Von der Produktion über die Verteilung bis zu den Endgeräten ist alles in einer Hand. Das bietet den Vorteil, dass ich bei der Entwicklung mit großer Sicherheit davon ausgehen kann, dass meine Arbeit beim Kunden auch so ankommt, wie ich es beabsichtige. Es gibt in diesem &#8220;goldenen Käfig&#8221; keine Überraschungen der Art, dass die Bildschirmauflösung von Gerät zu Gerät eine andere ist oder die Betriebssytemversion nicht kompatibel ist mit einer speziellen Funktion. Man kann das verfluchen oder schätzen, praktisch ist es. Andere Hersteller können hier nicht &#8220;mal eben&#8221; nachziehen.</li>
<li style="text-align: left;">Die Herstellung von Büchern war bisher nicht trivial &#8211; auch wenn Pages von iWork bereits seit mehr als einem Jahr die Option angeboten hat, ins ePub Format zu exportieren. Nur wenige haben das genutzt.<br />
Wenn sich <em>iBooks Author</em> als so praktisch und einfach erweist, wie es auf den ersten Blick scheint, dann wird es dazu führen, dass es kein Hindernis mehr gibt, Informationen und Bücher eben AUCH in einer digitalen Version anzubieten. Der Verweis, dass man das schon lange mit Word &amp; Co. machen könne, hinkt an dieser Stelle, da die Textgröße und -verteilung bei eBooks eine ganz andere ist, als man es mit Word bisher für analoge Kopien gemacht hat.<br />
Spannend könnte noch der Spagat werden, mit <em>iBooks Authors</em> sowohl professionelle Autoren in den Verlagen wie auch Laien ansprechen zu wollen. Das Programm arbeitet einerseits mit drag-n-drop und wie man es von iWork gewöhnt ist, bietet andererseits aber auch die Möglichkeit, mit JavaScript und HTML zu arbeiten. Wird Apple hier beiden Anwendergruppen in gleicher Weise gerecht?</li>
<li style="text-align: left;">Für die Verlage bietet sich jetzt die Chance, auf den digitalen Zug aufzuspringen und ihre Inhalte anzubieten. Gerne in der ersten Zeit auch ohne Animation &amp; Co, sondern als digitale Versionen der analogen Bücher. Das ist ja bekanntermaßen der erste Schritt, sich ein neues Medium zu erschließen: Die Übertragung des Alten auf das Neue.<br />
Ob sich dabei die Koalition mit Apple zu einem Tanz mit dem Teufel entwickelt, bei dem die Verlage nach und nach in der Menge von Inhalten im iBooks Store untergehen? Möglich, aber das muss nicht sein. Immerhin ist die Fülle an Material bei den Verlagen wirklich nicht gering. Und aus diesem Pool lassen sich sicherlich tolle Dinge entwickeln.<br />
Sicher ist nur, dass es für die Verlage schwerer und schwerer wird, wenn sie sich dem Digitalen weiterhin so verschließen wie bisher &#8211; und die Entwicklung sogar noch mit dem Schultrojaner torpedieren. Aber das ist eine andere Geschichte.</li>
<li style="text-align: left;">Apple versucht mit den erweiterten eBooks einen neuen Standard zu definieren. Wenn dies erfolgreich ist und zunehmend Bücher mit medialen Ergänzungen angeboten werden, könnte es zukünftig auch für den eInk-Kindle schwer werden. Die Entscheidung von Amazon, neben den klassischen <em>Kindle</em> den multimedialen <em>Kindle Fire</em> zu stellen, ist auch in dieser Entwicklung zu sehen.<br />
Ich hoffe, dass der Konkurrenzkampf zwischen den großen Anbietern von digitalen Büchern (Amazon, Apple, Google) am Ende dazu führt, dass der einschränkende Kopierschutz &#8211; ähnlich wie bei der digitalen Musik &#8211; irgendwann fallen und sich ein einheitlicher Standard finden wird.</li>
</ol>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2553&amp;md5=236ff6e844c7e44ee03ba03b76226b4f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Kindle</title>
		<link>http://www.edushift.de/2012/01/08/der-kindle/</link>
		<comments>http://www.edushift.de/2012/01/08/der-kindle/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 18:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papierfrei]]></category>
		<category><![CDATA[kindle]]></category>
		<category><![CDATA[papierfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Kindle erweitert seit Kurzem auch hier den digitalen Leseraum mit einem tollen eInk Display. Wie Thomas Knüwer aber schon so treffend <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/amazon-kindle/">schrieb</a>, gestaltet sich das Verhältnis zum Kindle sehr ambivalent. Einerseits ist das Display für längeres Lesen ausgesprochen angenehm und unterscheidet sich für die Augen nicht mehr von einem Papierbuch. Andererseits ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kindle erweitert seit Kurzem auch hier den digitalen Leseraum mit einem tollen eInk Display. Wie Thomas Knüwer aber schon so treffend <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/amazon-kindle/">schrieb</a>, gestaltet sich das Verhältnis zum Kindle sehr ambivalent. Einerseits ist das Display für längeres Lesen ausgesprochen angenehm und unterscheidet sich für die Augen nicht mehr von einem Papierbuch. Andererseits ist das Handling und das Gehäuse &#8211; also das ganze Produkt um das Display herum &#8211; noch echt entwicklungsfähig / grottig.</p>
