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Notiz an mich, und Hinweis auf einen interessanten Artikel bei Schwellenpädagogik: Die Sonderregelung für Lehrende ist verlängert worden, sodass man auch weiterhin kopieren darf. Wäre auch blöd, das aufzuheben…

Quelle: Sonderregelung für Lehrer im Urheberrecht verlängert.

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Hatte mir vor knapp einem Jahr mal überlegt, wie man eigentlich einen “Stundenplan” gestalten könnte, bei dem ich als Schüler selber gerne mitmachen würde und dem ich auch aus der Sicht des Lehrers etwas abgewinnen könnte.

Einige Ideen kamen – meine ich mich zu erinnen – aus den Lernbüros der MBS, die wir auch für unseren Chemieunterricht (Kursinterne Differenzierung | KiD) aufgegriffen haben.

Utopie und Spinnerei? Sicher. Aber warum nicht mal drüber nachdenken.

Wie sähen denn die Stundenplan-Utopien von Euch aus? Bin neugierig.

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Vom Donnertag bis Sonntag der kommenden Woche (23.10. – 26.10.) findet in Berlin das “Science on Stage Festival 2008” statt. Der Kongress wird sich unter anderem mit der Frage beschäftigen: Alleinunterhalter oder Moderator? Der Nawi-Lehrer von morgen.

Wir haben uns von der Gesamtschule-Barmen mit dem seit einem Jahr laufenden Projekt “KiD – Kursinterne Differenzierung im Chemieunterricht” beworben und sind eingeladen worden, das Konzept dahinter vorzustellen und dabei vor allem auf die neue Rolle des Lehrenden einzugehen.

Mit einer im Projektantrag verbrieften Differenzierung in zwei Leistungsniveaus – die auch auf dem Zeugnis ausgewiesen werden – kann die Rolle des Lehrenden nicht mehr so zentral sein kann wie man das von klassischen Unterrichtsformen oft gewohnt war. Wir agieren mehr als Arrangeure, bereiten das Lernumfeld vor und stehen während der Arbeit den Lernenden mit Rat zur Seite.

Bei dem Projekt hat sich für uns selber deutlich gezeigt, wie wichtig im Schulalltag die gemeinsame Arbeit in einem Team ist. Trotz aller Zeit, die die Planung verschlingt, bringt es am Ende ein Mehr an Spaß bei der Arbeit. Und im weiteren Verlauf ergibt sich auch wieder eine Zeitersparnis, da man die gemeinsamen Arbeitswerkzeuge mit neuen Erkenntnissen etwas anpassen und erneut einsetzen kann.

Finden sich zufällig weitere Leser in Berlin auf dem Kongress ein?

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Angestossen von chbeer wollte ich über die Wahl der Sitzordnung bei uns berichten. Auch wenn ich lieber ein völlig mobiles Klassenzimmer hätte, so sind durch die hohen Klassenfrequenzen doch gewisse Grenzen gesetzt, denen man Rechnung tragen muss.

Wir haben folgende Sitzordnung gewählt, bei der das Lehrerpult zur Seite rutscht und nicht mehr im Zentrum steht. Dort ist nun Platz für Aktivitäten. Mit wenig Aufwand kann man das Forum durch Verschieben von drei begrenzenden Tische noch so erweitern, sodass man Kreismethoden wie das Kugellager problemlos machen kann.

Für die Sitzordnung selber haben sich zuerst die Schülerinnen und Schüler einen Lernpartner ausgesucht, mit dem sie zusammen lernen wollen. Diese Gruppe wird von den Klassenlehrern nicht angerührt – hier haben sie volle Autonomie. Grund: Ich lerne immer in sozialen Umgebungen und nur dann, wenn ich mich irgendwie wohl fühle. Dafür ist ein Freund da.

Für die Wahl der Tischgruppen haben wir als Vorgabe gegeben, dass mindestens ein Junge und ein Mädchen an der Tischgruppe sitzen muss. Der Grund dafür sind die vergangenen zwei Jahre… Als wir die Klasse Anfang des Schuljahres übernommen haben, saßen vor uns zwei Gruppen: Links die Jungen, rechts die Mädchen. Dass dies unsinnig ist und Mädchen wie Jungen eigentlich ‘ganz ok’ sind und nicht per se ‘weh tun’ haben sie schnell mitbekommen :) .

Allerdings haben wir die Regelung nicht mit Gewalt durchgedrückt. Das Klima ist wichtiger.

Inspiration für die Art der Wahl ist der Vorschlag aus dem Buch “Fundgrube Klassenlehrer” von S. Diepold.

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