Wer fühlt sich ertappt?
“Paper has a great future”
Wer fühlt sich ertappt?
Die Ordneraktionen von Mac OS X sind eine klasse Sache – und werden doch nur selten genutzt. Für das Digitalisieren von Papierdokumenten nutze ich die Ordneraktionen – oder zum Aufräumen der Festplatte. Folgend zwei Beispiele:
Papier, das im Laufe des Tages bei mir in der Tasche oder im Briefkasten aufschlägt und das ich gerne ablegen möchte, scanne ich ein. Meist landet es danach in Evernote, sodass ich es bei Gelegenheit über die Textsuche schnell wiederfinden kann. Die eingebaute Texterkennung von Evernote – die keine echte OCR Software ersetzt – erkennt auch handschriftliche Notizen, sodass Skizzen auf Papier schnell ins digitale Gedächtnis gefüllt und bei Bedarf abgerufen werden können.
Den Scanner, ein Brother 8085DN, habe ich so konfiguriert, dass er über FTP direkt auf das MacBook scannt. Früher habe ich alles auf den Schreibtisch scannen lassen, und von dort dann händisch verteilt. Man kann es sich aber noch etwas einfacher machen, wenn die Daten wirklich nur ins Archiv in Evernote wandern sollen.
In der Zeitschrift “kjl&m – forschung.schule.bibliothek” erschien vor kurzem ein lesenswerter Bericht von Ricarda Dreier über ihre Erfahrungen mit dem digitalen Schulalltag und dem iPad im Unterricht. Ricarda hat den Artikel zur (Neu-)Veröffentlichung hier freigegeben. Danke!
Nicht nur aus der Perspektive der Schüler(innen), sondern auch aus der Sicht der meisten Lehrer(innen) gilt, dass sich private und schulische Medienwelten fundamental unterscheiden. Während Computer und Internet zu Hause ganz selbstverständlich zu den unverzichtbaren Werkzeugen der Unterrichtsvorbereitung gehören, werden digitale Medien im konkreten Unterrichtsalltag weitaus seltener eingesetzt. Das liegt häufig immer noch daran, dass es in der Schule gravierende infrastrukturelle, technische und organisatorische Probleme gibt: Denn brauchbare Hard- und Software ist – wenn überhaupt – nur in einigen speziell eingerichteten Computerräumen zu finden, die umständlich und oft lange im Voraus reserviert werden müssen und deren Nutzung häufig ineffektiv ist, wenn man lediglich ein kurzes Video bei YouTube anschauen oder rasch eine Internetrecherche starten möchte. Weiterlesen
Im folgenden ein Gastbeitrag von Carsten Sass über die Software für den Einsatzz von eBooks im Unterricht. Ich habe die Zusammenstellung vor ein paar Tagen per Mail erhalten und denke, dass sie auch für andere interessant ist.
In der letzten Stunde fragte ich mich, ob es die nächste Klassenlektüre auch als Kindle-Version gäbe. Das nahm ich zum Anlass, verschiedene Dinge zum Thema E-Book (so ist die Schreibung laut Duden richtig, die großen Anbieter schreiben jedoch eBook) und Onlinematerialien zu probieren bzw. zu aktualisieren (die Schüler werden ihre Kindl in der nächsten Stunde auch jeweils vorstellen). Vielleicht ist das ja auch für euch interessant.
Hier findet ihr die Liste mit den Programmen, Materialien und Links, auch zu den einzelnen Fremdsprachen.
Nach den Berichten aus 2010 und 2011 gibt es ein kurzes Update über die digitale Schultasche. Im letzten Beitrag zum Thema sind in den letzten Tagen zwei Fragen in den Kommentaren aufgeschlagen:
Einmal von Andreas:
- Datensync mit Mac oder PC?
- Was geht wirklich alles Papierfrei im Unterricht bzw. ruderst du an einigen Stellen wieder zurück
- Nimmst du noch Schulbücher mit bzw. scannst du sie selbst
- Wie viel Speicher im Ipad ist emfehlenswert 16 GB, 32 GB oder sogar mehr
Und ergänzend von Nicola:
Ich bin gerade dringend auf der Suche nach einer Möglichkeit das Schul(halb)jahr digital und übersichtlich planen zu können.
Bisher habe ich das in Excel gemacht und auch schon mal Omni-Outliner angetestet, frage mich aber, ob es da nichts speziell für Lehrer gibt…?
Ich nehme das mal zum Anlass, ein paar Gedanken zu notieren.
Ungekürzte Version des Artikels in der taz vom 2.5.2012.
Von Felix Schaumburg und Jöran Muuß-Merholz
Apple hat soeben seine Ideen für Schulbücher auf einem education announcement [Keynote Aufzeichnung] vorgestellt. Dass diese Ideen digital sind und natürlich auf dem iPad basieren, ist nicht überraschend.
Eigentlich war die gesamte Veranstaltung nicht überraschend – und genau deshalb wäre es möglich, dass sie sehr nachhaltig wirken wird. Wenn die Strategie von Apple aufgeht, könnte sich die Art, wie wir Bücher konsumieren, bald ändern. Das betrifft natürlich in erster Linie die in der Schule genutzten Bücher und “Materialien”.
Was wurde vorgestellt:
• iBooks 2 (App Store Link)
• iBooks Author (Mac App Store Link)
• iTunes (App Store Link)