<p>Das Füttern des Kindle funktioniert über verschiedene Mails oder direkt. Archiviert wird, was gelöscht wird &#8211; oder auch nicht &#8211; mal auf dem Kindle, mal auch nicht. Eine Tastatur fehlt, sodass man per Cursor Eingaben tätigen muss und einen stufenloser Zoom für PDFs gibt&#8217;s auch nicht. Grrr.<span id="more-2530"></span></p>
<p>Das Ganze fühlt sich an wie der Palm m100 vor vielen Jahren, als man zwar mobil seine Daten verarbeiten konnte, aber doch alles noch sehr technisch war. Der Sync war immer ein Wagnis. Erst mit dem iPhone hat sich das geändert, als es ein Produkt gab, dass alles durchdacht und einfach angeboten hat. Wenn Amazon nicht nachlegt, hoffe ich darauf, dass es jemand anderes tut.</p>
<p>Zum vermaledeiten DRM der eBooks äußere ich mich jetzt nicht, sondern verweise auf Maik Riecken: <a href="http://riecken.de/index.php/2011/12/drm-zweitkontakt/">DRM &#8211; Zweitkontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Bücher</strong></span></p>
<p>Bücher kommen auf den Kindle komfortabel über den Amazon Kindle-Store. Dieser ist direkt vom Gerät aufrufbar, kann aber auch mit einem richtigen Browser genutzt werden. Alle Bücher, die man kauft, landen innerhalb kürzester Zeit über WLAN auf dem Kindle.</p>
<p>Wenn man andere eBooks lesen möchte, so kann man diese als .mobi oder PDF Datei speichern und auf den Kindle über USB kopieren. Alternativ kann eine spezielle @kindle.com E-mail eingetragen werden. Schickt man an diese Adresse eine Mail mit einem Anhang, kommt die Datei auch auf dem Kindle an. Das funktioniert ganz passabel, wenn man die Formate beachtet (.doc, .rtf, .html, .txt, .mobi)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zeitungen</strong></span></p>
<p>Die Sueddeutsche, ZEIT und Co. bieten für das Kindle spezielle Monatsabos an. Kostenpunkt ca. 30 €. Dafür wird ein kaum formatierter Schwung an Texten jede Nacht auf den Kindle geschickt. Rudimentär, aber die gestalteten Versionen auf dem iPad machen da einfach mehr Spaß &#8211; bei gleichem Preis. Das kann man sich also gut schenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Blog &amp; RSS</strong></span></p>
<p>Die RSS-Feeds lese ich auch weiter primär auf dem iPad und Rechner. Es ist aber fraglos praktisch, wenn auch auf dem Kindle die letzten Beiträge verfügbar sind. Längere Artikel kann man so handlicher und fürs Auge angenehmer lesen. Außerdem ist der Kindle auch als Abendlektüre näher dran am normalen Buch und damit kein &#8220;Fremdkörper&#8221;.</p>
<p><strong>Instapaper</strong> (<a href="http://www.instapaper.com">instapaper.com</a>)<br />
Instapaper bietet an, dass man seine Bibliothek markierter Artikel täglich geliefert bekommt. Nachdem man die E-mail Adressen von Instapaper und @kindle.com gegenseitig eingetragen hat, kommt die erste Ausgabe auf den Kindle:</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2536" title="kindle_instapaper" src="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/01/kindle_instapaper1-300x243.jpg" alt="" width="300" height="243" /></p>
<p>Die Artikel kann man aus der Ausgabe heraus archivieren oder markieren. Das kommt keinem echten Sync gleich, da die Ausgabe auf dem Kindle nicht direkt aktualisiert wird, ist aber immerhin etwas mehr als eine Einbahnstraße auf den Kindle.</p>
<p><strong>kindlefeeder</strong> (<a href="http://kindlefeeder.com">kindlefeeder.com</a>)<br />
Mit dem Service kindlefeeder kann man sich bis zu zwei Mal täglich seine RSS Feeds schicken lassen.<br />
Ich lasse mir die Feeds jeden Morgen gegen 6 Uhr schicken.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-2533" title="kindlefeeder_delivery" src="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/01/kindlefeeder_delivery-267x300.png" alt="" width="160" height="180" /></p>
<p>Am Wochenende kommt auch noch eine Ausgabe abends um 18 Uhr dazu. Die Ausgaben werden archiviert, sodass die neue Ausgabe immer automatisch die letzten Ausgabe ersetzt und damit in einen eigene Ordner &#8220;Zeitschriften: Ältere Ausgaben&#8221; verschiebt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-2532" title="kindlefeeder_settings" src="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/01/kindlefeeder_settings.png" alt="" width="524" height="106" /></p>
