Länger schon habe ich nicht mehr über Software geschrieben, die mir im Alltag gute Dienste leistet und die papierfreie Schultasche erst ermöglicht. Daher heute eine kleine Tool-Show mit den Programmen Teachertool, Evernote und ifttt.

TeacherTool
http://www.teachertool.de/

Das digitale Notenbuch Teachertool begleite ich inzwischen seit den ersten Beta-Versionen. Mit dem letzten Update auf Version 3.0 ist es nun auch offiziell auf dem iPad angekommen und nutzt den Platz auf dem Bildschirm für eine deutlich bessere Übersicht.
Ich konnte Teachertool seit Beginn des Schuljahres auf dem iPad nutzen (Beta-Tester) und habe seitdem die iPhone Version nicht mehr angerührt. Da das iPad eh ein integraler Bestandteil meines Alltages ist, ist es so immer dabei.

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Nach den ersten beiden Bildungsbieren in Hamburg mit reger Beteiligung findet das nächste Bildungsbier am Dienstag in Köln statt – auch wenn das mit dem Bier und Köln so eine Sache ist.

Wir treffen uns am Dienstag, 29. November 2011 um 19.30 Uhr im Hallmakenreuther am Brüssler Platz [maps]. Willkommen sind alle, die sich eh mal sehen wollten.

Thema wird u.a. das nächste EduCamp Anfang 2012 sein.

Weitere Infos doodle, plancast & etherpad.

Anwesend
Guido Brombach @gibro
Anselm Maria Sellen @amsellen
Prof. Torsten Meyer @herrmeyer
Felix Schaumburg @schb
Roman Deeken @440_Hz
Philipp Wartenberg @HerrWartenberg
André Spang @Tastenspieler
Thomas Vieth @Ba_Chou
Thomas Riedel @boydroid

Foto

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Das “Bildungsbier” ist entstanden, als ich Anfang 2011 in Hamburg war und mich gerne mal mit den dortigen Leuten, die man sonst fast nur über die sozialen Netze kannte, treffen wollte.

Bildungsbier

#1: 12.02.2011 in Hamburg
u.a.: @jmm_hamburg, @lisarosa, @ralfa, @stefapp, @lenzc, @hannesbk, @cervus, @anjaf u.v.a. (Ergänzungen gerne über Feedback o. Kommentar)

Joeran und Lisa #hatari

 

#2: 28.05.2011 in Hamburg
u.a.: @jmm_hamburg, @lisarosa, @ralfa u.a. (Ergänzungen gerne über Feedback o. Kommentar)

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Am Wochenende hat in Begenz der Kongress ‘Arche nova’ stattgefunden, der vom Archiv-der-Zukunft ausgerichtet worden ist. Erstmalig ist neben der klassischen Konferenz mit vorangekündigten Veranstaltungen dabei auch ein BarCamp durchgeführt worden, das von Guido Brombach organisiert und von mir begleitet wurde. Ein Dank an Reinhard Kahl und sein Team, dass dieser Versuch ermöglicht wurde.

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Im letzten Artikel über die “Schulreform von innen – oder außen?” habe ich über den Leitmedienwechsel und seine Auswirkungen auf die Schule gesprochen. In diesem Beitrag möchte ich nun die Zusammenhänge von Schule und Buchgesellschaft etwas genauer darlegen. Dabei beziehe ich mich auf das Buch “Lernen und Lerntätigkeit” von Bernd Fichtner und ein Vorwort von Georg Rückriem [amazon-link].

Ein neues Leitmedium führt zu einer tiefgreifenden Veränderung des gesellschaftlichen Gefüges. Es bleibt nur das Problem, dass wir in den Anfangstagen noch nicht darauf schließen können, welche Veränderungen es sein werden und wann genau diese offensichtlich werden. (via)

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Auf Twitter hatte ich nach einer längeren Diskussion zwischen Sabine Czerny und Christian Füller eingeworfen, dass der Systemwechsel von Schule zwar eine schulische Angelegenheit ist, er aber nur kulturell, also von außen, angestoßen werden kann. Daraufhin hat Christian Füller in seinem Blog pisaversteher.de in der ihm eigenen Art der liebevoll gesetzten Provokation beschrieben, wie es sich mit dem “innen” und “außen” von Schule verhält.

