Das Schulbuch und Apple – ein erstes Fazit

Apple hat soeben seine Ideen für Schulbücher auf einem education announcement [Keynote Aufzeichnung] vorgestellt. Dass diese Ideen digital sind und natürlich auf dem iPad basieren, ist nicht überraschend.

Eigentlich war die gesamte Veranstaltung nicht überraschend – und genau deshalb wäre es möglich, dass sie sehr nachhaltig wirken wird. Wenn die Strategie von Apple aufgeht, könnte sich die Art, wie wir Bücher konsumieren, bald ändern. Das betrifft natürlich in erster Linie die in der Schule genutzten Bücher und “Materialien”.

Was wurde vorgestellt:
• iBooks 2 (App Store Link)
• iBooks Author (Mac App Store Link)
• iTunes (App Store Link)

iBooks 2
iBooks ist ein Programm auf dem iPad, mit dem man Bücher lesen kann.
Neu in iBooks 2 sind nun multimediale Bücher. Mit der neuen Version lassen sich nicht nur Texte und Bilder darstellen, sondern auch Videos und animierte Grafiken, die mit den Fingern bewegt und verändert werden können.
Kommentare und Notizen sind einfach hinzuzufügen, indem man mit dem Finger über die Textstellen streicht. Alle Notizen und Markierungen werden gesammelt und übersichtlich dargestellt.
Die neuen Buchformate haben durch ihre mediale Ausstattung jedoch auch ganz neue Dimensionen. Die aktuellen Beispiele im iBook Store liegen zwischen 965 MB und knapp 3 GB. Das Ergebnis ist positiv: Es ist schon klasse, wenn sich der Autor im Vorwort einfach selber kurz zu Wort meldet. Wer das mal testen möchte, findet mit “Live on Earth” ein kostenloses eBook im iBook Store.


iBooks Author
Um die neuen iBooks herstellen zu können, gibt es das Programm “iBooks Author” für den Mac. Wer bereits mit iWork gearbeitet hat (Pages, Numbers, Keynote), wird sich hier schnell zurecht finden. Die integrierten Vorlagen sehen allesamt edel aus.
Als Exportoptionen stehen leider nur .ibook, .pdf und .text zur Verfügung, sodass keine nahtlose Übertragung an andere eBook Reader über das populäre ePub oder mobi Format möglich ist. Zumindest konnte der Kindle mit der .ibook Datei nichts anfangen.
Die Übertragung eines eBooks auf das iPad hat wie gewünscht funktioniert – auch über die Dropbox geht es problemlos.


iTunes U
iTunes U ist gänzlich neu konzipiert worden. So werden in Zukunft nicht nur Vorlesungen über iTunes auf den Desktop Computern angeboten, sondern über die neue iTunes U App für iOS ganze Online Kurse. Neben Videos stehen auch Materialien zur Verfügung. Die Verweise auf Bücher sind – natürlich – direkt verknüpft mit dem iBooks Store. Man landet aus der iTunes U App direkt auf den entsprechenden Seiten des Buches. Aber nicht nur Bücher, auch PDF Dokumente oder Programme, die dann auf den App Store verweisen, können verlinkt werden.


Fazit
Die Veranstaltung ist noch nicht lange vorbei und es wird sich zeigen, inwieweit die drei Produkte nachhaltige Veränderung herbeiführen. Dennoch möchte ich vier Punkt herausgreifen:

