Wochenrückblick KW26

Der Rückblick auf die Woche 26 mit Artikeln aus den verschiedenen Quellen (RSS, Twitter,…).

Creative-Commens
Kann das Creative-Commens Lizenzmodell nicht auch was für die Materialdistriubution im schulischen Kontext sein? Die Frage stelle ich mir, seitdem wir vor 3 Jahren quasi ein eigenes Schulbuch für den Chemieunterricht in der SI erstellt haben.
Auf Netzpolitik.org hat es in den vergangenen Wochen zwei gute Artikel gegeben, um sich dem Thema zu nähern. Da nun auch die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ die CC-Lizenzen empfiehlt, lohnt sich ein Blick.
• Creative Commons – Lizenzen für das Internet-Zeitalter
• Enquete-Kommission erklärt Creative Commons

Der Preis des Geldes
Eine kulturhistorische Betrachtung des Geldes durch Professorin Christina von Baum  hat es Anfang der Woche in der taz gegeben:
Am Ende steht nur der Glaube dahinter. So erklärt sich auch, weshalb das moderne Finanzsystem, der Kapitalismus, im christlichen Kulturraum entstanden ist. Die christliche Kultur hat sehr viel mehr von dieser Logik des Geldes als die beiden anderen monotheistischen Religionen.
Der Preis des Geldes – Anmerkungen zu seiner Kulturgeschichte

Demokratie im Internet
David Precht hat sich in der Frankfurter Rundschau Gedanken über den aktuellen Zustand der Demokratie gemacht:
Wir leben in einer Welt, die viel komplexer ist als alles, was es je gegeben hat. Das Verfügungswissen ist enorm hoch. Mit einem Knopfdruck weiß ich, wie die Hauptstadt von Bhutan heißt. Aber das Orientierungswissen hat im gleichen Maße abgenommen.
„Ist das noch Demokratie?“

Die CDU plädiert für Gemeinschaftsschulen
Spiegel-Online veröffentlichte diese Woche einen Artikel von Christian Füller, in dem er über den Wunsch von CDU-BürgermeisterInnen berichtete, doch vermehrt Gemeinschaftsschulen einsetzen zu können.
CDU-Bürgermeister rebellieren gegen Parteispitze

Schule und digitale Medien
Dauerbrenner sind die digitalen Medien in der Schule, ihr Einsatz und die Ausstattung. So fragte Daniel Eisenmenger, ob denn Lehrende an der Wikipedia mitarbeiten sollen.
Die taz stellte einmal mehr fest, dass die Aussattung an den ‚computerscheuen Schulen‚ nicht ausreichend ist und viele SchülerInnen daher vor allem zu Hause das Internet nutzen könnten.
Während in Deutschland diskutiert wird, geht Südkorea einen Schritt weiter. Obwohl das Land bei den Vergleichsstudien gut abgeschnitten hat, forciert man an den Schulen den Einstieg in das digitale Zeitalter: Aus dem Schulbuch wird ein E-Buch.
Aber nicht nur Südkorea prescht voran, auch in Ruanda gewinnt das OLPC Projekt an Fahrt.
Wir lange werden wir in Deutschland noch warten?

Neue Konzepte für den Sozialen Wandel
Roland Benedikter lädt dazu ein, über neue Konzepte des Sozialen Wandels nachzudenken.
Welche Kernpunkte gilt es im Hinblick auf den sozialen Wandel der Gegenwart zu beachten? Und wie kann man lokale, nationale und internationale Veränderungsfaktoren so zusammenschauen, dass sie für die kreative Arbeit relevant werden?
Unterwegs zu einem zeitgemäßen Verständnis des globalen sozialen Wandels

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