<p>Sehr schön ist das Feature, dass man sich die Artikel aus dem kindlefeeder auch an Instapaper schicken kann. Das Ganze ist nicht ganz komfortabel und läuft über ein sich öffnendes Browserfenster &#8211; aber es geht.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2535" title="kindlefeeder_instapaper" src="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2012/01/kindlefeeder_instapaper1-300x154.jpg" alt="" width="300" height="154" /></p>
<p>Tipp: Hat man die &#8220;Archiv&#8221;-Funktion nicht eingeschaltet, so hat jede neue Ausgabe von Kindlefeeder einen eigenen Namen und man muss die einzelnen Ausgaben manuell löschen. Damit aber nicht genug, da nach dem Löschen die Dokumente erstmal ins Archiv kopiert werden&#8230; Zwischen den ganzen Ausgaben von kindlefeeder und instapaper finden sich dann vereinzelt die gelesenen Bücher, was wirklich unübersichtlich ist.<br />
Damit der Kindle das Archivieren der Ausgaben nicht automatisch erledigt, habe ich das Feature bei amazon.de unter &#8220;Mein Kindle&#8221; &#8211; &#8220;Persönliche Dokumente-Einstellungen&#8221; deaktiviert. Artikel, die man per E-mail auf den Kindle schickt, werden nicht nochmal gespeichert. Bücher &amp; Co., die man über amazon <em>gekauft</em> hat, bleiben unabhängig davon erhalten.</p>
<p>Der Kindle ist kein schlechtes Gerät. Es hat seine Berechtigung und wird als Lesegerät seinen Platz finden. Ein bisschen mehr Flair darf das Gerät aber schon noch bekommen!</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2530&amp;md5=098145a977a14fc194b80c0ed097381b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Gebt den Schülern ihre Informationsquellen</title>
		<link>http://www.edushift.de/2011/12/14/gebt-den-schuelern-ihre-informationsquellen/</link>
		<comments>http://www.edushift.de/2011/12/14/gebt-den-schuelern-ihre-informationsquellen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 10:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Papierfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine kurze Momentaufnahme hat mir eben wieder vor Augen geführt, wie abgeschnitten von allen Informationen die SchülerInnen im Unterricht sitzen und &#8220;lernen&#8221; müssen.</p> <p>Wir hatten in der Stunde vorher noch mit dem Notebooks an Artikeln geschrieben. Weil einige SchülerInnen mit dem Einbinden von Fotos in die Blogs noch Schwierigkeiten hatten, haben wir uns dem Problem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kurze Momentaufnahme hat mir eben wieder vor Augen geführt, wie abgeschnitten von allen Informationen die SchülerInnen im Unterricht sitzen und &#8220;lernen&#8221; müssen.</p>
<p>Wir hatten in der Stunde vorher noch mit dem Notebooks an Artikeln geschrieben. Weil einige SchülerInnen mit dem Einbinden von Fotos in die Blogs noch Schwierigkeiten hatten, haben wir uns dem Problem am Anfang der nächsten Stunde angenommen.</p>
<p>Das eigentliche Thema der Stunde waren die Arbeiten von Bertolt Brecht in der Phase zwischen Nationalsozialismus und DDR. Die Rechner blieben, weil es keinen harten Phasenwechsel gab &#8211; oder ich es einfach vergaß? &#8211; auf den Tischen stehen.<span id="more-2404"></span></p>
<p>Nach einer kurzen Wiederholung der politischen Situation haben wir das &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Einheitsfrontlied">Einheitsfrontlied</a>&#8221; von Bertolt Brecht gehört &#8211; und im Anschluss in seinen Aussagen und politischen Bezügen besprochen.</p>
<p>Dabei bei war ich verwundert, dass einige SchülerInnen einzelne Strophen zitieren konnten und souverän zwischen den einzelnen Abschnitten hin und her springen konnten. Wie war das möglich, hatten sie das Lied doch gerade zum ersten Mal gehört?</p>
<p>Die SchülerInnen hatten, während das Lied lief, schon im Internet den Text gefunden und mitgelesen. So einfach und so selbstverständlich. Mache ich doch zu Hause auch, wenn es darum geht, einen Liedtext zu verstehen. Zu Hause haben die SchülerInnen und ich aber auch einen Rechner&#8230;</p>
<p>Wenn wir den SchülerInnen doch auch in der Schule zugestehen würden, dass sie &#8211; wann immer sie wollen &#8211; ihre externalisierten und digitalen Denkspeicher (Computer/Smartphones) nutzen dürfen&#8230; Unterricht könnte so viel überraschender, aktiver und sinnhafter sein.</p>
<p>Ein Schüler fragte am Ende, ob die Melodie von Ton-Steine-Scherben wäre, das stünde auf einer Webseite. Nein, ist sie nicht; aber über Youtube gab es dennoch eine Kostprobe.</p>
<p><center><code><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Pkicbh8UgUo" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></code></center>Hätten alle ruhig gesessen und nach vorne geschaut: ich glaube es wäre weniger hängen geblieben. Auf jeden Fall wäre es langweiliger gewesen.</p>
