Wochenrückblick KW27

Der Rückblick auf die Woche 27 mit Artikeln aus den verschiedenen Quellen (RSS, Twitter,…).

Der öffentliche Raum
Warum das Internet die Unterscheidung von Privatheit und Öffentlichkeit neu definiert und dabei vor allem dafür sorgt, dass der öffentliche Raum neu definiert und vor allem „belebt“ wird, wird in diesem Artikel der ZEIT beschrieben: „Ab nach draußen!“
Der öffentliche Raum erfreut sich heute nicht zuletzt deshalb wachsender Beliebtheit, weil es viele Hemmschwellen des Privaten nicht mehr gibt.
• http://www.zeit.de/2011/27/Public-Space/

Kontrollverlust und Blumenwiesen
Ein Gespräch mit Anke Domscheit-Berg über den Kontrollverlust durch das Internet und wie wir gesellschaftlich darauf reagieren sollten, ohne Gräben zu ziehen, erschien in dieser Woche bei The European: „Man muss die bunte Blumenwiese erkennen können“.
http://www.theeuropean.de/anke-domscheit-berg/7300-das-recht-auf-internet

Wirtschaft ohne Wachstum
Ebenfalls bei The European ging es um die passende Antwort auf die aktuellen wirtschaftlichen Verwerfungen.
Titel: „Politik ohne Kreativität ist nicht politisch“.
Ich glaube, dass sowohl der Kapitalismus als auch der Kommunismus als Formen gesellschaftlicher Organisation versagt haben. Wir sehen uns also mit einem Vakuum konfrontiert, das mit neuen Ideen gefüllt werden muss.
•  http://www.theeuropean.de/tim-jackson/7236-wohlstand-ohne-wachstum

Ein Reservat für Bildung
Auch wenn der Name aktuell andere Emotionen hervorruft, so sind die Ausführungen von Rupert Murdoch über die zukünftige Gestaltung des Bildungssystems doch einen Blick wert. Er redet für mich zwar ein wenig zuviel von „Humankapital“ und nennt viele Argumente, die bereits in diesem und anderen Edu-Blogs formuliert worden sind. Vielleicht hat er aber als Nicht-Bildungs-Agent ein anderes Publikum, dass so auf die Überlegungen aufmerksam wird.
Titel: „Bildung ist das letzte Reservat“ in der faz.net
•  http://www.faz.net/artikel/C31373/zukunftspotentiale-bildung-ist-das-letzte-reservat

SpOn ist die neue BILD
Stefan Gärtner hat für die TITANIC eine Bestandsaufnahme der einflussreichen Medien im Internet gemacht und stellt fest:
Heute kann Springers Bild mit der Virulenz von »Spon« schon nicht mehr recht mithalten.
• http://www.titanic-magazin.de/stefan-gaertner-leitmedium.html

QR-Codes, Supermärkte und die U-Bahn
Weil die Leute kaum noch Zeit für den echten Supermarkt haben und statt dessen ihre Zeit lieber beim U-Bahn fahren verbringen, hat sich ein japanischer Anbieter was einfallen lassen und Plakatwände mit QR-Codes in den U-Bahnen aufgehängt. So kann man beim Warten auf die U-Bahn mit der entsprechenden App auf dem Mobiltelefon seinen Einkauf erledigen und bekommt die Ware dann frei Haus geliefert. Genial.
http://www.iphoneblog.de/2011/07/06/so-verwendet-man-qr-codes-richtig

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