Lehre 0.1

Michael Kerres schildert in seinem Blog (Link defekt) den Eindruck eines Seminarraumes an der echten Uni (in Essen). Fernab von eLearning und Internet holt einen die Realität gnadenlos wieder ein.

Kann man in solchen Umgebungen, die nicht einmal von einem Sonnenstrahl erhellt werden (geschweige denn einen Blick ins Grüne zulassen), wirklich motiviert lernen und konzentriert arbeiten? Klar geht das; sicherlich auch in Bunkern.

Lernen und Kreativität aber brauchen ein passendes Umfeld, welches im weitesten Sinne auch eine positive Ausstrahlen besitzen muss. Und wenn man den Studierenden ein solches Setting bieten möchte damit neue Inhalte in einen lernförderlichen Klima erarbeitet werden können, dann beneidet man die Seminarleitung wahrlich nicht. Allerdings ist Herr Kerres nicht allein. An den Unis gibt es haufenweise dieser 70-er Jahre “Verbrechen”, die wegen des Mangels an Mitteln immer noch nicht renoviert wurden und in denen die Fernseher, obwohl warscheinlich seit Jahren defekt und so gut wie nie genutzt, immer noch rechts und Links von der kleinen Tafel an der Tecke hängen und verstauben.

Ich habe das Glück, dass bei uns an der Schule die Situation (noch) deutlich besser ist, sowohl was die ästhetische Raumgestaltung als auch die Verfügbarkeit von so genannten “neuen Medien” betrifft. Wir haben mobile Klassenzimmer, offene Computerräume, WLAN und eine knackige Außenanbindung. Auf der Höhe der Zeit waren die oben beschriebenen Unis aber sicherlich auch mal. Man muss also aufpassen, dass man nicht glaubt den Status final erreicht zu haben.

Was ich mir an technischen Dingen wünsche? (ganz lose Sammlung…)
1. Informationen wie Termin & Co. können auch auf digitalem Wege verteilt werden
2. One-to-one Projekte
3. SmartBoards und Beamer in jeder Klasse
4. Infotafeln im Eingangsbereich mit allen wichtigen Infos zum Tage und allen Plänen

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