  1. Kein anderer Hersteller außer Apple ist in der Lage, die einzelnen Teile eines Produkterlebnisses so eng zu verknüpfen wie Apple. Von der Produktion über die Verteilung bis zu den Endgeräten ist alles in einer Hand. Das bietet den Vorteil, dass ich bei der Entwicklung mit großer Sicherheit davon ausgehen kann, dass meine Arbeit beim Kunden auch so ankommt, wie ich es beabsichtige. Es gibt in diesem “goldenen Käfig” keine Überraschungen der Art, dass die Bildschirmauflösung von Gerät zu Gerät eine andere ist oder die Betriebssytemversion nicht kompatibel ist mit einer speziellen Funktion. Man kann das verfluchen oder schätzen, praktisch ist es. Andere Hersteller können hier nicht “mal eben” nachziehen.
  2. Die Herstellung von Büchern war bisher nicht trivial – auch wenn Pages von iWork bereits seit mehr als einem Jahr die Option angeboten hat, ins ePub Format zu exportieren. Nur wenige haben das genutzt.
    Wenn sich iBooks Author als so praktisch und einfach erweist, wie es auf den ersten Blick scheint, dann wird es dazu führen, dass es kein Hindernis mehr gibt, Informationen und Bücher eben AUCH in einer digitalen Version anzubieten. Der Verweis, dass man das schon lange mit Word & Co. machen könne, hinkt an dieser Stelle, da die Textgröße und -verteilung bei eBooks eine ganz andere ist, als man es mit Word bisher für analoge Kopien gemacht hat.
    Spannend könnte noch der Spagat werden, mit iBooks Authors sowohl professionelle Autoren in den Verlagen wie auch Laien ansprechen zu wollen. Das Programm arbeitet einerseits mit drag-n-drop und wie man es von iWork gewöhnt ist, bietet andererseits aber auch die Möglichkeit, mit JavaScript und HTML zu arbeiten. Wird Apple hier beiden Anwendergruppen in gleicher Weise gerecht?
  3. Für die Verlage bietet sich jetzt die Chance, auf den digitalen Zug aufzuspringen und ihre Inhalte anzubieten. Gerne in der ersten Zeit auch ohne Animation & Co, sondern als digitale Versionen der analogen Bücher. Das ist ja bekanntermaßen der erste Schritt, sich ein neues Medium zu erschließen: Die Übertragung des Alten auf das Neue.
    Ob sich dabei die Koalition mit Apple zu einem Tanz mit dem Teufel entwickelt, bei dem die Verlage nach und nach in der Menge von Inhalten im iBooks Store untergehen? Möglich, aber das muss nicht sein. Immerhin ist die Fülle an Material bei den Verlagen wirklich nicht gering. Und aus diesem Pool lassen sich sicherlich tolle Dinge entwickeln.
    Sicher ist nur, dass es für die Verlage schwerer und schwerer wird, wenn sie sich dem Digitalen weiterhin so verschließen wie bisher – und die Entwicklung sogar noch mit dem Schultrojaner torpedieren. Aber das ist eine andere Geschichte.
  4. Apple versucht mit den erweiterten eBooks einen neuen Standard zu definieren. Wenn dies erfolgreich ist und zunehmend Bücher mit medialen Ergänzungen angeboten werden, könnte es zukünftig auch für den eInk-Kindle schwer werden. Die Entscheidung von Amazon, neben den klassischen Kindle den multimedialen Kindle Fire zu stellen, ist auch in dieser Entwicklung zu sehen.
    Ich hoffe, dass der Konkurrenzkampf zwischen den großen Anbietern von digitalen Büchern (Amazon, Apple, Google) am Ende dazu führt, dass der einschränkende Kopierschutz – ähnlich wie bei der digitalen Musik – irgendwann fallen und sich ein einheitlicher Standard finden wird.

27 Gedanken zu „Das Schulbuch und Apple – ein erstes Fazit

  1. Pingback: Apple drängt in die Bildung » Kreide fressen

  2. W. Zimmermann

    Wenn diese Entwicklung nicht dazu führt, dass sich Apple irgendwann Urheberrechte an der Kunst des Bruchrechnens oder sonstigem freiem Wissen anmaßt, – eine spannende Sache.

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  3. Demian Naftali

    Qouting myself:
    “Ich finde “Apple” und jede Form von Ihrem “Engagement” in Sachen “Bildung” mehr als bedenklich. Im edushift.de Artikel steht so schön “Es gibt in diesem “goldenen Käfig” keine Überraschungen[…]” – gibt es wirklich nicht. Aber es gibt in diesem goldenen Käfig der mit Stacheldraht, Mienenfeld und Elektrozaun gesichert ist – kurz Todesstreifen mit Schießbefehl – auch keine Freiheit, keine Kontroverse und der “Telerrand” wir von Apple vorgegeben.
    Lernen mit iPad und alles gut und schön (also jetzt die diversen Projekte und Konzepte mit iStuff) – die Firma die da im Hintergrund steht steht für alles, nur nicht für die Ideale die Bildung haben sollte.
    :(“

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    1. Sven Sevke

      @Demian Naftali: Demian, es ist allerdings ein freier Markt. Andere Firmen könnten ähnliche Konzepte auf die Beine stellen. Wenn nun Apple damit vorprescht, so sehe ich das positiv. Warum macht denn das niemand für Android? Du kannst doch Apple nicht dafür verdammen, dass sie etwas auf die Beine stellen (wenn auch mit dem Ziel, hohe Gewinne einzufahren), was andere schlichtweg verschlafen.

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    2. Felix Schaumburg Artikelautor

      @Demian Naftali:
      Bei Apple bekommen viele Schnappatmung, wenn (mal wieder) etwas vernünftiges auf die Beine gestellt worden ist. Warum eigentlich?

      Bei Autos haben wir uns daran gewöhnt und genießen es, dass alles aus einer Hand kommt. Wer beschwert sich, dass er das Echtholz-Funier aus seinem Mercedes nicht im VW weiterverwenden kann? Und dass Mercedes so dreist ist und den neuen Bremsassistent nicht auch direkt Fiat kostenlos anbietet?

