Der Zwang zur Freiheit als Aufgabe haben

Es gibt nur wenige Orte, an denen die paradoxe Verankerung der wichtigsten Funktionen der Gesellschaft so spürbar ist wie in der Schule. Man hält die Schule nur aus, aus der Sicht der Lehrer wie der Schüler, wenn danach etwas kommt, was rechtfertigt, wie man vorher miteinander umgehen musste.

Einen lesenswerten Überblick über die schulische Bildung gibt es bei der taz zu lesen. Ist schon etwas länger her – April 2006 – aber das macht überhaupt nichts aus.

Kurz  werden die Probleme des Alltags für die Schüler/innen und Lehrer/innen beschrieben – letztere im Spiel als „Kompetente “ bezeichnet durch bereits erworbene Bildungszertifikate durch Aushalten der Institution.

Lehrende müssen demnach hoffnungslose Romantiker sein, deren Festhalten an dem Guten irgendwann nicht erschüttert werden kann.

Die paradoxe Situation der Schule wird also paradox dadurch stabilisiert, dass die einen die Paradoxie austragen, während die anderen durchschlüpfen. Aber wenn man das weiß, hält man es als Lehrer auch wieder aus.

Mehr: http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2006/04/18/a0138

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