<p><em><br />
</em></p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2404&amp;md5=9c81a4054c00259cac6885d9f2fb3032" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Von Trojanern, Paragraphen &amp; Schule</title>
		<link>http://www.edushift.de/2011/12/11/von-trojanern-paragraphen-schule/</link>
		<comments>http://www.edushift.de/2011/12/11/von-trojanern-paragraphen-schule/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 17:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[schultrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auf der offenen Tagung &#8220;<a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/workshop122011.html">Fair, open &#38; sustainable: Ein Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft!</a>&#8221;  des Aktionsbündnisses &#8220;<a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/">Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft</a>&#8221; habe ich einen kleinen Einblick bekommen, wie an den Unis &#8211; leider ohne bedeutende Beteiligung der Schulen &#8211; für eine praktikable Umsetzung des Urheberrechtes gerungen wird. Ein paar Überlegungen zur Tagung sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der offenen Tagung &#8220;<a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/workshop122011.html">Fair, open &amp; sustainable: Ein Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft!</a>&#8221;  des Aktionsbündnisses &#8220;<a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/">Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft</a>&#8221; habe ich einen kleinen Einblick bekommen, wie an den Unis &#8211; leider ohne bedeutende Beteiligung der Schulen &#8211; für eine praktikable Umsetzung des Urheberrechtes gerungen wird. Ein paar Überlegungen zur Tagung sollen im Folgenden notiert sein.</p>
<p><em>Vielleicht tut an dieser Stelle &#8211; auch zum Verständnis des Folgenden &#8211; ein kurzer Disclaimer not: Ich stehe der Idee des &#8220;Urheberrechts&#8221; durchaus kritisch gegenüber und glaube, dass durch das digitale Leitmedium eine &#8220;kleine Reform&#8221; nicht mehr ausreichen wird, um die unterschiedlichen Interessen von Urhebern, Rechteinhabern und Verbrauchern zu befriedigen. Möglicherweise ist ein Reset und &#8220;zurück auf null&#8221; der einzige Weg, der mittelfristig Lösung schafft.</em><br />
<span id="more-2373"></span><br />
<strong>Zum Schultrojaner</strong><br />
Der Begriff des &#8220;Schultrojaners&#8221; hat sich für den öffentlichen Diskurs etabliert, nicht zuletzt durch den auslösenden Artikel bei <a href="http://netzpolitik.org/2011/der-schultrojaner-eine-neue-innovation-der-verlage/">netzpolitik.org</a> und den offenen Brief von <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/">Torsten Larbig</a>.<br />
Begrifflich ist die Software damit aber falsch beschrieben, da es sich nicht um einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trojanisches_Pferd_(Computerprogramm)">Trojaner</a> im eigentlichen Sinne handelt, der als &#8220;Schadsoftware&#8221; unerkannt auf den Geräten installiert werden soll. Auch die im <a href="http://www.google.de/search?q=Gesamtvertrag+zur+Einräumung+und+Vergütung+von+Ansprüchen+nach+§53+UrhG">Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach §53 UrhG</a> formulierte &#8220;Plagiatssoftware&#8221; (siehe §6.4) ist irreführend, da es sich bei digitalen Kopien nicht um ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plagiat">Plagiat</a> handelt, also um das &#8220;Aneignen fremder geistiger Leistungen&#8221;, sondern um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitalisierung#Endprodukt">Digitalisate</a>.</p>
<p>Interessant ist, dass aus der vertraglichen Perspektive die Software eigentlich unnötig ist, da in §6.2 bereits sichergestellt wird, dass die Länder &#8220;die Einhaltung des vorliegenden Gesamtvertrages an den staatlichen Schulen regelmäßig überprüfen&#8221; werden. Eine Einhaltung ist also bereits gewährleistet und müsste &#8211; mit einer gesonderten Software &#8211; nicht unbedingt unterstützt werden.<br />
Bedenkt man, welchen Trubel gerade die Software verursacht hat, muss man sich schon fragen, warum die entsprechende Passage Bestandteil des Vertrages wurde. Eine entsprechende öffentliche Diskussion war doch absehbar. Umso mehr: cui bono?</p>
<p><strong>Der Gesamtvertrag zu §53</strong><br />
Guido Brombach hat im Anschluss an eine Podiumsdiskussion zum gleichen Thema bei der Boell-Stiftung seine Bedenken gegen den Gesamtvertrag im <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=3036">Blog</a> formuliert.<br />
Dort schreibt er, dass durch den Gesamtvertrag keine Rechtssicherheit, sondern eher Unsicherheit im schulischen Alltag hergestellt werden würde. Ist dem so?</p>