      Das Meckern scheint vor allem von jenen zu kommen, die sich als die “Weisen” des Computerzeitaltern sehen. Sie sind fähig, Systeme wie Linux zu installieren und agieren in der Kommandozeile souverän.

      Wenn der Computer aber in der Breite der Gesellschaft Fuß fasst, muss er einfacher werden. Ein Computer muss so einfach zu bedienen sein wie ein Auto.

      Das geht natürlich nur, wenn die “Weisen” einen Teil ihrer Macht abtreten. Sie sind nicht mehr der Punkt, um den sich das Computeruniversum dreht.

      Ich möchte gerne einen Computer haben, der funktioniert, bei dem die einzelnen Bestandteile funktional und vom Design zueinander passen. Ich will keine Treiber kompilieren, sondern ihn als Werkzeug nutzen.
      Ich habe daher auch keinen Oldtimer, sondern einen kleinen Kompaktwagen. Einschalten, tanken, fahren.

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      1. TwoedgedWord

        Wir sprechen hier nicht von der Innenausstattung des Autos sondern vom Motor. Und der ist bis jetzt recht standardisiert gewesen, allerdings wird es inzwischen für freie Werkstätten immer schwieriger, die Elektronik auszulesen – zum Nachteil des Kunden.
        Das deutsche Bildungssystem ist schon kaputt genug, da kann man ja auch mal drauf verzichten, den Grundstein für zukünftige Probleme zu legen.
        Und übrigens, die Attitüde “Es muss nur funktionieren, der Rest ist mir egal” dürfte der Grund dafür sein, dass wir es immer noch für ein fortschrittliches Konzept halten, 1000kg Metall und Plastik zur Beförderung von 80kg Fleisch zu bewegen.
        Klar, kann man machen – Fortschritt sieht anders aus.

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      2. Herr Rau

        Hm, ja. Wenn ich mich entscheiden dürfte, würde ich mich gerne zu den gescholtenen Weisen gesellen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich kein Auto habe und den Autowahn der deutschen für Irrsinn halte. Am liebsten hätte ich, dass die Weisheit geteilt wird. Oder wenigstens, dass, so wie jetzt, jeder ein solcher Weiser werden kann.

        Der Computer ist deshalb ein tolles Universalwerkzeug, weil der Benutzer bestimmen kann, was er tut. Im Moment ist das noch weitgehend so. Viele wünschen sich aber, dass das nicht mehr der Benutzer entscheidet, sondern der Hersteller.

        Wenn der Benutzer nicht mehr Herr des Rechners ist, oder eher: wenn er es nicht mehr sein kann (denn niemand muss, klar), dann mag der Rechner ein tolles Werkzeug für die Schule sein, wo es ja üblich ist, dass die Einsatzart eines Werkzeugs diktiert wird.
        Aber er ist dann keines tolles Werkzeug mehr für die Gesellschaft.

        (Den Vorstoß von Apple sehr ich als Vorteil, weil er Leben ins Thema bringt.)

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  4. Pingback: Bildungslektüre | stromzufuhr

  5. mosworld Mostafa Akbari

    Das ist alles sehr Euphorisch. Apple`s iBook Author Lizenz für Autoren ist wohl etwas Nachteilhaft für die Autoren: „Exactly: Imagine if Microsoft said you had to pay them 30% of your speaking fees if you used a PowerPoint deck in a speech.“ Apple’s mind-bogglingly greedy and evil license agreement http://www.zdnet.com/blog/bott/apples-mind-bogglingly-greedy-and-evil-license-agreement/4360

    Ich liebe Mobile und eLearning in Schule und Hochschule, aber die wirtschaftlichen Interessen des Konzerns sind nicht zu unterschätzen. Nehmen wir mal ITunesU was ja ähnlich läuft wie jetzt iBooks. Der Zugang zu iTunesU ist sehr beschränkt möglich, ich muss iTunes installieren und über diesen Shopportal an die Videos zu kommen oder jetzt Bücher. Portale wie http://videolectures.net/ sollten da eher gefördert oder genutzt werden. Ein Ipad(2) ist notwendig für das lesen, da ist der Kindle Ansatz eher offen.
    Bei iBook oder iTunes/U kann Apple auch jeder zeit entscheiden, welche Inhalte nicht dahin gehören. Diese Macht ist vielleicht heute nicht aktuell, aber ich finde man sollte sich da nicht zu sehr in Abhängigkeit zu einem Konzern begeben. Von mir aus mehren Konzernen, das verringert die Marketingpolitik und Zugangsmonopol des einzelnen.
    Hier sollten wir noch mehr aufpassen, als bei dem Versuch von McDonalds jetzt öfters an Schulen zu eröffnen.
    MAn sollte auch bedenken, dass die Materialien auf iTunesU nicht frei sind, wie gesagt man muss iTunes installieren. Das bezahlen die Nutzer indirekt. Damit erhöht Apple seine Reichweite und hat auch noch paar andere Vorteile. Da finde ich YoutubeEdu http://www.youtube.com/education wesentlich angenehmer. Leider zu selten erwähnt, da es weniger Fanboys hat und das Marketing nicht so angelaufen ist bis jetzt in Deutschland.

