Archiv der Kategorie: OER

Open Educational Resources

OER Whitepaper 2014

Im März wurde eine grundlegend aktualisierte Version des OER Whitepaper durch Jöran Muuß-Merholzu vorgestellt, an der ich auch wieder mitarbeiten durfte.

Oerwhitepaper2cover

Einen besonderen Hinweis verdient die Webseite open-educational-resources.de, die von J&K gepflegt wird und die Inhalte des OER Whitepapers mit aktuellen Entwicklungen übersichtlich präsentiert und viele Links auf OER Projekte enthält. Ein idealer Einstieg in die Thematik.

Download  des OER Whitepaper 2014 auf den Seiten des co:llaboratory:
http://www.collaboratory.de/w/OER-Whitepaper

Anhörung beim BMBF über Open Educational Resources

Gestern war ich auf Einladung des „Bundesministeriums für Bildung und Forschung“ bei einer Anhörung zum Thema OER im berliner Gartenhaus des Ministeriums.

Bisher bin ich nicht dazu gekommen, meine Notizen durchzuarbeiten und eine Zusammenfassung der Ergebnisse zu formulieren. Anders Leonhard Dobusch, der übrigens in einer unglaublichen Virtuosität und Geschwindigkeit die Tastatur seines Laptops bedient. Er hat bereits für die werkstatt.bpb.de eine Zusammenfassung formuliert, auf die ich hier als Lesetipp verweise.

Angehört: Fachgespräch zu Open Education des Bildungsministeriums

Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) fand am gestrigen 8. November im Gartenhaus des BMBF ein Fachgespräch zu Open Educational Resources (OER) statt. […]

Als Ziele für das Fachgespräch von Seiten des BMBF formulierte Eckart Lilienthal zum Einstieg drei Punkte, die in der Folge auch größtenteils eingelöst wurden:

  • Informationen zum Thema, um als Ministerium den Auftrag der                               Politikberatung besser wahrnehmen zu können
  • Feststellung von Meinungsverschiedenheiten und Unklarheiten im Diskurs um OER
  • Antworten auf die Frage, was eine Rolle der öffentlichen Hand in diesem Zusammenhang sein könnte?

Die daran anschließende Debatte startete mit Fragen nach bildungspolitischen Potentialen, gefolgt von rechtlichen, ökonomischen und technischen Anforderungen an OER. Den Abschluss bildete eine Runde mit konkreten Vorschlägen für die nächsten Schritte bei der Behandlung der Thematik.

In dem Artikel ist auch die Liste der anwesenden Experten verlinkt [PDF].


Update: Meine Stellungnahme zu den vorbereitenden Fragen kann hier als PDF eingesehen werden.

Gedanken zum #oercamp

Am Wochenende fand in Bremen an der Uni ein BarCamp zum Thema „Open Educational Resources“ (kurz: OER) statt. Das Ambiente in der Mensa der Uni ist hervorragend geeignet, offene Tagungen durchzuführen. Ich bin – nach dem EduCamp Bremen – das zweite Mal dort und habe mich wohlgefühlt. Die offenen Räume und verschiedenen Ebenen des Baus machen es allemal wett, dass man den Gang zur Toilette sehr bedacht planen muss, um nicht eine Session zu verpassen…

Ein paar Notizen und Gedanken zum #oercamp in loser Reihenfolge. Weiterlesen

OER Camp im September

Vom 14. bis 16. September findet an der Uni Bremen das erste „OERcamp“ statt. Veranstalter sind das Internet & Gesellschaft Co:llaboratory, die Universität Bremen und der EduCamp e.V.

Die offene Konferenz in Form eines BarCamps wird sich u.a. mit den Fragen des Urheberrechts, der Zukunft der Schulbücher und der Qualitätssicherung von digitalem Unterrichtsmaterial beschäftigen und möchte so die Debatte um die Open Educational Resources voranbringen. Der Schwerpunkt wird auf dem Bereich „Schule“ liegen, aber nicht darauf beschränkt bleiben.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden sich hier: http://www.oercamp.de.