<p>Der Gesamtvertrag erlaubt, dass Medien in Schulen genutzt werden können. Zwar nur analog, aber es ist erlaubt und wird vergütet.<br />
Ohne den Vertrag müssten Schulen mit jedem Rechteinhaber individuelle Absprachen treffen, wenn Material eingesetzt wird, das in irgendeiner Art und Weise urheberrechtlich geschützt ist.<br />
Der Gesamtvertrag hat also durchaus positive Auswirkungen für den Alltag an den Schulen &#8211; wenn man an der Idee des Urheberrechts… <em>siehe disclaimer</em>.</p>
<p>Das interessante ist, dass durch den Gesamtvertrag und die urheberrechtlichen Hinweise in den Büchern die Vervielfältigung von Material immer nur in analoger Form vorgesehen ist. Eine Digitalisierung wird grundsätzlich und in jeder Form ausgeschlossen.</p>
<p><del>Neu war für mich, dass in Niedersachsen die ersten Schulen nach Urheberrechtsverletzungen durchsucht werden, um die Einhaltung des Gesamtvertrages zu überprüfen. Das geschieht ganz ohne Software, sondern durch echte Menschen, die Materialräume und Computer durchsuchen…<br />
<em>[Update Jan. 2012: Auf Nachfrage wurde diese Aussage im Nachhinein widerrufen, obwohl dies auf der Tagung verkündet worden war. Es muss also offen/unbestätigt bleiben, ob es entsprechende Aktivitäten an den Schulen gegeben hat.]<br />
</em></del><em>[Update Feb. 2012: Die GEW-Wittmund schreibt im Blog, dass nun die Schulleitungen als Digitalisate-Jäger eingesetzt werden sollen. Demnach finden in Niedersachen also die ersten Umsetzungen für die Durchsuchung der Schulgebäude statt. Weitere Informationen: <a href="http://www.gew-wittmund.de/?p=1570">http://www.gew-wittmund.de/?p=1570</a>]</em></p>
<p><strong>Der vergessene §52a</strong><br />
Bisher ist in der Diskussion <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__52a.html">§52a</a> leider viel zu wenig beachtet worden, der noch bis 2013 gilt und dann wegfällt &#8211; sofern keine Folgevereinbarung getroffen wird.<br />
In <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__52a.html">§52a &#8211; &#8220;Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung&#8221;</a> &#8211; ist eine so genannte Schranke formuliert, die unter bestimmten Bedingungen die Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material im schulischen und universitären Kontext erlaubt.</p>
<blockquote><p>§52a<br />
Zulässig ist,</p>
<ol>
<li>veröffentlichte kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften zur Veranschaulichung im Unterricht an Schulen, Hochschulen, nichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie an Einrichtungen der Berufsbildung ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern</li>
</ol>
<p>öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist.</p></blockquote>
<p>Es ist damit durchaus möglich, Werke einem kleinen Kreis von Personen verfügbar zu machen. Dies kann zum Beispiel bedeuten, dass mit einem Passwort, das nur eine Lerngruppe bekannt ist, Material zum Download bereitgestellt wird. Wie genau der &#8220;abgegrenzte&#8221; Bereich definiert ist, ist strittig.</p>
<p>Über den §52a haben die Schulen also heute die Möglichkeit, genehmigungsfrei auf bestimmte Werke zuzugreifen und diese unterrichtlich einzusetzen. Allerdings betrifft dies nicht Schulbücher, da diese ja in keinster Weise digital erfasst werden dürfen. Es geht um Zeitungsartikel, Romane oder andere Text und audio-visuelle Dokumente, die nicht speziell für die Schule produziert worden sind.</p>
<p>Problematisch bei §52a ist der Passus &#8220;kommerzielle Zwecke&#8221; &#8211; ähnlich wie auch beim Recht auf Privatkopie.<br />
Geht man in der Schule bisher davon aus, dass Lehrende ein kommerzielles Interesse haben (Unterricht), so ist die Interpretation an den Universitäten etwas differenzierter, da die wissenschaftliche Arbeit eher forschenden als kommerziellen Charakter hat. Wo und wie die Unterscheidungen im Falle eines Falles gemacht wird, ist offen.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Das Urheberrecht ist in seiner derzeitigen Form nicht auf die Digitalisierung vorbereitet. Die Diskussionen unter den Bibliothekaren auf der Tagung waren spannend zu verfolgen &#8211; und zeigten die unterschiedlichen Umgangsweisen mit der aktuellen Situation auf. Wer möchte, sollte mal zur Uni-Bibliothek seiner alma mater gehen und dort fragen, wie man es mit der Digitalisierung und Ausleihe von Schriften hält…<br />
Für die Schulen bedeutet die aktuelle Situation einerseits Klarheit, andererseits aber eine erhöhte Unsicherheit, da im Gesamtvertrag §6.7 formuliert ist, dass ggf. gegen &#8220;staatliche Schulleiter und Lehrkräfte disziplinarische Maßnahmen einzuleiten&#8221; sind, wenn Verstöße gegen das Urheberrecht nachgewiesen werden können.<br />