Er ist zu dem Schluss gekommen, dass es ein Zusammenspiel von gesellschaftlicher Entwicklung und schulischen Strukturen geben muss, wenn sich Schule verändern wird:

“Schulreform oder, grundsätzlicher, Systemwechsel, entsteht durch ein wechselseitiges Aufschaukeln der Reformer drinnen und draußen, oben und unten.”

Wie kann man dem widersprechen?

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Als ich am letzten Schultag vor den Sommerferien mit der Klasse 12 einen Rückblick auf die Themen des letzten Jahres im Fach Sozialwissenschaften durchgeführt habe, hat eine Schülerin als Beispiel für den Sozialen Wandel folgendes berichtet:

“Stell Dir mal vor, ein Landarzt, der das ganze Leben lang auf dem Land rumgefahren ist und Leute untersucht hat, wird alt und möchte gerne seine letzten Berufsjahre in der Stadt in einem Krankenhaus verbringen. Das schafft er doch gar nicht mehr, da er mit den ganzen Maschinen nicht mehr zurecht kommt! Die Technik hat sich so entwickelt, dass er wahrscheinlich nur noch Landarzt sein kann. Er wird also arbeitslos – oder macht noch ein paar Jahre weiter.”

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Vergangenen Freitag war ich mit einer Lerngruppe wieder an dem Punkt: Wir hatten das Thema von vor den Ferien in Erinnerung gerufen und uns die Bedeutung für die kommenden Themen klar gemacht. Viele Informationen dazu fand man in den eigenen Aufzeichnungen und den Schulbüchern, aber einiges eben auch nicht. Wie konnten wir jetzt das Problem lösen, ohne es auf die nächste Stunde zu verschieben und damit vielleicht der Bedeutungslosigkeit auszuliefern? Bisher habe ich dann das “Klassen-iBook” aus dem Schrank geholt oder das iPad an eine Schülergruppe gegeben, dass sie sich drum kümmern solle. Eine Gruppe für alle – die anderen machten weiter oder warteten. Beides nicht sinnvoll für eine gute Arbeitsatmosphäre.

Am Freitag habe ich einfach mal wieder in die Klasse gefragt, an welchen Tischen denn überall ein Smartphone, iPod o.ä. verfügbar ist, mit dem man über WLAN ins Internet gehen könne. Bis auf einen Tisch waren an allen Tischen mindestens zwei Geräte verfügbar.

Warum also nicht nutzen?

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Der Rückblick auf die Woche 28 mit Artikeln aus den verschiedenen Quellen (RSS, Twitter,…).

Das Relikt OHP
Marc-Andree Hennekes rechnet ab.
Overheadprojektoren (OHPs). 1945 von der US Army zu Ausbildungszwecken genutzt, seit den 50er/60er Jahren an Schulen verbreitet. Funzelig und unzuverlässig seit mehr als einem halben Jahrhundert…
http://mandree.de/2011/07/10-grunde-overheadprojektoren-zu-hassen/

Innen und/oder außen?
Der Pisaversteher Christian Füller nimmt einen Tweet und stellt sich die Frage, woher der Strukturwandel im Bildungssystem kommen soll.
Und sicher wird dieser Kulturwandel von den Rändern kommen, wie jede Innovation in der Regel von da stammt. Also lexikalisch gesprochen von dem Außen, das um die Schule rum ist, die sich wie eine Wagenburg anfühlt.
http://pisaversteher.de/

Tugendhaft
Der Frage nach der Ungeduld als Tugend geht Sascha Lobo in seiner wöchentlichen Kolumne nach:
Diese digitale Sollbruchstelle zwischen Bürger und Staatsapparat wird irgendwann brechen, und es wird kein schönes Geräusch sein. Der mittelfristige Sieger steht auch bereits fest, denn die Mischung aus Volksungeduld und Vernetzung kann sehr machtvoll sein
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,774110,00.html

Das Glaubensbekenntnis
Über die brisante Mischung von Glauben und Wirtschaftstheorie berichtet in dieser Woche ein Artikel auf Telepolis:
The government’s power to control one’s life derives from its power to tax. We believe that power should be minimized. ATR opposes all tax increases as a matter of principle.”
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35124/1.html

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Wenn sich ein Schuljahr dem Ende neigt, ist die Zeit für ein kleines Resümee gekommen. Das Projekt der ‘papierfreien Lehrertasche‘ mit dem iPad jährt sich dieser Tage.

Was kann man als Erfahrung festhalten? Wo hakt es noch, was funktioniert schon gut? Ich habe mal ein paar Gedanken zusammengetragen…

Digitale Lehrertasche

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