Eigentlich wollte Herr Rau ein Youtube für Lehrer, jetzt ist es erstmal eine flickr-Gruppe für Tafelbilder geworden – eher beiläufig. Ich bin gespannt, was daraus entsteht. Werde es probehalber auch gleich mal machen…
Den Sinn, Tafelbilder auszutauschen, sehe ich aber nur begrenzt. Zu spontan entstehen sie, und haben oft ihre Anknüpfungspunkte in den Gesprächen im Unterricht. Daher mache ich auch von vielen Tafelbildern nach dem Unterricht ein Foto für das moodle der Klasse. Mit dem Tafelbild vor Augen, an welchem man gemeinsam gearbeitet hat, lassen auch die Gedanken wieder besser aktivieren.
Eine Mindmap macht noch kein Tafelbild.
Aber die Sache, die hier angestossen wird, finde ich großartig. Mal sehen, was daraus noch entstehen kann.
Mehr dazu im Lehrerzimmer.
Nicht nur für Open(Neo)Office: Die freien Cliparts von http://openclipart.org/ eignen sich gut, um ein paar Arbeitsblätter aufzufrischen. Gerade die Gebäude kommen mir sehr gelegen, sind wir doch gerade mit der 7 beim Thema “Mittelalter”.
Danke für den Hinweis: Kreide fressen » Blog Archiv » Für Openoffice-Nutzer
Das Dilemma ist bekannt: Die Digital-Natives surfen, kommentieren, bloggen, quasseln und bewerten im Netz und fühlen sich dabei wunderbar unbeobachtet und irgendwie sicher. ‘Das, was ich da alles mache, werden meine Eltern eh nie sehen. Sie wissen ja nicht einmal, wie man eine E-mail Adresse anlegt..’. Eigentich ist diese Einstellung nicht verwundertlich, leben die Eltern ihnen die Kontrollierbarkeit der Informationen doch vor. Der letzte “Stern” mit den nicht jugendfreien Bildern wird weggeschlossen und ist damit unerreichbar. Ebenso die Briefe, Kontoauszüge und vielleicht frühe Bilder aus dem ersten Urlaub der Eltern. Vielleicht bekommen die Nachwachsenden noch nicht einmal genau mit, was da alles “geheimgehalten” wird. Man ahnt aber, dass es Geheimnisse gibt.
Sie selber übernehmen diese Vertrauen in die Kontrollierbarkeit und begeben sich in das Internet – welches inzwischen auf den Namen Web 2.0 hört. Dort herrschen aber gänzlich andere Bedingungen, die auch die Eltern bisher so nicht gekannt haben. Informationen sind, einmal von der Leine gelassen, kaum zu kontrollieren. Sie werden aufgenommen, geändert und neu verfasst. Das kann wunderbar sein und neue Ideen hervorbringen. Es kann aber auch nach hinten los gehen, wenn man allzu unverfänglich damit spielt.
Für die (Medien-)Erziehung bedeutet das, dass wir uns selber und die Nachwachsenden dafür sensibilisieren müssen. Ob Wikipedia- Artikel, Forum oder Blog: Wer schreibt, der bleibt. Auch dann, wenn es eine Person hinterher bereut und garnicht darüber nachgedacht hat. Wikipedia protokolliert alles, Foren werden von Google gecached, Blogs in Technorati bewertet… Die Informationen werden einer nicht zu überschauenden Verwertungskette zugeführt und bilden ein großes Geflecht von Vernetzungen.
Ich möchte nicht, dass aus Angst davor nun der Zutritt zum Internet beschränkt wird. Die Schulen versuchen sich zur Zeit in diesen Aktionen, die aber früher oder später aufgegeben werden müssen. Da bin ich mir sicher. Eigentlich bleibt nur, die Techniken einfach “für unsere (scheinbar sinnvollen) Anliegen” zu nutzen und Alternativen anzubieten.
Um Sensibilität zu schaffen, dass das Internet wirklich ein Netz ist, in dem jeder Zutritt hat, ist folgender Film sehenswert: Think before you post.
Herr Doebli-Honegger hat ihn in seinem Vortrag auf der Tagung in Dillingen erwähnt und auch in seinem Blog kommentiert.
Einige Ergebnisse von der Tagung “Schule als Learning Community”, die an diesem Wochenende in Dillingen stattgefunden hat, sind online verfügbar gemacht. Vorbildlich. So tut es auch nicht so weh, dass ich leider nicht vorbeischauen konnte. Einblicke sind auch so möglich und Diskussionen lassen sich verfolgen.
