Ein interessanter Film von Al Gore, der gerade in den Lichtspielhäusern auch in Deutschland zu sehen ist. Er fasst auf einfache und verständliche Weise die aktuelle Diskussion über die Klimaerwärmung zusammen. Die Schlüsse, die er zieht, und die Daten und Mechanismen, die er verwendet, scheinen richtig zu sein und sind nachvollziehbar; ich denke auch für den Laien. Besondern schön finde ich, dass er aufräumt mit einer landläufigen Meinung, Klimawandel und Ozonloch, überhaupt alles, was sich “da oben” abspielt, wäre ein und dasselbe Problem.
Leider kommt an einigen Stellen doch massiv durch, dass er sich mit dem Video scheinbar auch nochmal als Präsidentschaftskandidat empfehlen möchte. Das trübt das Bild ein wenig. Nichtsdestotrotz würde ich mich freuen, wenn die USA als die zur Zeit sicherlich einflussreichste Nation der Erde mit Al Gore einen Präsidenten bekommen würde, der so ganz anders geartet scheint als ein Cowboy G. W. Bush.
Infos zum Film: http://www.climatecrisis.net/
Helge Städtler stellt sich die Frage, ob man mit simulierten Experimenten einen adäquaten Ersatz schaffen kann für das echte Experiment. Seine Antwort ist relativ deutlich: Realität kann man nicht simulieren.
Dennoch werden wir in Zukunft wahrscheinlich verstärkt mit Simulationen und virtuellen “Experimenten” arbeiten müssen, da sowohl die Mittel kleiner und die Vorschriften zum Einsatz von Chemikalien, vor allem in der Chemie, strenger geworden sind.
Ich meine damit nicht die Experimente zum Wasserverlauf oder wie ein Baum wächst. Das lässt sich zum Glück ungeschlagen eindrucksvoll draußen vor Ort im Wald erforschen.
Helge Städtler (Uni Bremen): Virtualität als Ersatz für naturwissenschaftliche Experimente?
Zu der Diskussionsrunde “E-Learning: Glanz und Elend an der Hochschule” mit Prof. Dr. Rolf Schulmeister (Universität Hamburg), Prof. Dr. Peter Baumgartner (Donau-Universität Krems), Thomas Sporer (Knowledgebay), Dr. Martina Roth (Education Director Europe, Intel) und Prof. Dr. Arndt Bode (TU München) findet sich eine wirklich informative Zusammenfassung im Netz. Die Diskussion ist dabei nicht nur als Video abrufbar. Die einzelnen Abschnitte sind von der studentischen Initiative Knowledgebay so aufbereitet worden, dass man zu den einzelnen Beiträgen Kommentare abgeben kann und auf diese Weise auch im Nachhinein oder als nicht Beteiligter die Ideen aufnehmen und ergänzen kann.
Infor: http://www.oekonomie-und-bildung.de
Via: Lernpfade
In der aktuellen Ausgabe von BrandEins ist ein Interview mit Steve Wozniak abgedruckt, in dem er zu seinem neuen Buch Stellung nimmt und erklärt, wie er Apple erfunden hat.
“Ein guter Ingenieur ist wie ein Künstler”: BrandEins 10/2006
Einen interessanten Blick auf die “Arbeit 2.0″ und die digitale Bohéme werfen die beiden Autoren Holm Friebe und Sascha Lobo in ihrem Buch “Wir nennen es Arbeit”. Der elektrische Reporter hat ein Interview mit den beiden geführt: http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/site/film/10/
Mit “Planbook” lassen sich schnell und übersichtlich die einzelnen Stunden und Reihen planen. Das Programm ist klein, praktisch und beschränkt sich auf das Wesentliche. Interessantes Detail: Die Planungen lassen sich als Webseite exportieren.
Informationen: http://www.hellmansoft.com/
Die Zwangsregistrierung kennt man ja inzwischen von Windows XP und hat sich fast dran gewöhnt. Dass nach einem neuen Board oder einem neuen Prozessor Windows neu registriert werden muss, ist auch akzeptiert. Man schluckt halt viel, wenn man meint, keine Alternative zu haben.
Mit Windows Vista werden die Schrauben aber wohl noch etwas enger gezogen. Nur noch ein einziges Mal lässt sich eine Lizenz von Windows Vista neu registrieren. Danach ist Schluss. Mit einem neuen Prozessor kann man sich also direkt auch eine neue Lizenz besorgen.
Quelle: GameStar – Windows Vista: Zwangsjacke für die User
45 Prozent der an der Princeton University gekauften Computer sind Macs, gibt die Uni-Website bekannt. 2003 waren es noch 15 Prozent, 2004 dann 25 und 2005 38 Prozent. Auch relativ viele Lehrende seien zu Macs geswitcht.
Artikel: Daily Princetonian
Quelle: Mac-Essentials
Podcasts sind auf dem Vormarsch – nun finden die Audio- und Videobeiträge, die im Internet für MP3-Player oder Computer heruntergeladen und jederzeit gehört oder gesehen werden können, in Österreich auch Verbreitung auf dem Nachhilfesektor. Das Nachhilfeinstitut Lernquadrat bietet in Zusammenarbeit mit Apple ab sofort für alle Internetnutzer kostenlos wöchentlich Audio- und Videodateien zum Training des Hörverstehens im Englischen. Besonderheit: Die einzelnen Hörbeispiele sind – der Zielgruppe angepasst – nur zweieinhalb bis drei Minuten lang.
Die ganze Meldung bei: derStandard – http://derstandard.at/?url=/?id=2621292
Mit der neuen Version von iTunes hat Apple auch die Rechte etwas erweitert; zu Gunsten des Kunden. Dieser kann nun die auf dem iPod geladenen Dateien an insgesamt 5 anderen Rechnern, die ebenfalls mit dem gleichen Account aktiviert worden sind, öffnen. Es ist also endlich möglich, über den iPod seine Musikstücke zu synchronisieren, zumindest auf dem eigenen Rechner. Schön!
TagCloud
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