Die zunehmende Digitalisierung in den Schulen und die Ankündigung einzelner Verlage, in Zukunft auch Lehrbücher digital anbieten zu wollen, ist bisher ein Widerspruch zum Urheberrecht</p>
<p>Eigentlich gibt es zur Zeit nur eine sichere Ausfahrt aus der Situation des Urheberrecht:</p>
<ol>
<li>Öffentlich geförderdertes Wissen sollte auch öffentlich verfügbar sein. #openaccess</li>
<li>Material, welches die Lehrenden für ihren Unterricht erstellen, sollte grundsätzlich mit einer Creative-Commons-Lizenz versehen sein. #cc</li>
</ol>
<p><em>Nachsatz</em>: Auf dem Podium und in den Diskussionen waren die &#8220;Piraten&#8221; immer wieder ein Thema. Scheinbar ist der Einzug in Abgeordnetenhaus in Berlin doch bedeutender als man es zuerst meinen könnte. So soll das überraschend gute Abschneiden in Berlin dazu geführt haben, dass alle Überlegungen zum Urheberrecht in den politischen Kreisen erstmal auf &#8216;on hold&#8217; gesetzt worden sind. Kein Ministerium möchte sich zur Zeit dazu äußern. Immerhin.</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2373&amp;md5=e914d1f94ea84cb172fd30fd4c25f8c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Vortrag: Urheberrecht für Wissenschaft &amp; Bildung</title>
		<link>http://www.edushift.de/2011/12/11/vortrag-urheberrecht-fuer-wissenschaft-bildung/</link>
		<comments>http://www.edushift.de/2011/12/11/vortrag-urheberrecht-fuer-wissenschaft-bildung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 15:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[leitmedienwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[schultrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am letzten Donnerstag habe ich an der Uni Oldenburg auf der offenen Tagung &#8220;<a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/workshop122011.html">Fair, open &#38; sustainable: Ein Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft!</a>&#8221; des Aktionsbündnisses &#8220;<a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/">Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft</a>&#8221; über den Schultrojaner und den Leitmedienwechsel gesprochen.</p> <p>Nicht wissend, um welches Publikum es sich handeln würde, habe ich im Vortrag sowohl wissenschaftliche Bezüge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Donnerstag habe ich an der Uni Oldenburg auf der offenen Tagung &#8220;<a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/workshop122011.html">Fair, open &amp; sustainable: Ein Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft!</a>&#8221; des Aktionsbündnisses &#8220;<a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/">Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft</a>&#8221; über den Schultrojaner und den Leitmedienwechsel gesprochen.</p>
<p>Nicht wissend, um welches Publikum es sich handeln würde, habe ich im Vortrag sowohl wissenschaftliche Bezüge wie auch alltägliche Beobachtungen einbezogen. So ließ sich &#8211; hoffe ich &#8211; für alle Anwesenden etwas mitnehmen.</p>
<p>Die zentralen Theses des Vortags:<span id="more-2363"></span></p>
<ol>
<li>Jeder Leitmedienwechsel hat &#8211; historisch betrachtet &#8211; die gesellschaftlichen Strukturen nachhaltig verändert. Als Leitmedium verstehe ich das jeweils dominante, generalisierte Kommunikationsmedien einer Epoche.<br />
Dabei habe ich mich auf die Überlegungen von <a href="http://www.michael-giesecke.de/giesecke/dokumente/buchinfo/6/index.html">Giesecke</a> bezogen.</li>
<li>Die Schule ist zu verstehen als eine Notwendigkeit aus der Buchkultur heraus und damit ein immanentes Kennzeichen einer Buchkulturgesellschaft. Die Form, wie wir Schule denken und praktizieren, ist wesentlich abhängig von der Art, wie wir Bücher rezipieren.<br />
Hierbei bezog ich mich auf Rückriem und seine kulturhistorische Betrachtungen von Schule.</li>
<li>Sowohl Verlage, die Schule wie auch unsere Kultur wird durch den Leitmedienwechsel in ihren Grundfesten berührt. Das neue digitale Werkzeug &#8211; in seiner Metpaher als &#8220;Computer&#8221; &#8211; führt überall dazu, dass die bisherigen Prozesse und Problemlösestrategien überdacht werden müssen. Unter den neuen Bedingungen ist das Konzept eines &#8220;Verlages&#8221; ebenso fraglich wie das des Urheberrechts.</li>
<li>Abschließend habe ich &#8211; um die Relevanz der Diskussion in der Schule zu verdeutlichen&#8230; &#8211; einige Fotos aus dem digitalen und analogen Lehreralltag gezeigt.</li>
</ol>