    Diesen Kommentar habe ich in sehr ähnlicher Form auch hier gepostet http://ipadkas.wordpress.com/2012/01/19/ibooks2-und-ibooks-author-das-ende-des-schulbuchs-heute/ Da die Artikel sehr ähnlich sind von der pro Apple Fanboyseite, habe ich auch den selben Kommentar genommen :)

    Antworten
    1. Felix Schaumburg Artikelautor

      @mosworld Mostafa Akbari:

      Warum ist der Kindle-Ansatz offener als der des iPad? Ich habe auf dem Kindle deutlich mehr Probleme, Dateien anzuzeigen als auf dem iPad… PDF, eBooks & Co.

      Zum Vorwurf, Apple könnte die Inhalte vorgeben: Bisher hat es immer die Möglichkeit gegeben, Dokumente auch in ganz offenen Formaten zu speichern, zum Beispiel PDF. Es ist also eine plattformunabhängige Speicherung möglich.

      Dass iTunes U nicht der einzige Anbieter ist und sein sollte: Selbstverständlich!
      Sehr beliebt bei Schülerinnen scheint auch http://oberprima.com zu sein. :)

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  8. TwoedgedWord

    @Felix
    Du hast mich nicht verstanden: Die Vorstellung Fortbewegung=Auto ist so sehr eingebrannt, dass die Gesellschaft überhaupt nicht auf die Idee kommt, das Ganze mal grundsätzlich anzugehen und zu überlegen, ob es nicht was Schlaueres geben könnte bzw. von der Industrie einzufordern.
    Ich möchte, dass die Vorstellung von Computer weiterhin “Ein Gerät, das mir unglaubliche Sachen ermöglicht wenn ich mich damit auseinandersezte” bleibt und nicht “Ein Gerät, mit dem ich machen kann was der Hersteller will”.
    Das ist eine sehr grundsätzliche Frage, aber wo ist der Ort für grundsätzliche Fragen wenn nicht in der Schule, abseits von Verwertbarkeitsüberlegungen?

    Antworten
    1. Felix Schaumburg Artikelautor

      @TwoedgedWord:
      Ok, das Konzept des Autos ist in der Tat eingefahren und man muss es nicht hernehmen, um eine statische Welt zu generieren. Es sind sicherlich auch neue, andere Wege möglich, in denen sich Innovationen leichter durchgesetzt können.

      Wo kommt eigentlich das Argument her, dass der Hersteller diktieren würde, was ich mit einem Gerät mache? :/

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  13. gibro

    Ich glaube nicht, das Verlage diese Plattform nutzen werden, um Schulbücher zur Verfügung zu stellen. Sie würden mit der Einstellung in den iBook Store ja alle Rechte verlieren dasselbe Buch auch selbst als Verlag zu verkaufen. Es könnte den ein oder anderen ambitionierten Lehrer geben, der jetzt sein eigenes Schulbuch mit dem Author schreibt. Aber der Höhe Aufwand wird keine Schwemme auslösen.

    Apps auf dem iPad funktionieren, weil es ein an sich schon geschlossenes Hardwaresystem ist. Der App-Store für den Desktop ist nicht besonders erfolgreich. Ebenso der iBook-Store. Ich bin sehr skeptisch, dass dieser Verstoß gelingt, zumal es bisher kaum einen Markt für iPads in Schulen gibt.

    Ebenso wie ich mir keinen Film für 12 € kaufen will, den ich anschließend nur auf dem iPad anschauen kann, ebenso will ich mir auch kein Buch kaufen, dass ich nur auf dem iPad anschauen kann.

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  14. Hokey

    Mann, ich habe auch Tomaten auf den Augen, dass ich die Kommentare gestern nicht entdeckt habe…

    Ich bin wie Herr Rau auch der Hoffnung, dass der Vorstoß Apples nun Bewegung in den Markt bringen wird. Die Gefahr einer Gängelung durch Apple bleibt abzuwarten – in den diversen Softwarestores (“App-Stores”) ist zu beobachten, dass die Apps sowohl für iOS als auch für Android verfügbar sind, warum sollte das ggf. bei Schulmaterialien anders sein? Schlimmstenfalls stellt sich Apple selbst ins Abseits – wie ja schon mit seinem Office-Paket (nutzt das jemand ernsthaft?) oder dem iBook-Store (Kindle schlägt iBooks um Längen).

    Spannend wird nun, wie die Konkurrenz den Aufschlag returnieren wird…

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