Das langsame Sterben des Schulbuchs

Warum im digitalen Wandel das Urheberrecht das verbietet, was pädagogisch geboten ist. Den Schulen droht ein Kulturkampf.
oder:

Das Schulbuch, König der alten Schulmedien, stirbt. Sein Nachfolger steht bereit – wird aber vom aktuellen Urheberrecht blockiert.

Ungekürzte Version des Artikels in der taz vom 2.5.2012.
Von Felix Schaumburg und Jöran Muuß-Merholz

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OER – Stand März 2012

Seit Ende vergangenen Jahres erfreuen sich die Open Educational Resources, kurz „OER“, einer größeren öffentlichen Aufmerksamkeit. Grund dafür war die Diskussion um den „Schultrojaner„, in deren Folge auch die Problematik der Lizenzierung von Materialien, die an Schulen und Universitäten für „Bildungszwecke“ eingesetzt werden, thematisiert wurde.

Im März diesen Jahres haben Jöran Muuß-Merholz, Mirjam Bretschneider und ich uns die Situation rund um das Thema OER an Schulen genauer angeschaut und eine Bestandsaufnahme gemacht. Das „Whitepaper Open Educational Resources (OER) für Schulen in Deutschland“ ist im Auftrag des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory entstanden. Weiterlesen

Das Schulbuch und Apple – ein erstes Fazit

Apple hat soeben seine Ideen für Schulbücher auf einem education announcement [Keynote Aufzeichnung] vorgestellt. Dass diese Ideen digital sind und natürlich auf dem iPad basieren, ist nicht überraschend.

Eigentlich war die gesamte Veranstaltung nicht überraschend – und genau deshalb wäre es möglich, dass sie sehr nachhaltig wirken wird. Wenn die Strategie von Apple aufgeht, könnte sich die Art, wie wir Bücher konsumieren, bald ändern. Das betrifft natürlich in erster Linie die in der Schule genutzten Bücher und „Materialien“.

Was wurde vorgestellt:
• iBooks 2 (App Store Link)
• iBooks Author (Mac App Store Link)
• iTunes (App Store Link)

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Von Trojanern, Paragraphen & Schule

Auf der offenen Tagung „Fair, open & sustainable: Ein Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft!“  des Aktionsbündnisses „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ habe ich einen kleinen Einblick bekommen, wie an den Unis – leider ohne bedeutende Beteiligung der Schulen – für eine praktikable Umsetzung des Urheberrechtes gerungen wird. Ein paar Überlegungen zur Tagung sollen im Folgenden notiert sein.

Vielleicht tut an dieser Stelle – auch zum Verständnis des Folgenden – ein kurzer Disclaimer not: Ich stehe der Idee des „Urheberrechts“ durchaus kritisch gegenüber und glaube, dass durch das digitale Leitmedium eine „kleine Reform“ nicht mehr ausreichen wird, um die unterschiedlichen Interessen von Urhebern, Rechteinhabern und Verbrauchern zu befriedigen. Möglicherweise ist ein Reset und „zurück auf null“ der einzige Weg, der mittelfristig Lösung schafft.
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Vortrag: Urheberrecht für Wissenschaft & Bildung

Am letzten Donnerstag habe ich an der Uni Oldenburg auf der offenen Tagung „Fair, open & sustainable: Ein Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft!“ des Aktionsbündnisses „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ über den Schultrojaner und den Leitmedienwechsel gesprochen.

Nicht wissend, um welches Publikum es sich handeln würde, habe ich im Vortrag sowohl wissenschaftliche Bezüge wie auch alltägliche Beobachtungen einbezogen. So ließ sich – hoffe ich – für alle Anwesenden etwas mitnehmen.

Die zentralen Theses des Vortags: Weiterlesen