Kampf der Ideologien

Der Kapitalismus hat den Kampf der Ideologien gewonnen, durch die Globalisierung triumphiert er weltweit. Aufgrund eines Mangels an Alternativen und kritischem Bewusstsein werden seine Produkte den Konsumenten auch publizistisch immer schamloser als Must-have angedient, ohne ihre Substanz zu hinterfragen.

Wir sind im Zeitalter des iKapitalismus angekommen.

Im Laufe des Artikels geht es dann klarer zur Sache. Wir brauchen eine neue Form der Aufklärung, der sich auch die Unternehmen durch Vernunft verpflichten.

Apple hat die Strukturen der Konsumenten perfekt verstanden und nutzt dieses know-how, wer mag es ihnen absprechen, schamlos aus. Das reality distortion field (RDF) ist eine zentrale Methode von Apple. Und das erschreckende, sie funktioniert bei vielen Zeitgenossen; wie ich auch einer bin. Das Bewusstsein dafür muss aber nicht schmerzen, sondern kann zu einer umso größeren Lust führen, eben dieses zu genießen.

Kennzeichnend für eine weiteres hervorstechendes Charaktermerkmal von so genannten Apple-Jüngern ist, neben dem nicht unterdrückbaren Drang, Apple Computer im Elektronik-Supermarkt erstmal auf Vordermann zu bringen, den Schreibtisch aufzuräumen und PhotoBooth zu starten (damit es auch gut wirkt) der Ehrgeiz, jeden nur im weitesten kritischen Artikel gegen den Religionsgründer S. J. oder die klerikale Organisation Apple mit Leserbriefen zu bekämpfen. Diverse Publikationen haben dies inzwischen erlebt…. und am Ende gelegentlich sogar den Artikel zurückgezogen oder revidiert.
Vorbeugend daher sicherlich der letzte Satz im SZ Artikel: PS: Apple-Fans, bitte lächeln!

🙂

Danke.

Quelle: Die Apple-Lüge @ sueddeutsche.de

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