Nach dem PCdenzfall nun ein Hilfeschrei von Bodo Wartke:
via: mac-essentials
Im (Abschluss-)Film über das Projekt “Freie Lernorte” von Schulen-ans-Netz wurde auch an der Gesamtschule Barmen in Wuppertal gedreht. Dabei ist unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern sowie einiger Lehrender ein durchaus interessanter Film entstanden. Anschauen und “dran bleiben”!
Der Film und einige Hintergrundberichte sind hier zu finden: Freie Lernorte – Raum für mehr
Community allenthalben. Wer heute etwas launcht, kommt ohne Web 2.0 und Community nicht mehr aus. Auch das Portal babbel.com wirbt damit.
Babbel ist ein Angebot zum Sprachenlernen und führt den Lerner auf unterschiedlichen Kompetenzstufen durch die Lektionen. Aussprache, Vokabeln und Co. lassen sich so im Web erarbeiten und als Methodenwechsel sicherlich auch mal im Unterricht integrieren. Schön vor allem die Funktion, sich Vokabellisten selber anlegen zu können und anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Lässt sich das nicht nutzen?
Die Anmeldung ist in der Betaphase kostenlos.
Zur Webseite: http://www.babbel.com/
Ich bin eben auf boolistic.de hingewiesen worden, mit der sich Websuchen schrittweise vornehmen lassen. Das tolle dabei ist, dass durch die Visualisierung ein Verständnis dafür aufkommt, was denn die Boolschen-Operatoren überhaupt sind und was sie tun.
![]()
Direkt zur Webseite: Boolistic
Es scheint so, als wenn sich OpenOffice und NeoOffice in den letzten Monaten mehr und mehr durchsetzen würden. Wenn Dokumente ausgetauscht werden, finden sich natürlich immer noch .doc(x)-Dateien darunter. Allerdings wird immer öfter gefragt, ob es auch .odt sein könnte.Ich freue mich darüber! Richtig schön wird es dann, wenn OpenOffice für dem Mac endlich für Aqua angepasst ist. Bis dahin hilft mir NeoOffice.

Der Schulzeitverkürzung auf 12 Jahre hat sich SpOn mit dem etwas mißratenen Titel “Diebstahl der Kindheit” gewidmet. Interessant in dem Artikel:
“Das Kuriose ist”, sagt Bildungsforscher Rösner, “dass die konservativen Kultusminister durch die missratene G-8-Reform der einst in Verruf gekommenen Gesamtschule zu einer Renaissance verholfen haben.” Der deutsche Gesamtschulverband meldet wieder steigende Anmeldungszahlen etwa aus Hamburg oder Niedersachsen. In Nordrhein-Westfalen habe man zu Beginn des laufenden Schuljahres fast 17 000 Schüler zurückweisen müssen, weil es zu wenig Gesamtschulplätze gebe, so der Verband.
An den Gesamtschulen herrscht auch zunehmend Zeitknappheit, keine Frage.
Trotzdem ist der Stoff eben nicht auf 12, sondern auf vernünftigere 13 Jahre verteilt: Lernen mit Muße. Zeit, auch mal dickere Bretter bohren zu können.
Bildung: Diebstahl der Kindheit – SchulSPIEGEL – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
TagCloud
ADE adz Allgemein Apps Besoldung Blog Bologna Chemie digitale schultasche Educamp edushift GEB Gesellschaft Kopfnoten Lehren Lehrer lehrertasche Leistung leitmedienwechsel Lernen Medienkompetenz Methoden Motivation Netz papierfrei Paradigma Quassel Reise schulbuch Schule schultrojaner Software Tools Transformation Twitter Umwelt Unterricht Urheberrecht Utopie Web 2.0 whiteboard Wissenschaft wochenrückblick workflow zensurArchiv
Twitter
- Grundschulen ohne Noten: Die Schulkonferenz entscheidet. #nrw #notenfrei http://t.co/ldezeUqg 2 hrs ago
- Allgemeines hoserunterlassen: #10thingsaboutmyself 20 hrs ago
- Just completed a 14.27 km run - Brrrr... http://t.co/QZVAXYFU #RunKeeper 22 hrs ago
- The iPad’s split keyboard has phantom buttons. If... | Finer Things in iOS http://t.co/1d0CYjk0 via @FineriOS 1 day ago
- Apple konkretisiert den iBooks-Author-Eula http://t.co/y3x1z8c7 1 day ago
- More updates...
Blogs in der Schule
Blogroll Education
Aufenthaltsort
Plancast

