Digitale Tafeln

René hat in den letzten Wochen das interaktive Whiteboard entdeckt und sich eine low-cost Version mit Beamer und Wii-Remote hergestellt. Eine Sache, dich ich auch unbedingt probieren möchte.

Wir haben in der Schule bereits zwei Smartboards und nutzen diese in den NT-Raum. Ich nutze es in erster Linie dafür, Webseiten wie beispielsweise ein gemeinsames Wiki zu zeigen und durch die Webseite zu navigieren. Es ist für alle angenehmer, wenn man dafür nicht gebückt in einer Ecke über dem Computer stehen muss, sondern sich frei bewegen kann.

smartboard

Auch spontane Skizzen sind mit dem in der Software integrierten Notebook schnell für alle sichtbar erstellt und erfreuen die Schüler/innen bis weit in die Pausen hinein. Praktisch ist, dass die Ergebnisse nicht weggewischt werden müssen, sondern abgespeichert sind und beim nächsten Mal wieder geöffnet werden können.

Gerade für diesen Einsatz wünsche ich mir Smartboards auch im GL-, Chemie- und SoWi Unterricht. Tafelbilder, die in einer Stunde gemeinschaftlich entworfen wurden, haben eine hohen Wiedererkennungswert. Darin liegt ein nicht zu unterschätzender Vorteil für den getackteten Lernprozess an den Schulen, den wir mit den grünen Tafel bisher nicht nutzen können. Das Fotografieren der Tafelbilder löst das Problem nicht wirklich, auch wenn die Bilder für die Schüler/innen im moodle hinterlegt werden.

Eine Wandtafel bleibt aber – egal ob grün oder weiss – ein frontales Medium. Einzig der Inhalt kann bei einer weißen Tafel erheblich flexibler sein und  auch für die Ideen der Wandtafel 3.0 von Beat Döbeli offenstehen. Sein Vortrag – den ich an anderer Stelle mal erwähnt hatte – vergleicht die klassische Wandtafel mit den Wikis und zieht dabei interessante Parallelen (ab Min. 14:45 h).

4 Gedanken zu „Digitale Tafeln

  1. scheppler

    Dass ich auf diesen im Foto zu sehenden MAC-Computerraum neidisch bin, muss ich nicht erklären, oder?

    Vielen Dank aber für Deine Erfahrungen. Das geht so ziemlich genau in die Richtung, die ich mir in der ersten Phase des Einsatz in den Klassen erwarte. Auch die Ansätze von Beat Döbeli sind prima – ich sauge das im Moment alles auf, um es dann zu verwerten und gut vorbereitet die ersten Einsätze im Unterricht mit den Schülern zu gestalten.

    Und sehe ich das richtig, dass in dem fotografierten Raum gar keine „echte“ Tafel mehr ist? Wie kommen denn die Kollegen damit klar – oder kann man diesen Raum nur als „Experte“ nutzen?

    Antworten
  2. scheppler

    Dass ich auf diesen im Foto zu sehenden MAC-Computerraum neidisch bin, muss ich nicht erklären, oder?

    Vielen Dank aber für Deine Erfahrungen. Das geht so ziemlich genau in die Richtung, die ich mir in der ersten Phase des Einsatz in den Klassen erwarte. Auch die Ansätze von Beat Döbeli sind prima – ich sauge das im Moment alles auf, um es dann zu verwerten und gut vorbereitet die ersten Einsätze im Unterricht mit den Schülern zu gestalten.

    Und sehe ich das richtig, dass in dem fotografierten Raum gar keine „echte“ Tafel mehr ist? Wie kommen denn die Kollegen damit klar – oder kann man diesen Raum nur als „Experte“ nutzen?

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  3. Felix Schaumburg

    Im Raum gibt es auf der einen Seite das SmartBoard und auf der anderen Seite ein breites weisses (analoges) WhiteBoard, sodass auch für klassisches Vorgehen eine Projektionsfläche vorhanden ist.

    Der Raum ist für alle Kollegen/innen offen und wird sehr gut frequentiert. Es ist schwer, eine freie Stunde zu finden.

    Antworten
  4. Schaumburg

    Im Raum gibt es auf der einen Seite das SmartBoard und auf der anderen Seite ein breites weisses (analoges) WhiteBoard, sodass auch für klassisches Vorgehen eine Projektionsfläche vorhanden ist.

    Der Raum ist für alle Kollegen/innen offen und wird sehr gut frequentiert. Es ist schwer, eine freie Stunde zu finden.

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