<p>Während der Vorbereitung ist mir folgendes Zitat von Jeff Jarvis über den Weg gelaufen, dass passend hier Erwähnung finden soll:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das ist, was Macht macht: Sich selber verteidigen. Und das macht Technik: Stören. Wir erleben einen Kampf zwischen Macht und Veränderung&#8221;.<br />
<em>Jeff Jarvis: &#8220;<a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/jeff-jarvis-ihr-deutschen-seid-oeffentlicher/5909534.html">Ihr Deutschen, seid öffentlicher!</a>&#8221; in: Der Tagesspiegel, 01.12.2011</em></p></blockquote>
<p>Die Folien zum Vortrag können <a href="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2011/12/Oldenburg.pdf">hier</a> als PDF [4,5 MB] heruntergeladen werden. Den Vortrag habe ich mit der Keynote.app begleitet, da es leider noch nicht möglich ist, Prezis auf dem iPad zu editieren…</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2363&amp;md5=2ecb85d73c3784b17434157cb9304198" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schultrojaner und Leitmedienwechsel</title>
		<link>http://www.edushift.de/2011/12/07/schultrojaner-und-leitmedienwechsel/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[leitmedienwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[schulbuch]]></category>
		<category><![CDATA[schultrojaner]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ist der Schultrojaner eine Antwort auf den Leitmedienwechsel?</p> <p>Die von den Schulbuchverlagen angedachte Software zur Durchsuchung von schulischen Computern - allgemein als &#8220;Schultrojaner&#8221; bezeichnet -  ist der zunehmenden Digitalisierung des schulischen Alltages geschuldet und eine verständliche Antwort. Über diese &#8211; seltsam anmutende &#8211; Maßnahme versuchen die Verlage offenbar, ihre Pfründe zu sichern.</p> <p>Wir leben aber in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ist der Schultrojaner eine Antwort auf den Leitmedienwechsel?</em></p>
<p>Die von den Schulbuchverlagen angedachte Software zur Durchsuchung von schulischen Computern - allgemein als &#8220;Schultrojaner&#8221; bezeichnet -  ist der zunehmenden Digitalisierung des schulischen Alltages geschuldet und eine verständliche Antwort. Über diese &#8211; seltsam anmutende &#8211; Maßnahme versuchen die Verlage offenbar, ihre Pfründe zu sichern.</p>
<p>Wir leben aber in einer Zeit des Wandels, in dem für alle spürbar wird, dass durch den Computer und das Internet unzählige Veränderungsprozesse angestoßen werden, die unsere kulturellen Errungenschaften in Frage stellen und unsere Kreativität herausfordern.<br />
Von diesem Wandel sind die Verlage ebenso betroffen wie auch Schulen und die Vorstellung von Lernen.<span id="more-2331"></span></p>
<p>Auf diese Entwicklung ist eine Schnüffelsoftware aber sicher die falscheste aller möglichen Antwort. Wenn sich die Verlage in einer verändernden Medien- und Kulturlandschaft als Anbieter behaupten wollen, müssen sie MIT den Lehrenden arbeiten, und Zusammenarbeit bedeutet in erster Linie: Gegenseitiges Vertrauen.</p>
<p>Schon heute gilt, dass die Verlage dringend &#8216;digital&#8217; denken müssen. Ich bin Lehrer und die Schülerinnen fragen mich immer wieder, ob sie die Schulbücher auch digital bekommen, sodass sie diese auf dem Laptop und iPad lesen können. Dann müssen sie die Bücher nicht immer hin und her schleppen, obwohl sie die Bücher nur für eine Stunde am Tag brauchen. Verständlich, oder? Das Lern-Material soll da sein, wo ich bin und lernen möchte. Nicht zu Hause ODER in der Schule.</p>
<p>Ich denke daher darüber nach, das Material für den Unterricht nur noch digital über eine Internetseite (Wiki oder Blog) anzubieten. Dort finden sich alle Autorentexte und Informationen, die wir &#8211; Lehrende wie Lernende &#8211; im Unterricht brauchen. Auf diese Weise haben wir unser selbst erstelltes, digitales Schulbuch, welches von allen Beteiligten verändert und angepasst werden kann.</p>
<p>Was wäre, wenn diesen Schritt mehr und mehr Lehrende einschlagen? Sich von den Schulbuchverlagen abwenden und ihr eigenes passendes &#8220;Werk&#8221; für den Unterricht erstellen? Durch die digitalen Technologien ist eine Zusammenarbeit zwischen Lehrenden denkbar einfach geworden, auch über weite Entfernungen. Wer braucht da noch die Schulbuchverlage? [Eine engagierte Gruppe rund um <a href="http://herrlarbig.de/">Torsten Larbig</a> versucht gerade eben dies durch die Bündelung der deutschen OER-Initiativen unter einem gemeinsamen Label.]</p>
<p>Im heutigen Leitmedienwechsel wird das Buch als dominantes Leitmedium durch ein digitales Medium abgelöst. Der Computer &#8211; auch in seiner Form als Smartphone &#8211; ersetzt heute nicht nur bestehende Werkzeuge, sondern schafft neue, bisher undenkbare Möglichkeiten. Dies hat Auswirkungen auf das Lernen, das sich ebenfalls verändert. Lernen wird in erster Linie ein kommunikativer, vernetzter Prozess sein. Und gerade die Möglichkeiten der Kommunikation haben sich in den letzten Jahren radikal verändert.</p>
<p>Den Computer als bloße Weiterentwicklung zu sehen, wird daher nicht ausreichen. Auf die Schulbuchverlage bezogen: Die Digitalisierung des Buches als ausreichende Antwort auf den Leitmedienwechsel zu sehen, wäre ignorant und damit töricht.<br />
Ob es überhaupt eine Antwort gibt, nach der das heutige Verlagswesen in der digitalen Kultur überlebensfähig ist? Ich habe Zweifel.</p>
<p>[Der Artikel ist in leicht gekürzter Form am 09.11.2011 in der TAZ zusammen mit einem Text von <a href="http://shiftingschool.wordpress.com/">Lisa Rosa</a> und <a href="http://twitter.com/britsyl ">Sylva Brit Jürgensen</a> erschienen und kann ebendort auch eingesehen werden: <a href="http://www.taz.de/!81536/">http://www.taz.de/!81536/</a>)</p>
 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2331&amp;md5=bc95dffbbbf7548ff2ff7719ae2776ea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das iPad als Dokumentenkamera</title>
		<link>http://www.edushift.de/2011/12/04/das-ipad-als-dokumentenkamera/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 13:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Papierfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[hacks]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[workflow]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hintergrund</p> <p>In der Session &#8220;Show me your Apps&#8221; von <a href="http://twitter.com/ralfa">@ralfa</a> und <a href="http://twitter.com/alextee">@alextee</a> auf dem EduCamp Bielefeld ist die Idee entstanden, das iPad als Dokumentenkamera zu verwenden. @alextee hatte einen AppleTV dabei, um über <a href="http://www.apple.com/de/appletv/#airplay">AirPlay</a> das Bild des iPads auf den Beamer zu übertragen. Weil dies mit älteren Geräten aber nicht ging, haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>In der Session &#8220;Show me your Apps&#8221; von <a href="http://twitter.com/ralfa">@ralfa</a> und <a href="http://twitter.com/alextee">@alextee</a> auf dem EduCamp Bielefeld ist die Idee entstanden, das iPad als Dokumentenkamera zu verwenden. @alextee hatte einen AppleTV dabei, um über <a href="http://www.apple.com/de/appletv/#airplay">AirPlay</a> das Bild des iPads auf den Beamer zu übertragen. Weil dies mit älteren Geräten aber nicht ging, haben wir auf einem iPad2 die Kamera-App gestartet und dann das Bild über AirPlay an den Beamer weitergeleitet. Fertig war die mobile Dokumentenkamera.<span id="more-2335"></span></p>
<p><strong>In der Schule</strong></p>
<p>Im Unterricht gibt es öfter die Situation, dass gemeinsame Aufgaben besprochen werden sollen. Im konkreten Fall des Chemie LK sollte die Azo-Kupplung durchgearbeitet werden. Bei der Besprechung in der Klasse wird dann zumeist der Reaktionsmechanismus nochmal an der Tafel notiert. Weil alle SchülerInnen sich in der Regel auf die Stunden vorbereiten und die Notizen deshalb vor sich haben, ist dieser Prozess langweilig und langatmig. Dennoch ist er nicht unwichtig, um eine gemeinsame Besprechung und Kontrolle zu ermöglichen, die bei Reaktionsmechanismen visuell unterstützt sein sollte.</p>
<p>In der letzten Stunde habe ich daher den Beamer aus dem Vorbereitungsraum geholt und das iPad zwischen zwei Stativen eingeklemmt. Durch die Kork-Beschichtung der Klammern bleibt es unversehrt. Das iPad wurde über den VGA-Adapter an den Beamer angeschlossen und die Kamera-App gestartet (das Apple-TV steht noch aus..)<br />
Innerhalb von 2 Minuten stand die Dokumentenkamera und die SchülerInnen konnten ihre Überlegungen allen vorstellen und gemeinsam die Ergebnisse besprechen.</p>
<p>Sicherlich nicht zum letzten Mal.</p>

<a href='http://www.edushift.de/2011/12/04/das-ipad-als-dokumentenkamera/img_2650/' title='IMG_2650'><img width="150" height="150" src="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2650-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_2650" title="IMG_2650" /></a>
<a href='http://www.edushift.de/2011/12/04/das-ipad-als-dokumentenkamera/img_2651/' title='IMG_2651'><img width="150" height="150" src="http://www.edushift.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2651-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_2651" title="IMG_2651" /></a>

 <p><a href="http://www.edushift.de/?flattrss_redirect&amp;id=2335&amp;md5=227bbd28bee6fb572a4b31aa3633afcf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.edushift.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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